Nach kräftigeren Verlusten

Darum gibt der Euro nach - Lira stabilisiert sich

14.08.18 20:57 Uhr

Darum gibt der Euro nach - Lira stabilisiert sich | finanzen.net

Der Kurs des Euro hat im US-Handel nachgegeben.

Werte in diesem Artikel
Devisen

54,3355 TRY 0,0264 TRY 0,05%

0,1218 EUR -0,0002 EUR -0,19%

6,1461 TRY -0,0063 TRY -0,10%

8,2127 CNY 0,0154 CNY 0,19%

0,8708 GBP 0,0000 GBP 0,00%

9,1311 HKD 0,0000 HKD 0,00%

183,8675 JPY 0,0000 JPY 0,00%

50,4760 TRY 0,0433 TRY 0,09%

1,1730 USD 0,0005 USD 0,04%

1,1484 EUR 0,0000 EUR 0,00%

0,0054 EUR 0,0000 EUR -0,11%

0,2743 TRY -0,0001 TRY -0,03%

0,5350 TRY 0,0001 TRY 0,01%

4,6697 TRY 0,0008 TRY 0,02%

1,8692 RUB -0,0002 RUB -0,01%

0,8526 EUR -0,0007 EUR -0,08%

43,0332 TRY 0,0041 TRY 0,01%

Der Kurs des Euro ist am Dienstag im US-Handel noch etwas weiter gesunken. Rund eine Stunde vor dem Handelsschluss an der Wall Street fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1339 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag in Frankfurt auf 1,1406 (Montag: 1,1403) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8767 (0,8770) Euro. Das Tagestief der Gemeinschaftswährung lag bei 1,1377 US-Dollar, nachdem sie zuvor noch über der Marke von 1,14 Dollar gehandelt worden war.

Marktbeobachter sprachen von einer Stabilisierung der Gemeinschaftswährung, nachdem zuvor heftige Marktturbulenzen in der Türkei den Euro belastet hatten. "Der erste Schrecken der Lira-Krise scheint verdaut zu sein", beschrieb Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank die Stimmung. Ihrer Einschätzung nach kehrt langsam wieder Ruhe in die Märkte ein. Die türkische Lira hat sich am Nachmittag im Handel mit dem Dollar und mit dem Euro jeweils kräftig erholt, konnte aber nur einen kleinen Teil der jüngsten Kursverluste wettmachen.

Mittlerweile richtet sich der Blick der Investoren wieder etwas stärker auf Konjunkturdaten. In der Eurozone war die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal etwas stärker als erwartet gewachsen. Bereits am Morgen hatten Wachstumsdaten aus Deutschland für eine positive Überraschung gesorgt und den Kurs des Euro gestützt. In den Monaten April bis Juni hatte die Wirtschaftsleistung der größten Volkswirtschaft der Eurozone stärker als erwartet zugelegt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89300 (0,89330) britische Pfund, 126,42 (126,11) japanische Yen und 1,1298 (1,1338) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1197,00 (1200,35) Dollar festgesetzt./jkr/tos/zb

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: istockphoto / Fotogaby, Marian Weyo / Shutterstock.com