Nach Potash-Aussagen

K+S gegen den Trend schwach

11.10.13 11:04 Uhr

Die Gewinnwarnung eines Wettbewerbers hat die Aktien von K+S am Freitag ins Minus gedrückt.

Werte in diesem Artikel
Aktien

13,35 EUR 0,17 EUR 1,29%

56,04 EUR -0,78 EUR -1,37%

Indizes

2.110,0 PKT -26,3 PKT -1,23%

24.959,1 PKT -338,1 PKT -1,34%

625,7 PKT -9,3 PKT -1,47%

10.221,5 PKT 13,5 PKT 0,13%

33.040,6 PKT 11,6 PKT 0,04%

Am Vormittag fielen die Papiere des Dünger- und Salzproduzenten in einem festeren Gesamtmarkt um 1,69 Prozent auf 18,565 Euro. Der DAX stand zeitgleich 0,35 Prozent höher.

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    Der weltgrößte Düngerproduzent Potash hatte am Vorabend mit gekürzten Prognosen für das dritte Quartal eine schwache Vorgabe geliefert. Begründet wurde der Schritt mit einem Nachfragerückgang infolge der gegenwärtigen Unsicherheit im Kalimarkt.

    Die großen Kalidüngerabnehmer wollten aktuell offenbar keine umfangreichen Kaufverpflichtungen eingehen und hielten sich mit Bestellungen zurück, bis der Kalipreis einen Boden finde, sagte ein Händler. Vor diesem Hintergrund könnten die Absatzpreiserwartungen des deutschen Konzerns teilweise zu hoch sein. Ein wirklicher Schocker sei die Gewinnwarnung des kanadischen Wettbewerbers für die ohnehin gebeutelten Aktien der Kasseler aber nicht, ergänzte ein anderer Börsianer.

    Der überraschende Ausstieg von Russlands größtem Kalidüngerproduzenten Uralkali aus einer Vertriebsallianz mit dem weißrussischen Partner Belaruskali hatte den Kalimarkt Ende Juli in Aufruhr versetzt. Der Schritt schockte viele Investoren regelrecht und führte zu teils massiven Kursverlusten im Sektor. Grund war die Angst vor einem Ende der Preis-vor-Volumen-Politik und einem Preiskrieg in der Branche.
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    Recht schnell mehrten sich allerdings Zeichen für eine Wiederbelebung des russisch-weißrussischen Kali-Preiskartells. Spekuliert wurde insbesondere über Käufe großer Uralkali-Beteiligungen durch russische Geschäftsleute, die einer Wiederaufnahme der Vertriebsallianz offen gegenüberstehen. Kreisen zufolge will der Kreml das Preiskartell wohl fortsetzen.

    Infolge dieser Spekulationen, vor allem aber wegen eines kolportierten Short-Squeeze erholten sich die K+S-Aktien bis Mitte September um fast 60 Prozent auf 23,70 Euro von ihrem Tief bei rund 15 Euro kurz nach dem Beginn der Kalimarkt-Turbulenzen. Bei einem Short-Squeeze decken sich Spekulanten, die durch Leerverkäufe auf weitere Kursverluste gesetzt hatten, bei steigenden Notierungen mit Aktien ein, um ihre Lieferverpflichtungen gegenüber Käufern erfüllen zu können.

    Bis Ende September kam der K+S-Kurs allerdings wieder zurück und bewegt sich seither in etwa zwischen 18,50 und 19 Euro.

FRANKFURT (dpa-AFX)

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Analysen zu K+S AG

DatumRatingAnalyst
16.12.2025K+S SellUBS AG
01.12.2025K+S BuyWarburg Research
28.11.2025K+S NeutralJP Morgan Chase & Co.
14.11.2025K+S UnderperformJefferies & Company Inc.
12.11.2025K+S HaltenDZ BANK
DatumRatingAnalyst
01.12.2025K+S BuyWarburg Research
12.11.2025K+S BuyDeutsche Bank AG
11.11.2025K+S BuyWarburg Research
10.09.2025K+S BuyWarburg Research
12.08.2025K+S BuyWarburg Research
DatumRatingAnalyst
28.11.2025K+S NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.11.2025K+S HaltenDZ BANK
12.11.2025K+S NeutralJP Morgan Chase & Co.
11.11.2025K+S NeutralJP Morgan Chase & Co.
14.10.2025K+S NeutralJP Morgan Chase & Co.
DatumRatingAnalyst
16.12.2025K+S SellUBS AG
14.11.2025K+S UnderperformJefferies & Company Inc.
12.11.2025K+S SellJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
11.11.2025K+S UnderperformJefferies & Company Inc.
14.10.2025K+S SellDeutsche Bank AG

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