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aktualisiert: 17.12.2018 13:05

DAX beendet Handel kaum bewegt -- US-Börsen schließen uneinheitlich -- EZB beendet Anleihekäufe -- RWE will alle Vorzugsaktien in Stämme umwandeln -- METRO, LEONI, TOM TAILOR, Huawei im Fokus

Folgen
Trump mit neuer Afrika-Strategie. adidas gibt in acht Monaten eine Milliarde Euro für eigene Aktien aus. Renault findet keine Verstöße Ghosns bei Bezahlung. EU-Gericht reduziert Wettbewerbsstrafe für Deutsche Telekom deutlich. TUI steigert Gewinn und zahlt höhere Dividende.
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Am Donnerstag zeigte sich der deutsche Aktienmarkt unentschlossen.

Der DAX läutete die Sitzung im Plus ein, fiel anschließend jedoch vorübergehend ins Minus. Nachdem er zwischenzeitlich wieder etwas zulegen konnte, beendete er den Handel schließlich marginale 0,04 Prozent leichter bei 10.924,70 Punkten.

Auch der TecDAX ging etwas stärker in den Tag, konnte die Gewinne aber nicht halten. Er verlor bis zum Ertönen der Schlussglocke 0,65 Prozent auf 2.547,23 Indexpunkte.

Zwar hoben versöhnliche Nachrichten aus Asien und den USA die Stimmung, die Anleger reagierten jedoch mit Bedacht. "In den kommenden Tagen ist damit zu rechnen, dass Investoren zunehmend die Bücher für dieses Jahr schließen werden", sagte Analyst Christian Schmidt von der Helaba. Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets vermutet, dass der DAX neue Käufer anziehen könne, sollte er die 11.000 Punkte übersteigen.

Am frühen Nachmittag rückte für Anleger dann die Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) in den Fokus. Diese entschied, das QE-Programm zu beenden und den Leitzins unangetastet zu lassen.

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Am Donnerstag zeigten sich Anleger am europäischen Aktienmarkt vorsichtig gestimmt.

Der EuroSTOXX 50 startete wenig bewegt in den Donnerstag und verzeichnete auch im weiteren Verlauf keine großen Sprünge. Er ging letztlich 0,14 Prozent fester bei 3.112,17 Zählern in den Feierabend.

Viele Unsicherheiten wurden am Vortag zwar etwas entschärft, da die Konflikte aber noch nicht aus der Welt geschafft wurden, reagierten Anleger zögerlich. Die britische Premierministerin Theresa May überstand das Misstrauensvotum am Vorabend, ein ungeordneter Brexit bleibt aber weiterhin möglich. "Das Betteln um Nachverhandlungen mit der Europäischen Union bleibt für May sehr schwer, womit sich an dieser vertrackten Situation auch in den nächsten Tagen nicht viel ändern dürfte", sagte Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets. Italien zeigt sich neuerdings im Haushaltsstreit gesprächsbereit. Auch im Handelskonflikt zwischen den USA und China kommen Entspannungssignale.

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An den US-Börsen zeigten sich die Anleger am Donnerstag unentschlossen.

Der Dow Jones startete 0,20 Prozent höher bei 24.575,86 Punkten in den Tag und pendelte im Verlauf um die Nulllinie. Nach einem Ausflug in die Verlustzone konnte sich der US-Leitindex im späten Handel wieder berappeln und ging mit einem Plus von 0,28 Prozent bei 24.596,71 Punkten in den Feierabend.

Der NASDAQ Composite legte indes zur Eröffnung 0,52 Prozent auf 7.135,28 Zähler zu, rutschte im Handelsverlauf aber ab und verabschiedete sich 0,39 Prozent schwächer bei 7.070,33 Indexpunkten aus dem Handel.

Positive Nachrichten im Handelskonflikt zwischen den USA und China verliehen den US-Indizes nur wenig Auftrieb. So hat China die Einfuhr von Soja aus den USA fortgesetzt. Im Fall um die in Kanada festgenommene Huawei-Chefin gab es allerdings keine neuen Fortschritte.

Negative Impulse kamen demnach von der Festnahme eines zweiten Kanadiers in China. Es wird vermutet, dass dieser als Vergeltung seitens Chinas festgesetzt wurde.

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Am Donnerstag stand die Börsenampel in Fernost auf Grün.

In Tokio legte der Nikkei 225 deutlich zu und schloss 0,99 Prozent höher bei 21.816,19 Zählern.

Auf dem chinesischen Festland zeigten sich Anleger ebenfalls freundlich gestimmt: Der Shanghai Composite wies einen kräftigen Aufschlag von 1,23 Prozent auf 2.634,05 Zähler aus.

Auch in Hongkong dominierten die Käufer: Dort gewann der Hang Seng 1,29 Prozent auf 26.524,35 Punkte.

Der positive Handelsausgang an der Wall Street verhalf auch in Asien zu Gewinnen. Außerdem scheinen sich die Wogen im Handelsstreit zwischen den USA und China immer weiter zu glätten.

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