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01.07.2020 20:44

Bärenmarkt in Sicht - Kehrtwende trotzdem noch möglich

Kurzfristigere Schwächen: Bärenmarkt in Sicht - Kehrtwende trotzdem noch möglich | Nachricht | finanzen.net
Kurzfristigere Schwächen
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Simon Maierhofer von MarketWatch sieht einen Bärenmarkt kommen. Apple und Amazon könnten hier wichtige Akteure sein.
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• Potenzielles 1-2-Setup
• Apple- und Amazon-Aktien könnten Bärenmarkt begünstigen
• Put-Call-Verhältnis unter 0,5

Bären könnten drohen

Laut Simon Maierhofer von MarketWatch zeichnet sich im S&P 500 ein Muster mit massivem rückläufigem Potenzial ab. So habe das Hoch vom 8. Juni bei 3.233,13 Punkten unter dem Hoch des 19. Februar bei 3.393,52 Zählern gelegen. Weiter habe sich das Hoch des 16. Juni bei 3.393,52 Punkten unter dem des 8. Juni befunden. Ähnliche Muster lägen für den Dow Jones und den Russell 2000 vor. Der NASDAQ Composite und der NASDAQ 100 wiederum haben ihre Februarhochs übersteigen können und werden nicht auf dieses Muster niedrigerer Höchststände angewendet, so Maierhofer. Nach dem Prinzip der Elliott-Wellen werde dieses Phänomen als potenzielles 1-2-Setup bezeichnet, erklärte er weiter. Bei den Elliott-Wellen handele es sich um eine Theorie mit wiederkehrenden Wellenmustern, die psychologische Aspekte des Käuferverhaltens berücksichtige, wobei Welle 3 die stärkste einer 3- oder 5-Wellen-Sequenz sei. In Welle 1 komme es zu einem Tief und in Welle 2 zu einem Hoch. Derweil kündige sich Welle 3 mit einem baldigen Tiefpunkt an. Zwar sei die Theorie laut Maierhofer mit Vorsicht zu genießen, da sie von Interpretationen und Vorurteilen des Interpretierenden geprägt sei, wenn man sie aber verantwortungsvoll nutze, können man dadurch Einblicke erhalten, die einem kein anderes Werkzeug bieten könne.

Mögliche Kehrtwende am Markt

Sollte sich der Kurs zukünftig über dem Hoch des 8. Juni von 3.233,13 Punkten bewegen, würde sich das rückläufige 1-2-Setup nicht bewahrheiten, sodass die Differenz zwischen dem Hoch vom 19. Februar und dem Hoch vom 16. Juni überwunden werden könnte, so Maierhofer. Betrachtet man den Trendlinienwiderstand von 2008, könnte das Hoch vom 8. Juni auch eine rückläufige Inselumkehr bedeuten. In diesem Fall sollte der S&P 500 nicht über dieser Linie von etwa 3.180 schließen. Sollte sich der Kurs unter 3.100 Punkten bewegen, würde dies das 1-2-Setup aber validieren. Die Werte von Apple und Amazon, die größten Komponenten des SPDR S&P 500 ETF und Invesco QQQ Trust, erlauben ebenfalls einen Rückzug aus diesem Muster. Noch wahrscheinlich sei dies, wenn Apple es nicht schaffe, über einen Wert von etwa 360 US-Dollar zu kommen und Amazon unter 2.620 US-Dollar falle.

Put-Call-Verhältnis zeigt bullische Tendenz

Am 10. Juni fiel der gleitende Mittelwert von 20 Tagen des Put-Call-Verhältnisses der Chicago Board Options Exchange (CBOE) unter 0,5, so Maierhofer. Das bedeute, dass Optionshändler 20 Tage lang mehr Calls gekauft haben als Puts und damit eher Bullenstrategien als bärische gefahren worden seien. Dies komme eher selten vor: So verwies er auf Zeiträume ab 2004, in denen das Put-Call-Verhältnis ebenfalls unter 0,51 lag. In diesen Fällen sei die durchschnittliche Rendite für den S&P 500 für die nächsten drei Monate negativ gewesen, die Chance auf eine positive Rendite zwei Monate später sei bei 43 Prozent gelegen. In den letzten sechs Monaten habe er mehr als 300 Studien analysiert, wobei davon vor allem aktuellere kurzfristige Schwächen vorhersagten. Grundlegend sei ein rückläufige Muster aber nicht von der Hand zu weisen, wenn der S&P 500 unter den Widerstandslinien von sowohl 3.235 als auch 3.180 Punkten bleibe.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Ilkin Zeferli / Shutterstock.com, Victor Moussa / Shutterstock.com

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