Große Marktchance für Linde
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Der Industriegasespezialist Linde (WKN: A3D7VW / ISIN: IE000S9YS762) hatte gemischte Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 präsentiert, könnte nun jedoch von den gestiegenen Rohstoffpreisen infolge des Iran-Kriegs profitieren.
Heliumpreise zeigen sich erholt
Dieser Ansicht ist unter anderem Jeffrey Zekauskas, Analyst bei J.P. Morgan. Er stuft die Linde-Aktie von „Neutral“ auf „Overweight“ hoch. Zudem steigt das Kursziel von 455,00 auf 525,00 US-Dollar. Der Analyst ist der Meinung, dass Linde für die aktuellen Marktbedingungen besser gerüstet ist als viele andere Werkstoffunternehmen. Lindes Kunden aus der chemischen Industrie in den Vereinigten Staaten werden ihre Auslastungsraten laut Zekauskas wahrscheinlich erhöhen, um von höheren Exportpreisen zu profitieren.
Der Experte erklärt, dass das Unternehmen von einer Verknappung auf den Heliummärkten profitieren könne, nachdem geopolitische Spannungen das Angebot unter Druck gesetzt hätten. Die aktuellen Bedingungen von Angebot und Nachfrage auf dem Helium-Markt hätten sich seit Beginn des jüngsten Konflikts im Nahen Osten verschärft, da derzeit etwa ein Drittel des weltweiten Heliummarktes in Katar konzentriert sei. Linde habe 2025 mit niedrigeren Preisen für Helium und Edelgase zu kämpfen gehabt, doch der Heliummarkt habe sich aus Analystensicht bis zu einem gewissen Grad erholt.
Gründe dafür seien die Einstellung der LNG-Produktion von QatarEnergy infolge des Iran-Konflikts und die Sperrung der Straße von Hormus. Zwar habe der Konflikt die Verfügbarkeit von ISO-Tanks – Spezialschiffen für den Transport von Helium – beeinträchtigt, doch weist Zekauskas darauf hin, dass Linde über eine große Speicherkaverne für seine Heliumvorräte verfüge – konkret für etwa die Hälfte des weltweiten Jahresbedarfs. Zekauskas fügt hinzu, dass es zudem überschüssige Heliumproduktionskapazitäten in Russland gebe.
Linde schafft Werte für Anteilseigner
Das Geschäftsjahr 2025 hatte Linde mit einem über den Erwartungen liegenden EPS und stärker als erwarteten Erlösen abgeschlossen; dafür lag die operative Marge im Schlussquartal unterhalb der Konsensschätzungen. Während Linde einen Wert von 29,5 Prozent auswies, hatten Experten im Schnitt eher knapp 30 Prozent erwartet. Auch das EPS-Ziel des Konzerns für 2026 liegt mit 17,65 US-Dollar leicht unter den durchschnittlichen Analystenschätzungen.
Dabei hat der Krieg im Iran gezeigt, dass das Management mit seiner disziplinierten Kapitalallokation richtig liegt. In Verbindung mit einer hohen Netzwerkdichte und einer wachsenden Projektpipeline ist Linde laut Sanjiv Lamba gut aufgestellt, um 2026 hochwertige Aufträge zu gewinnen und ungeachtet makroökonomischer Unsicherheiten weiterhin Wert für die Aktionäre zu schaffen.
Bisher gelang dies recht gut. Seit Anfang 2026 liegt die Linde-Aktie mit mehr als 15 Prozent im Plus und konnte dabei oberhalb der Marke von 500 US-Dollar ein neues Rekordhoch erreichen. Hinzu kommt der Ende Februar angekündigte Anstieg der Quartalsdividende um 7 Prozent auf 1,60 US-Dollar. Damit wurden die vierteljährlichen Dividendenerhöhungen für die Stammaktien des Unternehmens bereits im 33. Jahr in Folge fortgesetzt.
Mein Fazit
Trotz kurzfristiger Herausforderungen bei Helium- und Edelgaspreisen im vergangenen Jahr ist Linde gut positioniert, um von den gestiegenen Rohstoffpreisen infolge des Iran-Kriegs zu profitieren. Analysten heben insbesondere die Vorteile von Lindes Heliumreserven, die solide Kapitalallokation und die starke Kundenbasis hervor. Mit einem leicht unter den Erwartungen liegenden operativen Ergebnis, einem über den Erwartungen liegenden EPS, einem robusten Projektportfolio und einer fortgesetzten Dividendenerhöhung zeigt Linde seine Fähigkeit, auch in unsicheren Zeiten Wert für Aktionäre zu schaffen.
Als Alternative zu einem Direktinvestment in Linde könnten Anleger einen Blick auf das Indexzertifikat auf den „Aktien für immer Index“ (WKN: DA0ABP / ISIN: DE000DA0ABP0) werfen. In diesem sind Aktien zu finden, sich über einen besonders langen Zeitraum bewährt haben und auch mit Blick auf einen langen Anlagehorizont das Potenzial mitbringen, positiv zu performen.
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Analysen zu Linde plc
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 13.03.2026 | Linde Outperform | Bernstein Research | |
| 13.03.2026 | Linde Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 11.03.2026 | Linde Buy | UBS AG | |
| 03.03.2026 | Linde Outperform | Bernstein Research | |
| 25.02.2026 | Linde Outperform | Bernstein Research |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 13.03.2026 | Linde Outperform | Bernstein Research | |
| 13.03.2026 | Linde Overweight | JP Morgan Chase & Co. | |
| 11.03.2026 | Linde Buy | UBS AG | |
| 03.03.2026 | Linde Outperform | Bernstein Research | |
| 25.02.2026 | Linde Outperform | Bernstein Research |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 09.02.2026 | Linde Halten | DZ BANK | |
| 06.02.2026 | Linde Neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 27.06.2025 | Linde Neutral | UBS AG | |
| 26.05.2025 | Linde Neutral | UBS AG | |
| 01.05.2025 | Linde Neutral | UBS AG |
| Datum | Rating | Analyst | |
|---|---|---|---|
| 07.02.2023 | Linde Reduce | Baader Bank | |
| 19.01.2023 | Linde Reduce | Baader Bank | |
| 27.10.2022 | Linde Reduce | Baader Bank | |
| 25.10.2022 | Linde Reduce | Baader Bank | |
| 18.10.2022 | Linde Reduce | Baader Bank |
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