XETRA-SCHLUSS/Sehr schwach - SAP ziehen DAX nach unten

29.01.26 17:47 Uhr

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24.309,5 PKT -513,3 PKT -2,07%

DOW JONES--Der Kurseinbruch der SAP-Aktie hat am Donnerstag den DAX unter Druck gesetzt. Der Current Cloud Backlog (CCB) bei SAP, der die gesicherten Aufträge auf Sicht eines Jahres beziffert und eine zentrale Kennzahl bei dem Konzern darstelle, sei mit 25 Prozent währungsbereinigtem Wachstum im vierten Quartal schwächer ausgefallen als erwartet, so Morgan Stanley. Die Bank of America strich den soliden Ausblick und den Aktienrückkauf über 10 Milliarden Euro positiv heraus. Für die SAP-Aktie ging es um gleichwohl um 16,1 Prozent nach unten.

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Vor diesem Hintergrund fiel der DAX um 2,1 Prozent auf 24.309 Punkte und entfernte sich damit wieder von der wichtigen Marke von 25.000 Punkten.

Für die Aktien der Deutschen Bank ging es nach einem volatilen Verlauf um 1,2 Prozent nach unten. Der Ausblick für 2026 wirke enttäuschend und die Ergebnisse dürften für die Anleger kaum ausschlaggebend sein, so Thomas Hallett und Andrew Stimpson von Keefe, Bruyette & Woods (KBW). Das Fehlen einer Profitabilitätsprognose enttäusche ebenfalls, die Umsatz- und Kostenziele entsprächen den Konsenserwartungen. Die Quartalsergebnisse sähen zwar gut aus, die Outperformance sei aber größtenteils auf Performance-Gebühren in der Vermögensverwaltung und das Segment Corporate zurückzuführen.

Die Papiere der DWS gewannen 9,9 Prozent. Die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank übertraf im vierten Quartal sowohl die eigene Gewinnprognose als auch jene der Analysten. Bei den Nettomittelzuflüssen im Schlussquartal schnitt die DWS dagegen etwas schwächer ab als erwartet. Bereits am Vorabend hatte das Unternehmen die mittelfristigen Ziele erhöht und eine Sonderdividende für 2027 in Aussicht gestellt.

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Siemens legten um 2 Prozent zu, nachdem ABB in der Schweiz für das vierte Quartal einen Rekordumsatz vermeldet hatte, der die Markterwartungen übertraf. Nach enttäuschenden Zahlen des schweizerischen Wettbewerbers Givaudan fielen die Aktien von Symrise um 2,3 Prozent.

Nemetschek verloren 3,6 Prozent. Die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 hatten weitgehend sowohl den Prognosen von MWB als auch denen des Marktes entsprochen. Die Zahlen hätten bestätigt, dass die erhöhte Umsatzprognose und das Rentabilitätsziel erreicht worden seien. Eckert & Ziegler verbesserten sich nach vorläufigen Ergebnissen für 2025 um 2,5 Prozent.

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INDEX zuletzt +/- % +/- % YTD

DAX 24.309,46 -2,1% +1,4%

DAX-Future 24.460,00 -1,8% +0,6%

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XDAX 24.368,50 -1,8% +0,9%

MDAX 31.233,68 -1,3% +3,3%

TecDAX 3.577,09 -3,9% +2,8%

SDAX 17.987,96 -1,8% +6,7%

zuletzt +/- Ticks

Bund-Future 128,29 +27

YTD - bezogen auf Schlusskurs Vortag

Index Gewinner Verlierer unv. Umsatz Aktien Umsatz Vortag Aktien Vortag

DAX 22 17 1 6.408,8 72,3 4.099,5 64,6

MDAX 15 35 0 649,1 24,6 635,7 24,0

TecDAX 4 26 0 3.247,0 33,9 1.168,7 26,6

SDAX 14 51 5 137,9 9,3 157,7 9,7

Umsätze in Millionen Euro bzw. Stück

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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/brb

(END) Dow Jones Newswires

January 29, 2026 11:47 ET (16:47 GMT)

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