Walt Disney denkt an die Zukunft
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In diesen Tagen machen sich US-Amerikaner und Football-Fans auf der ganzen Welt für den Super Bowl bereit. Die Football-Liga NFL ist längst zu einem gigantischen Milliardengeschäft geworden. Entsprechend ist man bei Walt Disney (WKN: 855686 / ISIN: US2546871060) froh, dass der Deal zur Übernahme von NFL Network und anderer digitaler Vermögenswerte der Liga durch Disneys Sportsender ESPN genehmigt wurde. Abgesehen von der Verbindung mit der NFL hatte der „Mickey-Mouse“-Konzern zuletzt jedoch eher gemischte Nachrichten parat.
Parks-Geschäft brummt weiter
An den Märkten hatte man lange Zeit die Sorge, dass der Bereich Experiences mit den Disney-Themenparks oder der Kreuzfahrtdivision sowie den Hotels unter dem schwierigen Konsumumfeld leiden könnte. Allerdings war es zum Ende des vergangenen Jahres gerade dieses Geschäft, das den Konzern auf der Ergebnisseite tragen konnte.
Im Bereich Experiences kletterten die Erlöse auf einen neuen Rekordwert. Erstmals in einem Quartal wurde dabei die Marke von 10 Mrd. US-Dollar geknackt, während das operative Ergebnis in der Sparte 3,3 Mrd. US-Dollar erreichte. Das Interessante dabei: Während Experiences für lediglich etwas mehr als 38 Prozent der Erlöse verantwortlich war, fuhr dieser Bereich mehr als 71 Prozent des operativen Ergebnisses ein.
Dank dieses Erfolgs scheint man an den Märkten nun davon auszugehen, dass Experiences-Chef Josh D’Amaro Nachfolger von CEO Bob Iger werden könnte. Konzernweit legten die Umsätze im ersten Quartal (zum 27. Dezember) um 5 Prozent auf 26,0 Mrd. US-Dollar zu. Das EPS erreichte 1,63 US-Dollar und lag damit, genauso wie die Gesamterlöse, über den Konsensschätzungen. Mit den Kosten fanden Börsianer aber auch schnell ein Haar in der Suppe.
Wegweisender OpenAI-Deal
Es war diesen Kosten geschuldet, dass der Free Cashflow im abgelaufenen Quartal bei -2,2 Mrd. US-Dollar lag. Analysten hatten mit +2,8 Mrd. US-Dollar gerechnet. Enttäuschend fiel auch die Q2-Prognose für das operative Ergebnis im Entertainment-Bereich aus. In diesem sind unter anderem die Filmstudios und das Streaming-Business zu finden.
Zumal sich das Management auch in Bezug auf genaue Zahlen zu den Streaming-Usern zurückgehalten hatte. Trotz kurzfristiger Herausforderungen kann Disney auf einige positive Aspekte mit Blick auf die Zukunft verweisen. Nach einer langen verlustreichen Zeit macht sich das Streaming-Geschäft in Sachen Profitabilität immer besser.
Der ESPN-NFL-Deal soll hier im Sportbereich einiges anschieben. Zudem hatte zum Ende des vergangenen Jahres ein Deal zwischen Disney und dem ChatGPT-Schöpfer OpenAI für Aufsehen gesorgt. Hier hatte der Konzern gezeigt, dass man bereit ist, mit der Zeit zu gehen. Allerdings zeigt der jüngste Quartalsbericht, dass Anleger wohl etwas mehr Geduld an den Tag legen müssen.
Mein Fazit
Während das Experiences-Geschäft mit Themenparks, Kreuzfahrten und Hotels als klarer Ergebnistreiber überzeugt und dem Konzern stabile Rekordeinnahmen sowie hohe Margen beschert, bleiben andere Bereiche hinter den Erwartungen zurück. Besonders die hohen Kosten, der überraschend negative Free Cashflow und die verhaltene Prognose für das Entertainment-Segment dämpfen die kurzfristige Euphorie der Anleger. Gleichzeitig deuten der ESPN-NFL-Deal, die schrittweise Verbesserung der Streaming-Profitabilität und die Kooperation mit OpenAI darauf hin, dass Disney strategisch auf Zukunftsthemen setzt.
Wer nicht nur auf Walt Disney, sondern gleich auf mehrere Unternehmen setzen möchte, die wegen ihrer herausragenden Geschäftsmodelle mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch in mehr als 100 Jahren noch erfolgreich am Markt agieren werden, sollte einen Blick auf das Morgan Stanley Indexzertifikat (WKN: DA0ABN / ISIN: DE000DA0ABN5) auf den Aktien für die Ewigkeit Index werfen.
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