07.12.2009 10:14

Das Billionengeschäft mit dem Klimawandel

Folgen
Seit Montag verhandeln in Kopenhagen Vertreter aus 192 Ländern die Industrialisierung 2.0. Es ist die größte Wirtschaftskonferenz der Welt. Die Politiker in Kopenhagen sind fest entschlossen, die Weltindustrie umzubauen – um das als Verursacher des Klimawandels ausgemachte Gas CO2 in Zukunft zu vermeiden.
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€uro am Sonntag
von Carl Batisweiler, Stephan Bauer und Andreas Höß, Euro am Sonntag

Forscher des britischen Forschungsinstituts Climate Research Unit (CRU) sind die wesentlichen Datenlieferanten des Weltklimarats. Dessen Klimamodelle und Prognosen zur Erderwärmung sind Anlass für die Führer dieser Welt, in Kopenhagen die Industrialisierung 2.0 auszurufen. Klimaneutral soll in Zukunft auf der Welt gelebt und gearbeitet werden. Die Regierungschefs lassen sich in ihrer Entschlossenheit auch nicht dadurch beirren, dass, wie sich vor wenigen Tagen herausgestellt hat, die CRU-Forscher Daten manipuliert hatten, die nicht in ihre Modelle einer baldigen Erderwärmung passten. Wissenschaftler, die sich CRU-kritisch äußerten, wurden offensichtlich zudem systematisch verunglimpft.

Computerhacker hatten 3000 E-Mails des Instituts veröffentlicht. Der Skandal hat in den USA und England schon einen Namen: Climategate – Erinnerung an den Skandal, in dessen Verlauf der ehemalige US-Präsident Richard Nixon als Lügner entlarvt und in die Wüste geschickt wurde. Klimawandel – eine Fälschung? Aus Investorensicht ist die wissenschaftliche Antwort auf diese Frage, so sie denn überhaupt möglich ist, für die nächsten Jahre belanglos. Die Politiker in Kopenhagen sind fest entschlossen, die Weltindustrie umzubauen – um das als Verursacher des Klimawandels ausgemachte Gas CO2 in Zukunft zu vermeiden.

Die Folgen für die Börsen? „Erst wenige börsennotierte Unternehmen haben wirklich realisiert, welcher immense Wandel mit der ,low carbon global economy‘ auf sie zukommt“, schreiben etwa die Analysten von Goldman Sachs in einer umfassenden Studie. Denn egal ob CO2 tatsächlich einen Klimawandel verursacht oder nicht, rund um den Globus werden Strafzahlungen für Emissionen sowie Gebühren für den CO2-Zertifikatehandel fällig und Produktionsprozesse umgewandelt.

Der Wert ganzer Branchen ändert sich in einer CO2-gesteuerten Weltwirtschaft. Egal, ob CO2-Steuern, der Handel mit Verschmutzungsrechten oder gar Produktionseinschränkungen die Bilanzen der Unternehmen belasten werden, ohne vollkommen neue Bewertungsmethoden werden Anleger kaum auskommen. Goldman-Sachs-Experten erwarten, dass eine riesige Umverteilungsmaschine entsteht: „Bei einem Preis von 60 Dollar je Tonne CO2 gehen wir davon aus, dass mehr als zehn Prozent des gesamten Cashflows von börsennotierten Unternehmen, deren CO2-Effizienz unter dem Durchschnitt liegt, übertragen wird“, erklären die Experten. „Und zwar hin zu den Unternehmen mit überdurchschnittlicher CO2-Effizienz.“ Rund 90 Prozent dieser Cashflow-Transfers, so die Analysten, werden sich in nur einer Handvoll Sektoren abspielen: Öl und Gas, Fluglinien, Transportwesen, Chemie, Minen, Stahl und Aluminium, Kraftwerke und andere Versorger. „Steigt der Preis über 60 Dollar je Tonne, wird dieser Effekt noch deutlich signifikanter.“

Wie teuer die Vermeidung von Treibhausemissionen ist – oder auch wie wertvoll für diejenigen, die beim Klimaschutz aktiv werden – lässt sich etwa an der Notierung der CO2-Emissionsrechte an der Leipziger Energiebörse EEX ablesen. Derzeit kostet das Recht zur Emission einer Tonne CO2 etwa 13 Euro.

