Nach kräftigeren Verlusten

Darum gibt der Euro nach - Lira stabilisiert sich

14.08.18 20:57 Uhr

Darum gibt der Euro nach - Lira stabilisiert sich | finanzen.net

Der Kurs des Euro hat im US-Handel nachgegeben.

Werte in diesem Artikel
Devisen

54,1937 TRY -0,1034 TRY -0,19%

0,1226 EUR 0,0004 EUR 0,34%

6,1651 TRY 0,0039 TRY 0,06%

8,1587 CNY -0,0260 CNY -0,32%

0,8701 GBP -0,0014 GBP -0,16%

9,1030 HKD -0,0289 HKD -0,32%

183,6300 JPY -0,1200 JPY -0,07%

50,2987 TRY -0,1291 TRY -0,26%

1,1688 USD -0,0034 USD -0,29%

1,1495 EUR 0,0018 EUR 0,15%

0,0054 EUR 0,0000 EUR 0,06%

0,2739 TRY -0,0006 TRY -0,21%

0,5322 TRY -0,0023 TRY -0,42%

4,6530 TRY -0,0128 TRY -0,28%

1,8791 RUB 0,0080 RUB 0,43%

0,8557 EUR 0,0025 EUR 0,29%

43,0406 TRY 0,0156 TRY 0,04%

Der Kurs des Euro ist am Dienstag im US-Handel noch etwas weiter gesunken. Rund eine Stunde vor dem Handelsschluss an der Wall Street fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1339 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag in Frankfurt auf 1,1406 (Montag: 1,1403) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8767 (0,8770) Euro. Das Tagestief der Gemeinschaftswährung lag bei 1,1377 US-Dollar, nachdem sie zuvor noch über der Marke von 1,14 Dollar gehandelt worden war.

Marktbeobachter sprachen von einer Stabilisierung der Gemeinschaftswährung, nachdem zuvor heftige Marktturbulenzen in der Türkei den Euro belastet hatten. "Der erste Schrecken der Lira-Krise scheint verdaut zu sein", beschrieb Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank die Stimmung. Ihrer Einschätzung nach kehrt langsam wieder Ruhe in die Märkte ein. Die türkische Lira hat sich am Nachmittag im Handel mit dem Dollar und mit dem Euro jeweils kräftig erholt, konnte aber nur einen kleinen Teil der jüngsten Kursverluste wettmachen.

Mittlerweile richtet sich der Blick der Investoren wieder etwas stärker auf Konjunkturdaten. In der Eurozone war die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal etwas stärker als erwartet gewachsen. Bereits am Morgen hatten Wachstumsdaten aus Deutschland für eine positive Überraschung gesorgt und den Kurs des Euro gestützt. In den Monaten April bis Juni hatte die Wirtschaftsleistung der größten Volkswirtschaft der Eurozone stärker als erwartet zugelegt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89300 (0,89330) britische Pfund, 126,42 (126,11) japanische Yen und 1,1298 (1,1338) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1197,00 (1200,35) Dollar festgesetzt./jkr/tos/zb

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: istockphoto / Fotogaby, Marian Weyo / Shutterstock.com