Bayer-Aktie stabil nach Studienerfolg bei Protatakrebs mit Xofigo-Kombitherapie

Bayer hat mit einer Kombinationstherapie seines Medikaments Xofigo einen klinischen Studienerfolg bei der Behandlung von Prostatakrebs erzielt.
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Xofigo ist ein sogenanntes "Alpha-Radiopharmazeutikum" mit dem Wirkstoff Radium-223-dichlorid, das radioaktive Alphastrahlung abgibt und so gezielt gegen die Krebszellen in den Knochen wirkt. In einer Phase-III-Studie mit Patienten, die an metastasiertem, kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) und Knochenmetastasen leiden, reduzierte das Prostatakrebsmedikament Enzalutamid in Kombination mit Xofigo das Sterberisiko im Vergleich zu einer Montherapie mit Enzalutamid allein um 24 Prozent, wie der Pharmakonzern mitteilte.
Die Studie habe sowohl für das radiologische progressionsfreie Überleben als auch für das Gesamtüberleben im Vergleich zu einer Enzalutamid-Monotherapie bei knochenmetastasiertem mCRPC eine statistisch signifikante Verbesserung gezeigt. Der Überlebensvorteil war über die meisten vordefinierten Subgruppen hinweg konsistent.
Radium-223-dichlorid ist unter dem Markennamen Xofigo in mehr als 50 Ländern zur Behandlung von Patienten mit mCRPC und symptomatischen Knochenmetastasen ohne bekannte viszerale Metastasierung zugelassen.
Auf XETRA fällt die Bayer-Aktie zeitweise 0,22 Prozent auf 41,76 Euro zu.
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