Broadcom-Aktie überzeugt mit Ausblick: Gewinn springt kräftig hoch - Erwartungen übertroffen

Der Chipkonzern Broadcom hat am Mittwoch nach Ende des Börsenhandels in den USA seine Bücher geöffnet und die Zahlen für das zurückliegende Quartal präsentiert.
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Broadcom erwirtschaftete im ersten Quartal seines Geschäftsjahres 2026 ein Ergebnis je Aktie in Höhe von 2,05 US-Dollar. Das war deutlich mehr als im Vorjahreszeitraum, als ein EPS von 1,14 US-Dollar in den Büchern verzeichnet gewesen war. Analysten hatten im Vorfeld erwartet, dass der Gewinn im Berichtszeitraum auf 2,02 US-Dollar je Aktie klettern würde. Unter dem Strich verdiente Broadcom 7,3 Milliarden Euro und damit 34 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Daneben verzeichnete Broadcom im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 19,31 Milliarden US-Dollar - ein Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als der US-Konzern 14,92 Milliarden US-Dollar umgesetzt hatte. Die Analystenschätzungen von 19,23 Milliarden US-Dollar wurden damit übertroffen. Die bereinigte, operative Marge lag bei 68 Prozent.
Chipkonzern bleibt optimistisch
Der Chipkonzern ist für das laufende zweite Quartal optimistisch. In den drei Monaten bis Ende April dürfte der Umsatz zum Vorjahreszeitraum um 47 Prozent auf rund 22 Milliarden US-Dollar (18,9 Mrd Euro) zulegen, teilte der Apple-Zulieferer am Mittwoch in San Jose mit. Analysten hatten im Schnitt 20,5 Milliarden erwartet.
Rund 68 Prozent des Erlöses sollen als um Sondereffekte bereinigtes operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beim Konzern hängen bleiben. Wie der Chipkonzern NVIDIA profitiert auch Broadcom vom KI-Boom und hohen Investitionen von Techunternehmen in Datenzentren.
Der Konzern kündigte zudem Aktienrückkäufe für bis zu zehn Milliarden Dollar an.
Broadcom mit Rückenwind - Starke Ziele in Konkurrenz zu NVIDIA
Starke Wachstumszahlen für die vergangenen drei Monate und ein positiver Ausblick auf das laufende Geschäftsquartal haben Broadcom am Donnerstag beflügelt. Im Handel an der US-Börse NASDAQ stieg der Kurs der Broadcom-Aktie letztlich um 4,79 Prozent auf 332,74 US-Dollar.
Broadcom hatte am Mittwoch nach US-Börsenschluss für das erste Geschäftsquartal (per Ende Januar) ein Umsatzplus von 29 Prozent, eine bereinigte operative Marge von 68 Prozent sowie eine Steigerung des Nettogewinns um 34 Prozent berichtet. In den drei Monaten bis Ende April soll der Umsatz sogar um überraschend deutliche 47 Prozent zulegen und die bereinigte Marge ihr hohes Niveau halten.
Zudem kündigte der Konzern Aktienrückkäufe für bis zu zehn Milliarden US-Dollar an. Wie der weltweite Branchenprimus NVIDIA profitiert auch Broadcom vom KI-Boom und hohen Investitionen von Tech-Unternehmen in Rechenzentren.
Analysten lobten die Ziele von Broadcom. Sowohl James Schneider von der US-Investmentbank Goldman Sachs als auch Stacy Rasgon von Bernstein Research sprachen von einem sehr starken Quartalsausblick. Schneider hob zudem hervor, dass Broadcom-Chef Hock Tan für das Geschäftsjahr 2027 einen Umsatz mit KI-Chips von mehr als 100 Milliarden Dollar anstrebt - dies dürfte deutlich über den Erwartungen der Investoren liegen. Dazu kämen Details zur Zusammenarbeit mit anderen Tech-Riesen als der Google-Mutter Alphabet , insbesondere Meta Platforms, sowie die KI-Firmen Anthropic und OpenAI.
Der angepeilte KI-Chip-Umsatz würde einen bedeutenden Vorstoß in den vom Branchenkollegen NVIDIA dominierten Markt bedeuten, hieß es am Markt. Das spiegelte sich am Donnerstag bei den Aktien von NVIDIA wider, die zunächst mit einem Abschlag notierte. Letztlich stieg das Papier jedoch um 0,16 Prozent auf 183,34 US-Dollar.
Redaktion finanzen.net mit Material von dpa (AFX)
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