Richemont-Aktie gibt nach: Richemont strebt Zweitnotierung an südafrikanischer Börse an

Der Schweizer Luxusgüterkonzern Compagnie Financiere Richemont SA will sich zusätzlich an der Börse in Südafrika listen lassen.
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Wie das Unternehmen mitteilte, wird das Programm mit Hinterlegungsscheinen in Südafrika durch eine Zweitnotierung in Johannesburg ersetzt.
Wenn der Prozess genehmigt wird, werden je zehn Hinterlegungsscheine (Depository Receipts) in eine Aktie der Kategorie "A" getauscht. Die Zweitnotierung in Südafrika neben dem Primär-Listing in der Schweiz soll im April erfolgen.
Das Hinterlegungsscheine-Programm sei ursprünglich aufgesetzt worden, um Vorgaben Südafrikas zum Börsenhandel umzusetzen, die aber nicht mehr angewendet werden, wie Richemont weiter mitteilte. Das neue Listing soll die Komplexität reduzieren und einen besseren grenzüberschreitenden Handel ermöglichen.
Bei Richemont halten Aktionäre der Aktienkategorie "A" die Mehrheit an dem Unternehmen. Aber die Familie des südafrikanischen Milliardärs Johann Rupert hält die Mehrheit der Stimmrechte über Aktien der Kategorie "B".
An der Schweizer Börse SIX zeigt sich die Richemont-Aktie am Freitag zeitweise 1,03 Prozent tiefer bei 135,10 Franken.
Von Joshua Kirby
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