MÄRKTE EUROPA/DAX dreht ins Plus - Gold löst sich von Tagestief

02.02.26 13:21 Uhr

DOW JONES--Nach einem Start im Minus notieren die europäischen Aktienmärkte am Montagmittag leicht höher. Alles in allem sind die Investoren mit Blick auf die jüngste Volatilität im Bitcoin wie auch im Gold unverändert leicht optimistisch, was Aktien betrifft. Die Berichtssaison in Europa verlief bisher überzeugend und lieferte kein Argument, Aktien im großen Stil zu verkaufen. Aus dem STOXX-600 berichten alleine diese Woche 84 Unternehmen, darunter aus dem Banken-Sektor Société Générale, BNP Paribas, Intesa Sanpaolo, Banco Santander.

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Der DAX legt um 0,7 Prozent auf 24.722 Punkte zu. Für gute Laune im DAX sorgt die Revision des Einkaufsmanager-Index (PMI) für die deutsche Industrie - nach oben. "Gute Nachrichten aus der Industrie ist man nicht mehr gewohnt", sagt ein Händler. Daher überrasche die Aufwärtsrevision auf 49,1 nach 48,7 in der ersten Lesung. Dazu hätten auch noch die Einzelhandelsumsätze in Deutschland im Dezember stärker als erwartet zugelegt. Der Euro-Stoxx-50 steigt um 0,4 Prozent auf 5.973 Zähler, leicht ausgebremst von den Minen- und Technologiewerten.

Sorgen dürfte dagegen den Investoren wie auch den Notenbankern der Dollar bereiten, der sich jüngst von seiner schwachen Seite zeigte. Der Euro kam von seinem Hoch von über 1,20 Dollar leicht zurück und handelt bei 1,1870.

EZB düfte Leitzins bestätigen

Ein wichtiger Termin in dieser Woche ist die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag. Während fest davon ausgegangen wird, dass die Europäische Zentralbank die Leitzinsen bestätigt, dürfte die aktuelle Stärke im Euro gegenüber dem Dollar die Aufmerksamkeit der Notenbanker zunehmend auf sich ziehen. Die EZB wiederholt zwar immer wieder, dass der Wechselkurs kein politisches Ziel ist. Doch weist Martin Wolburg, Senior Economist bei Generali Investments, vor der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank darauf hin, dass die aktuelle Stärke des Euros für die Inflationsaussichten von Bedeutung sei. Bei der Sitzung am 5. Februar erwartet Wolburg, dass Präsidentin Lagarde an ihrer datenabhängigen, abwartenden Haltung festhält und gleichzeitig andeutet, dass eine andauernde Aufwertung des Euro Leitzinsen unterhalb der derzeit als "günstig" angesehenen Marke von 2 Prozent rechtfertigen könnte.

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Kurseinbruch bei Gold und Silber massiv

Während man der Hausse bei den Edelmetallen wochenlang mit Staunen zuschaute, stürzen die Notierungen seit zwei Tagen ins Bodenlose. Hier scheinen jüngst viele Privatanleger, teils mit hohem Risiko mit Fremdkapital, auf den bereits schnell fahrenden Haussezug aufgesprungen zu sein. Wie so häufig ist der Grund für den Abverkauf nicht genau auszumachen.

Ausgelöst wurde er für Neil Wilson, Marktstratege bei Saxomarkets, durch die Nominierung von Kevin Warsh als Fed-Vorsitzender, was den US-Dollar stärkte; die Tiefe des Einbruchs war jedoch das Ergebnis der Auflösung von ETF- und Optionspositionen. Warshs Ernennung milderte Sorgen, die Fed könne zu zu vielen Zinssenkungen gedrängt werden, doch die Folge war eine "Meme-Stock-ähnliche" Auflösung spekulativer Positionen und eine Flucht aus dem Markt. Gold notierte am Morgen mit 4.403 Dollar rund 17 Prozent unter seinem in der Vorwoche erreichten Allzeithoch. Aktuell stabilisiert sich der Goldpreis bei minus 2,5 Prozent bei 4.773 Dollar. Damit könnte ein Gros der Liquidationen aufgrund von Margin Calls durch sein, der Sektor der Minenwerte in Europa handelt 0,7 Prozent im Minus.

Der Ausverkauf bei Rohstoffen drückt unter anderem den Ölpreis. Entsprechend können Fluglinien billiger beim Kerosin zugreifen, mit IAG und Lufthansa geht es um 2,2 Prozent nach oben. Die Aktien des Reiseveranstalters Tui klettern um 1,6 Prozent.

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Die Suche nach sicheren Anlage-Häfen treibt Anleger in Nahrungsmittel-Aktien. Einzelhändler wie Carrefour steigen 2 Prozent, Danone und Unilever bis zu 2,2 Prozent. Den Sektor der Technologiewerte belastet das Minus von ASML, STMicro sowie ASM International, der Subindex in Europa notiert 0,7 Prozent leichter.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 5.972,63 +0,4% 24,82 +2,7%

Stoxx-50 5.110,45 +0,5% 26,33 +3,4%

DAX 24.722,35 +0,7% 183,54 +0,2%

MDAX 31.392,33 +0,7% 227,89 +1,8%

TecDAX 3.635,92 +0,6% 22,51 -0,2%

SDAX 18.009,05 -0,2% -31,30 +5,0%

CAC 8.167,82 +0,5% 41,29 -0,3%

SMI 13.332,68 +1,1% 144,42 -0,6%

ATX 5.608,31 +0,1% 3,41 +5,2%

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Fr, 17:20 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1852 +0,0% 1,1852 1,1884 +0,9%

EUR/JPY 183,64 -0,3% 184,12 183,29 -0,1%

EUR/CHF 0,9198 +0,4% 0,9164 0,9160 -1,6%

EUR/GBP 0,8657 -0,0% 0,8661 0,8661 -0,7%

USD/JPY 154,94 -0,3% 155,35 154,24 -0,9%

GBP/USD 1,3691 +0,0% 1,3686 1,3721 +1,6%

USD/CNY 6,9645 -0,2% 6,9783 6,9769 -0,7%

USD/CNH 6,9428 -0,2% 6,9602 6,9534 -0,3%

AUS/USD 0,6953 +0,2% 0,6943 0,6996 +4,1%

Bitcoin/USD 77.855,75 +0,8% 77.242,95 82.828,95 -12,8%

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 61,97 65,21 -5,0% -3,24 +14,2%

Brent/ICE 66,11 70,69 -6,5% -4,58 +16,1%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 4.773,01 4.895,64 -2,5% -122,63 +13,2%

Silber 82,90 85,45 -3,0% -2,55 +19,8%

Platin 1.785,93 1.830,04 -2,4% -44,11 +4,4%

Kupfer 5,88 5,92 -0,8% -0,05 +3,3%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

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(END) Dow Jones Newswires

February 02, 2026 07:21 ET (12:21 GMT)

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20.01.2026Lufthansa Market-PerformBernstein Research
16.01.2026Lufthansa Market-PerformBernstein Research
15.01.2026Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
14.01.2026Lufthansa UnderweightBarclays Capital
09.01.2026Lufthansa Equal WeightBarclays Capital
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10.12.2025Lufthansa BuyUBS AG
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14.01.2026Lufthansa UnderweightBarclays Capital
18.11.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
12.11.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
31.10.2025Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
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