Die Grundidee: Klimaschutz muss sich lohnen. Und darum müssen Unternehmen, die CO2 vermeiden, eine Ersparnis realisieren, und Firmen, die emittieren, etwas zahlen. Realisiert wurde diese Idee in der EU durch die Begrenzung des CO2-Ausstoßes mittels einer limitierten Ausgabe von CO2-Emissionsrechten in einem ersten Schritt für bestimmte Branchen – und durch die Schaffung eines Markts.

Mehr als zehn Billionen Dollar könnte der globale Emissionsrechtemarkt eines Tages wert sein. Schon bis 2030 könnten die dann womöglich auf weltweiten Begrenzungsschemata und globalem Handel beruhenden internationalen Preise laut Schätzungen sogar über 100 Euro pro Tonne liegen. Experten schließen nicht aus, dass der Wert der Emissionsrechte auf Sicht von Jahrzehnten etwa den Wert der weltweit geförderten fossilen Brennstoffe mit rund zehn Billionen Dollar um ein Mehrfaches übertreffen könnte. Dieser Karboneffekt wird auch Unternehmen und Branchen treffen, die an sich gar nicht CO2-lastig sind. „Die Veränderungen wirken auf die Wertschöpfungsketten aller Wirtschaftszweige und führen zu einer Umverteilung zwischen besser und weniger gut aufgestellten Unternehmen.

Von ihren Klimastrategien hängt die künftige Gewinnentwicklung aller Unternehmen ab“, erklärt Goldman-Analyst Andrew Howard. Denn beispielsweise über die Effizienz des Stahl- und Energieverbrauchs werden die Kostenrechnungen aller Industriezweige beeinflusst. Auf den Cashflow bezogen, wäre am stärksten der Maschinenbau betroffen (über 25 Prozent weniger), auch der Bereich Automotive und der Handel würden schwer leiden. Am wenigsten erwischt die Kohlendioxidkeule Branchen wie IT und Software (ein Prozent) oder Medizin (zwei bis drei Prozent).

Das kommende Karbonzeitalter birgt allerdings nicht nur Risiken für bestimmte Branchen, es entstehen auch gigantische Märkte und Chancen für Unternehmen, die sich auf die Folgen von Kyoto und nun Kopenhagen einstellen. Vor allem kleine, innovative Gesellschaften, die für die alte Industrie neue Produktionsverfahren entwickeln oder Güter aus -klimaneutralen Rohstoffen auf den Markt bringen, könnten schnell zu den Topperformern an den Börsen avancieren. Dennoch ist die Frage, welche Unternehmen und Branchen wie stark leiden oder profitieren werden, derzeit noch sehr schwer zu beantworten. „Letztlich stehen auch die Aktienmärkte lediglich am Anfang eines Einpreisungsprozesses“, sagt Goldman-Experte Howard.

Und Aktienanleger werden neue Wörter lernen müssen. Um die schiere Komplexität des Themas für Investoren zu reduzieren, teilen Investmentbanker die Unternehmenswelt in drei Kategorien ein: Wichtigste Kategorie sind die sogenannten Lösungsanbieter, Firmen vor allem aus dem Bereich regenerative Energien, etwa Solarunternehmen oder alternative Fahrzeughersteller. Interessant für Investoren sind aber auch Unternehmen aus emissionsintensiven Industrien wie der Versorgungswirtschaft, der Chemie oder dem Minenbereich, die besonders -erfolgreich in der Vermeidung des Treibhausgasausstoßes sind – die sogenannten Vermeidungsführer. Und dann wären da noch die Anpassungsführer: Unternehmen in weniger emissionsintensiven Branchen, die sich hervorragend an die Veränderungen anpassen.

