Symrise-Aktie leichter: US-Behörde beendet Wettbewerbsermittlungen

Das US-Justizministerium beendet seine Kartellermittlungen gegen Symrise.
Werte in diesem Artikel
Das US-Justizministerium hat die Ermittlungen wegen des Verdachts auf wettbewerbswidrige Absprachen gegen den Duftstoff- und Aromenhersteller Symrise eingestellt. Ein rechtswidriges Verhalten sei nicht festgestellt worden, wie der DAX-Konzern am Montag auf Basis eines Schreibens der US-amerikanischen Behörde mitteilte. Symrise begrüßte den Schritt und "geht davon aus, dass auch die verbleibenden Untersuchungsbehörden ihre Verfahren gegen das Unternehmen in naher Zukunft abschließen werden." Die Symrise-Aktien reagierten unter dem Strich kaum auf die Nachrichten.
Symrise hatte die Vorwürfe stets zurückgewiesen. Das Unternehmen habe sich an keinen unzulässigen Absprachen mit Wettbewerbern im Bereich des Duftstoffgeschäfts beteiligt. Vor knapp einem Jahr hatte bereits die britische Wettbewerbsbehörde CMA ihr Kartellverfahren Symrise eingestellt.
Erstmals bekanntgeworden waren wettbewerbsrechtliche Ermittlungen im Jahr 2023. Die EU-Kommission hatte damals auch eine Durchsuchung in der Symrise-Zentrale in Holzminden veranlasst und Dokumente sichergestellt. Hintergrund war der Verdacht, das Unternehmen und seine drei größten Wettbewerber könnten ihre Preispolitik abgesprochen haben.
Im XETRA-Handel verliert die Symrise-Aktie am Montag zeitweise 0,85 Prozent auf 71,94 Euro.
/mis/jha/
HOLZMINDEN (dpa-AFX)
Ausgewählte Hebelprodukte auf Symrise
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Symrise
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
| Name | Hebel | KO | Emittent |
|---|
Weitere Symrise News
Bildquellen: Symrise
