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16.06.2014 17:35

Siemens bietet mit Mitsubishi für Alstom

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Siemens legt zusammen mit Mitsubishi Heavy Industries ein Milliardenangebot für Alstom vor. Dabei soll Alstom als börsennotierter Konzern erhalten bleiben.
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Der Vorstand der Siemens AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, dass die Siemens AG gemeinsam mit Mitsubishi Heavy Industries, Ltd. (MHI) dem multinationalen Mischkonzern Alstom ein Angebot vorlegen wird. Demnach schlagen MHI und Siemens mehrere Transaktionen vor, die Alstom in seiner gegenwärtigen Form in fast allen seinen Geschäftsfeldern erhalten und Alstom als Industrieunternehmen nachhaltiger aufstellen würden. Darüber hinaus würde Alstoms Position als breit aufgestellter weltweiter Anbieter im Energie- und Servicegeschäft gestärkt, seine finanzielle Struktur verbessert und das Unternehmen gleichzeitig als französischer, börsennotierter Großkonzern erhalten.


MHI beabsichtigt, mit Alstom eine umfassende industrielle Allianz zu schaffen und drei Joint Ventures mit Alstom zu bilden. Im Zuge dieser Transaktionen würde Alstom von MHI 3,1 Milliarden Euro in bar erhalten. MHI beabsichtigt außerdem, ein beständiger und langfristiger Aktionär an Alstom zu werden und bietet an, von Bouygues SA einen Unternehmensanteil von bis zu 10 Prozent zu erwerben. Siemens beabsichtigt, 100 Prozent an Alstoms Gasgeschäft, einschließlich der zugehörigen Service-Verträge, gegen 3,9 Milliarden Euro in bar zu erwerben. Zudem beabsichtigt Siemens, in Frankreich und Deutschland eine Arbeitsplatzgarantie auf drei Jahre nach Abschluss der Transaktion für die übertragenen Geschäfte zu bieten. Siemens plant außerdem, die europäische Zentrale für das Gasservicegeschäft in Frankreich anzusiedeln.


Nach Abschluss der Transaktionen von MHI und Siemens im Bereich Energie und nach einer gemeinsamen Betrachtung der regulatorischen Auswirkungen beabsichtigt Siemens, sorgfältig und in gutem Glauben Lösungen zu diskutieren, die im besten Interesse aller Beteiligten im Mobilitätsbereich einen starken Europäischen Champion mit einer globalen Aufstellung und einer nachhaltigen Geschäftsstrategie schaffen. Siemens wäre darüber hinaus bereit, ein langfristiger Ankeraktionär im gemeinsamen Transportgeschäft zu werden.

Insgesamt beinhaltet die Offerte eine Barkomponente von rund sieben Milliarden Euro, 3,1 Milliarden Euro davon soll MHI leisten.

Mit dem Angebot wollen die beiden Unternehmen ein Gebot des amerikanischen Siemens-Rivalen General Electric (GE) kontern. "Das Angebot ist eine attraktive Konstellation, die es sich lohnt zu prüfen. Das wird der Verwaltungsrat von Alstom auch sicher im Sinne aller Aktionäre tun", erklärte Siemens-Chef Joe Kaeser. GE hatte 12,35 Milliarden Euro für die Energietechnik von Alstom geboten und die Schaffung von 1000 Arbeitsplätzen in Frankreich zugesagt.

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07.11.2018Siemens UnderweightBarclays Capital
03.10.2018Siemens UnderweightBarclays Capital
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