Das große Rätselraten über die Auswirkungen dieser neuen Karbonwirtschaft hat begonnen. Die Unsicherheit ist groß, das Bedürfnis nach Transparenz auch. „Viele Kunden erkennen, dass hier eine neue Währung auf sie zukommt“, sagt Sven Denecken, der beim Softwarehaus SAP Produkte zum Thema Nachhaltigkeit aufbaut. Die Walldorfer bieten ihren Kunden ein Softwaremodul als Ergänzung zur betriebswirtschaftlichen Standardsoftware an, das ihnen zusätzlich zu den üblichen Kostenfaktoren auch die Belastung durch ihre CO2-Emission ermittelt. Überdies spielt das Thema Energieeffizienz eine große Rolle. „Firmen können künftig durch effizienten Energieeinsatz gleich doppelt sparen – bei den direkten Kosten und bei den CO2-Belastungen“, sagt Denecken. Für SAP dürfte dies ein gutes Geschäft werden, schließlich sind die weltweit 90.000 Kunden des Hauses für rund ein Sechstel des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich.

Zu den Anpassungsführern gehört auch Anlagenbauer Siemens. Von einem Anbieter mit Schwerpunkt Kommunikationstechnik hat sich das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren immer stärker in Richtung eines Herstellers von Infrastrukturgütern entwickelt. Das sogenannte Umweltportfolio aus Windkraftanlagen, energiesparenden Verkehrssystemen oder emissionsfreundlichen Kraftwerken leistet inzwischen einen entscheidenden Beitrag dazu, dass der Konzern nicht zu hart von der Krise getroffen wird. Denn während der Konzernumsatz in den zwölf Monaten bis Ende September stagnierte, wuchs das Umweltportfolio, das knapp ein Drittel des Gesamtumsatzes ausmacht, um immerhin elf Prozent.

In München macht man sich angesichts der robusten Nachfrage nach den Umweltprodukten wenig Sorgen um den Ausgang des Kopenhagener Gipfels. „Der Ball rollt, der Markt ist da“, sagt Barbara Kux, die im Siemens-Vorstand für das Umweltportfolio zuständig ist.

Auf ähnlichem Weg befindet sich auch der US-Konzern General Electric. Auch General Electric verstärkt die Anstrengungen, um das Portfolio an klimarelevanten Produkten auszuweiten. Vor Kurzem kauften die Amerikaner einen norwegischen Spezialisten für Offshorewindkraftanlagen, das am schnellsten wachsende Segment innerhalb des Sektors Wind. Bis 2020 wollen die Amerikaner unter den Top 3 des Segments sein, an dessen Spitze derzeit Siemens steht.

Mit ihrer Anpassung an die veränderten Marktbedingungen sichern sich Mischkonzerne wie Siemens oder GE Gewinnchancen – und die Aufmerksamkeit renditeorientierter Investoren. Schließlich ist Nachhaltigkeit bei Anlegern gefragt. „Die umweltrelevanten Bereiche werden mittelfristig mit Sicherheit überdurchschnittlich wachsen und sind zudem besonders profitabel“, sagt Pascal Schuler, Spezialist für Nachhaltigkeitsinvestments bei der Schweizer Fondsgesellschaft Swisscanto.

Immer wenn eine neue Industrie entsteht, ergeben sich außergewöhnliche Investmentchancen. Das wird in einer CO2-gesteuerten globalen Wirtschaft nicht anders sein. In China schickt sich beispielsweise ein ehemaliger Zulieferer an, selbst in die Topetage der Autobauer aufzusteigen. Das Unternehmen heißt Build Your Dream (BYD), zu Deutsch: verwirkliche deinen Traum.

Die Chinesen fingen vor 15 Jahren als Hersteller von Ladegeräten für Handys und Batterien an. Inzwischen bauen sie erfolgreich Hybrid- und Elektroautos und bringen bereits im kommenden Jahr einen Kompaktwagen in Golf-Größe als E-Fahrzeug zu einem bis dato konkurrenzlosen Preis. „Jeder kann Digitaluhren entwerfen und herstellen im Gegensatz zu mechanischen Schweizer Uhren“, beschreibt Vorstandschef Wang Chuanfu die Chancen im Markt für Elektroautos.

Nicht erst seit Warren Buffetts Einstieg bei BYD gelten die Chinesen als ernst zu nehmende Konkurrenz auch für die etablierten deutschen Markenhersteller. „Wenn es um alternative Antriebstechniken geht, hat niemand in der Industrie einen unüberwindbaren Vorteil. Die Chinesen und Inder können gegenüber den Etablierten hier schnell einen Gleichstand erreichen“, sagt Stefan Burgstaller, Automobilexperte bei Goldman Sachs.

