5 Milliarden seit 2016

Tesla-Kurssprung kostet Short-Seller eine Milliarde Dollar

07.06.18 14:08 Uhr

Tesla-Kurssprung kostet Short-Seller eine Milliarde Dollar | finanzen.net

Knapp 10 Prozent hat die Tesla-Aktie am Mittwoch zugelegt. Ein schwarzer Tag für Shortseller.

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Während Tesla-Aktionäre am Mittwoch nach US-Börsenschluss einen Freudentanz hingelegt haben dürften - immerhin hat die Tesla-Aktie 9,7 Prozent auf 319,50 US-Dollar zugelegt, haben Investoren, die auf den Absturz der Aktie gewettet haben, einen rabenschwarzen Tag hinter sich gebracht.

Eine Milliarde Dollar futsch

Angaben der auf Finanzdaten spezialisierten Analysefirma S3 Partners zufolge hat der Kursspung Shortseller mehr als eine Milliarde US-Dollar gekostet. Wie es weiter heißt, summiert sich der Verlust bei den Tesla-Bären seit 2016 damit auf satte fünf Milliarden Dollar, wie Ihor Dusaniwsky, Analyst bei S3 Partners, gegenüber CNBC erklärte. Tesla ist die meist geshortete US-Aktie, wie Dusaniwsky auch auf Twitter nochmals bestätigte.

Aktionäre sprechen Musk ihr Vertrauen aus

Grund für den Kurssprung waren Entwicklungen auf der Aktionärsversammlung von Tesla. Die Anteilseigner des Unternehmens haben der Führungsebene um Konzernchef Elon Musk ihr Vertrauen ausgesprochen und damit den Putschplänen einiger weniger Anteilseigner, die auf den CEO aus dem Verwaltungsrat kicken wollten, eine Absage erteilt. In diesem Zusammenhang standen auch zwei weitere Verwaltungsratsmitglieder unter Beschuss: Der 21st Century Fox-CEO James Murdoch, der Investor Antonio Garcias und Elon Musks kleiner Bruder Kimbal Musk. Beide wurden von den Aktionären in ihren Verwaltungsratsämtern jeweils bestätigt.

Musk macht Hoffnung

Dabei honorierten die Anleger auch Aussagen von Elon Musk selbst, der im Rahmen der Aktionärsversammlung zwar einräumte, dass der Konzern bei der Model 3-Produktion "viele Fehler" gemacht habe, gleichzeitig aber Zuversicht verbreitete. Er halte es für "ziemlich wahrscheinlich", dass bis Ende Juni wöchentlich 5.000 Model 3 vom Band laufen. Aktuell produziere man 3.500 Fahrzeuge in einer Woche. "Das waren die schrecklichsten paar Monate, die ich je erlebt habe, aber ich glaube, wir kommen hin".

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: Hadrian / Shutterstock.com, Jonathan Weiss / Shutterstock.com

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