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09.01.2019 14:53
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Boni gekappt: Deutsche Bank leitet offenbar weitere Sparmaßnahmen ein

Drahlseilakt: Boni gekappt: Deutsche Bank leitet offenbar weitere Sparmaßnahmen ein | Nachricht | finanzen.net
Drahlseilakt
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Bei der Deutschen Bank setzt der Vorstand nun offenbar weiter den Rotstift an. Demnach sollen für 2018 zehn Prozent weniger Prämien ausbezahlt werden, als im Vorjahr.
Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, soll der Bonuspool der Deutschen Bank für das Jahr 2018 um zehn Prozent schrumpfen. Das sei das Ergebnis eines Vorstandsbeschlusses heißt es unter Berufung auf Insider.

Gezieltere Zahlung angestrebt

Demnach wolle man die Prämien für das vergangene Jahr gezielter auszahlen, als zuletzt. Offenbar will das Finanzhaus klar nach Leistung differenzieren. So sollen Top-Arbeitskräfte im Konzern gehalten werden, heißt es weiter. Wie viel genau im Bonus-Topf landen werde, könne sich nach der Veröffentlichung der Zahlen zum vierten Quartal noch ändern, es werden aber voraussichtlich Boni von weniger als zwei Milliarden Euro vergeben, zitiert die Agentur Personen, die ungenannt bleiben wollten, weil die Entscheidung der Bank noch nicht öffentlich gemacht wurde. Nur 2016 hatte die Deutsche Bank weniger Boni ausgeschüttet.

Kostensenkung vs. Talentförderung

Im Jahr 2017 hatte das Finanzhaus 2,2 Milliarden Euro an Bonuszahlungen verteilt. Konzernchef Christian Sewing hatte aber bereits kurz nach seiner Amtsübernahme eine strenge Kostendisziplin ausgegeben. Dies ist eine Gratwanderung, denn zeitgleich ist Deutschlands größtes Finanzhaus bestrebt, auch bei Gehaltszahlungen wettbewerbsfähig zu bleiben, um so Top-Kräfte an sich zu binden.

Eine Kürzung der Boni dürfte das Dilemma für das Frankfurter Geldhaus noch verschärfen, fürchtet Tim Zühlke, geschäftsführender Gesellschafter der Frankfurter Personalberatung FRED. "Die Deutsche Bank hat ein schwerwiegendes Talentproblem", zitiert Bloomberg den Manager. "Sich auf Top-Performer zu fokussieren ist nicht neu und löst das Problem nicht", so Zühlke weiter.

Führt der Rotstift zurück in die Erfolgsspur?

Konzernchef Christian Sewing hat der Deutschen Bank ein strenges Kostenkorsett angelegt, um nach drei Jahren roter Zahlen 2018 wieder Gewinne einzufahren. Zu diesem Zweck hatte das Finanzhaus den Abbau von 7.000 Stellen angekündigt, was Sewing als "unvermeidlich" bezeichnete, um das Finanzhaus nachhaltig wieder profitabel zu machen. Die Kürzung der Boni ist nun eine weitere Maßnahme, um die Kosten zu minimieren und das Institut wieder zurück in die Erfolgsspur zu bringen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: D K Grove / Shutterstock.com, Bocman1973 / Shutterstock.com
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