Deutscher Automarkt legt im Januar Rückwärtsgang ein
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DOW JONES--Der deutsche Automarkt hat zu Jahresbeginn in den Rückwärtsgang geschaltet. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte, wurden im Januar 193.981 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Rückgang von 6,6 Prozent gegenüber Januar 2025.
Unter den deutschen Marken wies Opel mit einem Plus von 27,4 Prozent den stärksten Zuwachs auf. Der Volumenhersteller Volkswagen musste hingegen einen Rückgang um 17,5 Prozent hinnehmen. Bei der Premiumtochter Audi gingen die Neuzulassungen um 4 Prozent zurück. Die Sportwagen-Tochter Porsche brachte es dagegen auf 23,3 Prozent mehr Neuzulassungen. Der Premiumhersteller BMW kam auf ein Plus von 5,4 Prozent, während Mercedes ein Minus von 6,5 Prozent verbuchte.
Tesla schaffte nach einer längeren Durststrecke ein leichtes Zulassungsplus von 1,9 Prozent auf 1.301 Fahrzeuge. Beim chinesischen Konkurrenten BYD vervielfachten sich die Neuzulassungen im Januar um rund 1.019 Prozent auf 2.629 E-Autos.
Die Zulassungen von Pkw mit vollelektrischen Antrieben stiegen im vergangenen Monat um 23,8 Prozent. Plug-in-Hybride kamen auf ein Plus von 23 Prozent. Von Pkw mit Benzinantrieb wurden 29,9 Prozent weniger zugelassen. Bei Diesel-Pkw betrug der Rückgang 17,1 Prozent.
"Der Pkw-Markt ist äußerst verhalten in das neue Jahr gestartet", sagte Imelda Labbé, Präsidentin des Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). "Das überproportionale Wachstum der BEV-Zulassungen internationaler Hersteller im Januar zeigt das hohe Kundeninteresse an leistbaren Elektrofahrzeugen. Für ein nachhaltiges Gesamtmarktwachstum in 2026 benötigen wir eine weitere Steigerung der BEV-Auftragseingänge."
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/brb/apo
(END) Dow Jones Newswires
February 04, 2026 06:51 ET (11:51 GMT)
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