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31.07.2020 21:16

Analysten-Stimmen: Der Goldpreis wird in den nächsten zwei Jahren noch weiter steigen

Nach Kursanstieg: Analysten-Stimmen: Der Goldpreis wird in den nächsten zwei Jahren noch weiter steigen | Nachricht | finanzen.net
Nach Kursanstieg
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Wie wird sich der Goldpreis in den nächsten Jahren entwickeln? Mehrere Analysten sehen den jüngsten Anstieg des Goldkurses nur als erste Phase einer Rally.
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• Goldpreis auf Rekordhoch
• Experten erwarten weiteren Kursanstieg
• Höhere Renditen durch Goldhandel als Staatsanleihen
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Nachdem der Goldpreis aufgrund der Corona-Krise und durch Spannungen zwischen den USA und China diese Woche ein neues Rekordhoch erreicht hat, sind sich mehrere Analysten einig, dass dieser Aufwärtstrend noch nicht beendet ist. Im Interview mit CNBC verrieten die Experten Barry Dawes, Garth Bregman, Jürg Kiener und David Gaud ihre persönliche Einschätzung zur zukünftigen Preisentwicklung des Edelmetalls.

Barry Dawes: Goldpreis von 3.500 US-Dollar möglich

Barry Dawes, Vorstandsvorsitzender der Investmentfirma Martin Place Securities, habe es etwa für bemerkenswert gehalten, wie schnell der Goldpreis sein vorheriges Hoch von 1.923 US-Dollar durchbrochen habe. Dies sei ein Anzeichen für einen starken Markt. Konkret rechnet er damit, dass der Goldpreis innerhalb der nächsten zwei Jahre auf 3.500 US-Dollar steigt, wie er erklärte. Zwar sei eine kurzfristige Konsolidierung wahrscheinlich, trotzdem sei ein klarer Aufwärtstrend nicht von der Hand zu weisen. Dawes sagte außerdem, dass viel Gold von Asien und dem Nahen Osten absorbiert worden sei, wodurch westliche Länder untergewichtet seien. So müsse der Westen seine Position wieder aufbauen, was nur möglich sei, wenn der Preis nach oben getrieben werde. Dazu könnten verschiedene Faktoren beitragen, so etwa Währungskurse und Konjunkturpakete als Folge der Corona-Krise. Schlussendlich werde der Markt aber angespannt sein, besonders weil die Zentralbanken in den letzten Jahren mehr Gold gekauft haben.

Garth Bregman: Goldkurs langfristig über 2.000 US-Dollar

Garth Bregman von der Vermögensverwaltungsgesellschaft BNP Paribas Wealth Management sagte derweil voraus, dass der Goldkurs vermutlich auf 2.000 US-Dollar ansteigen, auf diesem Niveau konsolidieren und sich erst dann erneut erhöhen werde. Momentan gebe es aber keine Anzeichen dafür, dass das Edelmetall nicht im Preis steigen werde, da die Faktoren, die den Goldpreis in die Höhe getrieben haben, nach wie vor intakt seien.

Jürg Kiener: Goldpreis bis 8.000 US-Dollar historisch gesehen plausibel

Jürg Kiener, Geschäftsführer des Unternehmens Swiss Asia Capital, das sich auf Vermögensverwaltung spezialisiert hat, rechnet ebenfalls mit Kursanstiegen des Edelmetalls. Kurzfristig werde der Goldpreis auf etwa 2.800 US-Dollar klettern. Auf lange Sicht sei es aber wahrscheinlich, dass dieses Kursziel übertroffen wird. Bereits in der Vergangenheit habe sich der Goldpreis von seinem Tiefpunkt aus versieben- oder sogar verachtfacht. Wenn man also von einem Tiefpunkt bei etwa 1.050 US-Dollar ausgeht, auf dem sich der Goldpreis 2015 befand, und diesen mit sieben multipliziert, kommt man zu einem Ergebnis von etwa 8.000 US-Dollar, so Kiener.

Gold sei für Anleger so attraktiv, weil das Edelmetall höhere Renditen ermögliche als etwa US-amerikanische Staatsanleihen. Im Anleihenmarkt komme es zu abgeflachten Renditekurven, in vielen Ländern bewegen sich Renditen auch im Negativbereich. So betrage die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen derweil etwa 0,61 Prozent. Demnach fallen die Renditen für Gold in den nächsten zwölf Monaten erheblich höher aus.

David Gaud rät Gold-Anlegern zu Hold-Strategie

Auch David Gaud, Chief Investment Officer für den asiatischen Raum des Vermögensverwalters Pictet Wealth Management, stimmte zu, dass Gold sich nach wie vor zum Investieren anbiete. Der Hauptgrund dafür sei, dass das Edelmetall niedrige Zinssätze biete, und zwar nicht nur kurzfristig, sondern auch mittel- bis langfristig. Daher sei es für Anleger auf jeden Fall sinnvoll, ihre Goldreserven auch weiterhin in ihrem Besitz zu halten.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Peeradach Rattanakoses / Shutterstock.com, Brian A Jackson / Shutterstock.com

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