BYD gilt bei Nachhaltigkeitsexperten als innovativer Lösungsanbieter mit sehr guten Marktchancen in der Karbonwirtschaft. Zu dieser Kategorie zählen auch Unternehmen aus dem Bereich Solartechnik. Die zunehmende Reife der Industrie macht sich allerdings in fallenden Preisen bemerkbar. Ein Umfeld, das die chinesischen Massenhersteller begünstigt. „Die Chinesen werden sich auch 2010 in einem wieder wachsenden Markt zusätzliche Marktanteile holen“, sagt Bank-Sarasin-Analyst Matthias Fawer. Besonders interessant: Unternehmen mit einer herausragenden Marktposition wie etwa der Weltmarktführer von Wechselrichtern, SMA Solar, oder Anlagenbauer wie Roth & Rau, die soeben Auftragseingänge dreier chinesischer Hersteller meldeten.

Zu den Profiteuren des Klimawandels werden unweigerlich auch diejenigen Unternehmen emissionsreicher Branchen gehören, die rechtzeitig ihre Emissionen senken – oder erst wenig verursachen. Dazu gehören etwa Energieversorger, die jetzt schon einen großen Teil ihrer Leistung CO2-neutral erzeugen. Beispiel Verbund: Der größte Energiekonzern Österreichs gewinnt rund 90 Prozent des gesamten Stroms aus Wasserkraft. Daneben setzen die Wiener auf den Ausbau von Windenergie und sind damit weltweit einer der CO2-freundlichsten Energiekonzerne.

Die politischen Folgen der Konferenz von Kopenhagen und ihre Auswirkungen auf die ökonomische Machtverteilung zwischen Schwellenländern und Industrienationen sind allerdings auch für Experten schwer abzuschätzen. Das schöne Geschäft mit westlichen Hochtechnologien zur Vermeidung von Treibhausgasen wird längst nicht so einfach laufen, wie manche Politiker sich das vorstellen. Einen Vorgeschmack lieferte Mitte November Indiens Premier Manmohan Singh, der auf einem Treffen in Neu-Delhi vor Wirtschaftsvertretern aus aller Welt forderte: „Wir brauchen Technologiezugang zu erschwinglichen Kosten.“ China stellt solche Forderungen erst gar nicht, die Regierung in Peking macht keinen Hehl daraus, dass Patentschutz keine große Rolle spielt, wenn er den eigenen Interessen widerspricht. Vor allem Unternehmen in Japan, Deutschland und den USA halten die meisten Patente in Sachen Windkraft und Solarenergie.

Die ärmsten Entwicklungsländer wiederum erwarten jährlich dreistellige Milliardensummen dafür, dass sie keinen stürmischen CO2--intensiven Wachstumsprozess wie China oder Indien starten, um das globale Klimaziel nicht zu gefährden. „In der Diskussion stehen Transfers in Höhe von 100 bis 150 Milliarden US-Dollar pro Jahr, die von den reichen an die armen Länder fließen sollen – mehr als die Entwicklungshilfe der OECD-Staaten“, sagt Eric Heymann, Analyst bei Deutsche Bank Research. Welch gutes Geschäft der Klimawandel sein kann, beweist Al Gore, Ex-Vizepräsident der USA und seit -einigen Jahren der Guru der Umweltschützer, seit er mit seinem Buch und Film „Eine unbequeme Wahrheit“ zum Klimawandel um den Globus tourt. Eine unbequeme Wahrheit, die jetzt die „Abendzeitung“ ans Licht brachte, ist aber auch, dass Gore zu einem Kongress der Wasserwirtschaft im September 2008 in München mit dem Privatflieger anreiste und für einen kurzen Vortrag mal eben 230 000 Euro Honorar einstrich. Weil Journalisten bei seinem Vortrag vor Wirtschaftsvertretern ausgeschlossen wurden, vermuten inzwischen viele, Gore recycle immer dieselbe Rede – das ist auf jeden Fall CO2-neutral und ressourcenschonend.

