Schwache Konsumstimmung drückt etwas auf Eurokurs

Der Euro ist am Mittwoch nach schwachen Konjunkturdaten unter die 1,13 US-Dollar-Marke gefallen.
Werte in diesem Artikel
Am Nachmittag notierte der Kurs der Gemeinschaftswährung bei 1,1275 US-Dollar und lag damit etwas niedriger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1284 (Dienstag: 1,1328) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8862 (0,8801) Euro.

Handeln Sie Währungspaare wie CNY/EUR mit Hebel bei Plus500 und partizipieren Sie an steigenden wie fallenden Notierungen.
Plus500: Beachten Sie bitte die Hinweise5 zu dieser Werbung.Nach enttäuschenden Daten der Nürnberger GfK zum Konsumklima war der Kurs am Morgen auf 1,1267 Dollar gefallen. Grund für die Stimmungseintrübung seien Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA, der bevorstehende EU-Austritt Großbritanniens und die schwierige italienische Haushaltslage bereiten den Anlegern Sorgen. Etwas gestützt wurde der Euro hingegen durch Daten zur Geldmenge in der Eurozone, die im Oktober deutlich stärker gewachsen war als erwartet.
Das britischen Pfund konnte zum Dollar wieder etwas zulegen. Am späten Nachmittag werden mehrere Veröffentlichungen der britischen Notenbank erwartet. Unter anderem hat die Bank of England das Ergebnis eines Stresstests führender Banken angekündigt. Außerdem wollen die Notenbanker verschiedene Brexit-Szenarien vorstellen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88245 (0,88748) britische Pfund, 128,47 (128,66) japanische Yen und 1,1273 (1,1309) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1213,25 (1221,20) Dollar festgesetzt.
/elm/jsl/she
FRANKFURT (dpa-AFX)
Weitere News
Bildquellen: isak55 / Shutterstock.com, el lobo / Shutterstock.com