31.07.2020 17:56

Air France-KLM mit tiefrotem Quartal - Aktie im Minus

Kaum Besserung in Sicht: Air France-KLM mit tiefrotem Quartal - Aktie im Minus | Nachricht | finanzen.net
Kaum Besserung in Sicht
Folgen
Die Corona-Krise drückt die angeschlagene Fluggesellschaft Air France-KLM immer tiefer in die roten Zahlen.
Werbung
Im zweiten Quartal sei unter anderem wegen einer Abschreibung auf ausgemusterte Flugzeuge ein Verlust von 2,6 Milliarden Euro angefallen. Damit stieg das Minus in diesem Jahr bereits auf 4,4 Milliarden Euro an. Die Fluglinie hatte bereits vor Corona Probleme und schrieb auch in der ersten Jahreshälfte 2019 rote Zahlen, allerdings deutlich weniger. Der Umsatz brach in den ersten sechs Monaten um mehr als die Hälfte auf 6,2 Milliarden Euro ein, wie der Lufthansa-Konkurrent am Donnerstag nach Börsenschluss in Paris mitteilte.

Und auch wenn die ganz strengen Corona-Auflagen inzwischen gefallen sind, sieht Konzernchef Ben Smith weiter viele Gefahren wie die wieder steigenden Corona-Infektionszahlen. Die Unsicherheit sei nach wie vor enorm hoch. Zudem sei mittelfristig auch mit einem komplett anderen Verhalten der Kunden zu rechnen. So geht die Fluglinie, die wie die Lufthansa bereits staatliche Hilfen in Anspruch nehmen musste, auch im zweiten Halbjahr von einem deutlichen operativen Verlust aus. In den ersten sechs Monaten musste Air France-KLM im operativen Geschäft 2,4 Milliarden Euro draufzahlen. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch einen operativen Gewinn erzielt.

KLM will wegen Corona-Krise bis zu 5.000 Stellen streichen

Air France-KLM will wegen des Geschäftseinbruchs in der Corona-Krise bei ihrem niederländischen Ableger KLM bis zu 5.000 Vollzeitstellen abbauen. Die Erholung des Flugverkehrs werde lange dauern und sei mit vielen Unsicherheiten verbunden, teilte KLM am Freitag in Amsterdam mit. Das Unternehmen müsse seine Struktur und seine Größe in den kommenden Jahren weiter und radikal verändern. Das Management richtet seine Pläne auf den voraussichtlichen Flugbetrieb der kommenden beiden Jahre aus.

Im Laufe des Jahres 2021 müsse die Zahl der Vollzeitstellen in der KLM-Gruppe um 4.500 bis 5.000 auf dann noch 28.000 sinken, hieß es in der Mitteilung. Der niederländische Staat stützt KLM bereits mit einem Kredit und einer Bürgschaft in Milliardenhöhe. Frankreich unterstützt seinerseits die KLM-Schwestergesellschaft Air France mit einer Milliardensumme.

Aktien von Air France-KLM wurden an der EURONEXT Paris letztlich 2,35 Prozent auf 3,49 Euro hinunter geschickt.

/zb/he

PARIS (dpa-AFX)

Ausgewählte Hebelprodukte auf Air France-KLM
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Air France-KLM
Long
Short
Hebel wählen:
5x
10x
Name
Hebel
KO
Emittent
Bildquellen: Air France

Nachrichten zu Lufthansa AG

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Lufthansa AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
02.12.2022Lufthansa OverweightJP Morgan Chase & Co.
29.11.2022Lufthansa UnderperformBernstein Research
07.11.2022Lufthansa NeutralGoldman Sachs Group Inc.
03.11.2022Lufthansa UnderperformBernstein Research
01.11.2022Lufthansa NeutralUBS AG
02.12.2022Lufthansa OverweightJP Morgan Chase & Co.
18.10.2022Lufthansa KaufenDZ BANK
08.09.2022Lufthansa KaufenDZ BANK
04.08.2022Lufthansa KaufenDZ BANK
05.05.2022Lufthansa KaufenDZ BANK
07.11.2022Lufthansa NeutralGoldman Sachs Group Inc.
01.11.2022Lufthansa NeutralUBS AG
28.10.2022Lufthansa NeutralUBS AG
28.10.2022Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
27.10.2022Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
29.11.2022Lufthansa UnderperformBernstein Research
03.11.2022Lufthansa UnderperformBernstein Research
28.10.2022Lufthansa UnderperformBernstein Research
27.10.2022Lufthansa UnderperformBernstein Research
04.10.2022Lufthansa UnderperformBernstein Research

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Lufthansa AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Wall Street mit tieferem Start -- DAX schwächelt -- RWE leitet Schiedsverfahren gegen GAZPROM ein -- Apples iPhone-Produktion in China bedroht -- Vodafone, Tesla, VW, Lufthansa im Fokus

Allianz stockt Verzinsung von Lebensversicherungen auf. Glencore erzielt Einigung im Kongo und zahlt 180 Millionen Dollar. Deutsche Post-Aktie: Zahl der Post-Beschwerden weiter auf hohem Niveau. EnBW-Gastochter VNG verkündet Einigung mit Bund - keine Staatsbeteiligung. TotalEnergies-Raffinerie in Leuna will ohne russisches Öl auskommen. Bonnier kommt Readly-Übernahme näher.

Umfrage

Die Regierung möchte das Staatsangehörigkeitsrechts reformieren. Stimmen sie einer erleichterten Einbürgerung zu?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln