Nordex-Aktie im Plus: Großauftrag in Kanada gesichert

Der Windturbinenhersteller Nordex hat noch vor dem Jahresende Aufträge zur Lieferung und Installation von insgesamt 73 Windenergieanlagen in Kanada erhalten.
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Insgesamt hätten sie eine kombinierte Erzeugungskapazität von 508 Megawatt, erklärte das Unternehmen in Hamburg. Zum Vergleich: Das entspricht fast einem Viertel der Bestellungen des zweiten sowie des dritten Quartals. Die Anlagen für die nicht namentlich genannten Windparks würden in den Jahren 2027 und 2028 ausgeliefert, erklärte Nordex. Jeder Vertrag umfasse auch langfristige Servicevereinbarungen für die Turbinen.
So reagiert die Aktie
Nach einigem Hin und Her haben Anleger bei Nordex am Montag wieder zugegriffen. Zwischenzeitlich hatten Gewinnmitnahmen die 2025 bärenstarken Aktien des Windkraftanlagenbauers deutlicher ins Minus gedrückt, trotz vermeldeter Großaufträge aus Kanada. Zuletzt ging es via XETRA dann wieder um 2,45 Prozent auf 31,00 Euro nach oben auf ein Hoch seit Ende 2007.
Nordamerika kristallisiere sich zu einem neuen starken Wachstumsmotor heraus, während Europa eine robuste Nachfrage beisteuere, schrieb Analyst Leon Mühlenbruch von MWB Research. Die aktuell mitgeteilten Bestellungen trieben die Dynamik mit Blick auf das Schlussquartal 2025 deutlich an, sodass es alles in allem ein Rekordquartal werden dürfte. Der Spitzenwert von 3,3 Gigawatt aus dem Schlussviertel 2024 dürfte übertroffen werden.
Mühlenbruch hob seine Umsatzprognosen ab 2027 an. Hinzu kämen starke Gewinnmargen und robuste Finanzmittelflüsse (Cashflows), womit das Kursziel von 33 auf 36 Euro steige, so der Analyst. Er bekräftige zudem seine "Buy"-Einstufung.
Nordex hatte schon 2025 stark von der Nachfrage nach Windkraftanlagen im Zuge des weltweiten Ausbaus der erneuerbaren Energie profitiert. Mit einem Kursplus von fast 160 Prozent waren die Papiere unter den Favoriten im MDAX gewesen.
Rückenwind hatte dabei im November auch die Zuversicht des Managements geliefert, 2026 die Ergebnisse steigern zu können. Entscheidend sei dabei auch die Höhe des Auftragseingangs im Schlussquartal, hatte Nordex-Chef Jose Blanco betont.
DOW JONES / FRANKFURT (dpa-AFX Broker)
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Bildquellen: Nordex, Lukassek / Shutterstock.com