Investoren-Informationen:

Cash für weniger CO2
Emissionssenkungen lohnen sich

Analysten schätzen, dass steigende Emissionspreise für CO2 überdurchschnittlich saubere Unternehmen begünstigen. Je teurer eine Tonne Kohlendioxid am Markt wird, desto stärker ist der Cashflow emissionseffizienter Unternehmen gegenüber emissionsintensiven.

Unternehmen denken um
Regionale Unterschiede

In Europa haben Unternehmen die ökonomischen Folgen der Klimapolitik erkannt, viele legen konkrete Reduktionsziele fest. Die US-Unternehmen veröffentlichen seltener Reduktionsziele. In den Schwellenländern (außer Brasilien) hinkt die Problemwahrnehmung hinterher.

Delta Lloyd Water & Climate Fund
Technische Lösungen fürs Klima

Fondsmanager Ad Schellen, ein Pionier der nachhaltigen Anlagethemen, setzt vor allem auf Unternehmen, die technische Lösungen für den Umweltschutz entwickeln, etwa in den Bereichen nachhaltige Energiewirtschaft, Wasser, Recycling, Investitionsgüter/Bauwirtschaft und Dienstleistung. Gute Depotbeimischung. (bat)

China-Wasserindex im Zertifikat
Ohne Wasser geht nichts

Klimarelevante Sparten gibt es zuhauf – Wind-, Solar- und Bioenergie etwa. Doch selbst ohne Klimawandel ist (sauberes) Wasser der Treibstoff fürs Leben und die Wirtschaft. Im Wachstumsland China mit seinen Wüsten und der wachsenden Bevölkerung haben Wasserunternehmen also beste Chancen. Das Papier bietet das einfache Investment in eine ganze Branche. (bat)

General Electric
Ökoriese aus den USA

General Electric konzentriert sich zunehmend auf das Geschäft mit klimafreundlichem Anlagenbau. Die Mediensparte steht zum Verkauf, das Windkraftgeschäft wird um den schnell wachsenden Offshorebereich erweitert. Zudem hat sich GE selbst klare Ziele zur CO2-Vermeidung gesteckt. Aktie hat Aufholpotenzial. (bau)

Verbund
Kraft aus Wasser

Die Österreicher erzeugen rund 90 Prozent ihres Stroms CO2-frei aus Wasserkraft und sind damit spitze in Europa. Das schafft künftig Kostenvorteile: Bislang erhalten Versorger in der EU 90 Prozent ihrer Emissionsrechte (bis zur Höchstgrenze) kostenlos. Ab 2013 müssen sie jedoch nach geltendem Recht alle Zertifikate ersteigern. (bau)

BYD Vollgas mit Strom

Die Chinesen haben sich vom Batteriehersteller zum erfolgreichen Herausforderer für die europäischen Automobilbranche entwickelt. Für 2010 werden preisgünstige Kompaktwagen mit Elektroantrieb und recht großer Reichweite erwartet. Warren Buffett ist bereits eingestiegen. Die Aktie ist teuer. Spekulativ. (bau)

CO2-Emissionsrechte
Preis des Treibhausgases

CO2-Emissionsrechte werden etwa an der European Climate Exchange (ECX) in London oder an der Leipziger Strombörse EEX gehandelt. Geltende EU-Regeln betreffen bereits 50 Prozent der CO2-Emissionen aller europäischen Unternehmen. Diese müssen sich, falls sie ihre jährlichen Emissionsgrenzen überschreiten, Rechte kaufen. Der Handel dürfte sich künftig intensivieren. „Bis 2020 wird die Anzahl der verfügbaren Emissionsrechte in der EU um 21 Prozent gekürzt. Diese Verknappung könnte zu einem Preisanstieg von CO2-Emissionsrechten beitragen“, sagt Dominik Auricht, Experte der HypoVereinsbank. Anleger können mit einem Partizipationszertifikat (ISIN: DE 000 HV2 CO2 5) auf die Entwicklung des Preises für eine Tonne CO2 wetten. Die Citigroup etwa rechnet bis 2012 mit einer Preissteigerung auf 25 Euro.

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