finanzen.net
02.12.2019 14:14
Bewerten
(0)

Ölpreise erholen sich von jüngsten Verlusten

Gegenbewegung: Ölpreise erholen sich von jüngsten Verlusten | Nachricht | finanzen.net
Gegenbewegung
Die Ölpreise haben am Montag zugelegt und bis zum Mittag die Gewinne aus dem frühen Handel ausgebaut.
Sie konnten damit einen Teil der starken Verluste vom Freitag wettmachen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 61,87 US-Dollar. Das waren 1,38 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,27 Dollar auf 56,44 Dollar.
Werbung
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Marktbeobachter erklärten die steigenden Ölpreise unter anderem mit besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus China. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hatte sich die Stimmung in den Industriebetrieben im November überraschend stark aufgehellt und die Hoffnung auf ein Ende der Konjunkturflaute verstärkt.

Außerdem war am Ölmarkt von einer Gegenbewegung die Rede. Am Freitag hatten Meldungen über eine mögliche Verschiebung der Entscheidung über die künftige Fördermenge der in der Opec+ zusammengefassten Ölstaaten für einen Einbruch der Ölpreise gesorgt. In der Opec+ sind Opec-Staaten und verbündete Ölstaaten wie Russland zusammengefasst. Die Notierung für US-Öl war am Freitag in der Spitze um etwa drei Dollar gefallen. Der russische Energieminister Alexander Nowak hatte die Verschiebung ins Spiel gebracht.

Die starken Verluste vom vergangenen Freitag wurden am Markt auch mit dem vergleichsweise geringen Handelsvolumen erklärt. Nach dem Thanksgiving-Feiertag waren viele Anleger in einem verlängerten Wochenende und haben erst zum Wochenauftakt wieder am Handelsgeschehen teilgenommen.

"Offensichtlich wächst am Markt die Skepsis, dass eine bloße Beibehaltung der Produktionskürzung beim Opec-Treffen Ende der Woche zu wenig sein könnte", sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Jüngsten Meldungen zufolge pumpt Russland darüber hinaus mehr Öl auf den Weltmarkt als in der von der Opec+ beschlossenen Förderkürzung vorgesehen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, dass die Fördermenge im November bereits den achten Monat in diesem Jahr oberhalb der vereinbarten Grenze gelegen habe.

Die Vertreter der Opec+ werden von diesem Donnerstag an in Wien über die weitere Förderpolitik beraten. Allerdings wird bereits in den kommenden Tagen bis zum Treffen mit Gesprächen der betroffenen Länder über die Produktionsmengen gerechnet, die am Ölmarkt für neue Impulse sorgen könnten.

/jkr/bgf/jha/

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: 3Dsculptor / Shutterstock.com, Anton Watman / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
  • Alle
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.460,2511,85
0,82%
Kupferpreis5.867,2544,50
0,76%
Ölpreis (WTI)59,070,74
1,27%
Silberpreis16,58-0,39
-2,31%
Super Benzin1,37-0,00
-0,07%
Weizenpreis186,001,75
0,95%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX geht höher ins Wochenende -- US-Börsen im Plus -- OPEC+ einigt sich auf weitere Förderkürzung -- OSRAM-Übernahme: ams erreicht Mindestannahmeschwelle -- Commerzbank, Aramco, Swiss Re im Fokus

Fondsskandal könnte für Goldman Sachs glimpflich ausgehen. USA: Arbeitslosenquote sinkt überraschend. thyssenkrupp macht Elevator-Belegschaft vor Verkauf Zugeständnisse. BMW verkauft im November dank China und USA mehr Premiumautos. Uber: Fast 6.000 sexuelle Übergriffe während Fahrten in den USA.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Was wünschen Sie sich von der Großen Koalition?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
NEL ASAA0B733
Microsoft Corp.870747
Apple Inc.865985
Amazon906866
EVOTEC SE566480
CommerzbankCBK100
Infineon AG623100
BASFBASF11
Allianz840400
Ballard Power Inc.A0RENB
Varta AGA0TGJ5
Deutsche Telekom AG555750