Eisenbahnaktivitäten

EU fordert anscheinend massive Verkäufe für Okay zum Siemens-Alstom-Deal

27.11.18 11:33 Uhr

EU fordert anscheinend massive Verkäufe für Okay zum Siemens-Alstom-Deal | finanzen.net

Bei der geplanten Fusion der Eisenbahnaktivitäten von Siemens und Alstom sind die Forderungen der EU-Kommission nach Informationen der Financial Times derart weitreichend, dass sie die Logik des Zusammenschlusses insgesamt infrage stellen.

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Danach müssten sich beide Seiten von ihrer neuesten Hochgeschwindigkeitstechnologie und Teilen ihrer lukrativen Signaltechnik trennen, schreibt die Zeitung unter Verweis auf Insider. EU-Wettbewerbskomissarin Margrethe Vestager folge nicht dem Argument der beiden Konzerne, wonach ein Zusammenschluss nötig ist, um im Wettbewerb mit dem chinesischen Rivalen CRRC bestehen zu können.

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Laut dem Bericht wollen Siemens und Alstom große Verkäufe aber vermeiden und suchen nach Alternativen, um Brüssel zufriedenzustellen. Danach wollen sie der Kommission garantieren, dass Wettbewerber künftig Lizenzen auf ihre Technologien zu fairen Preisen erwerben können. Ob Brüssel das akzeptiert, ist allerdings unklar. Üblicherweise zieht die Kommission Verkäufe vor, wenn es um die Beseitigung übermächtiger Marktpositionen geht.

Laut FT haben einige Kritiker der geplanten Fusion wie die britische Eisenbahnaufsicht ORR Brüssel aufgefordert, das Vorhaben komplett zu untersagen. Bis Ende Januar muss die Kommission entscheiden. Im Oktober hatte sie ihre Beschwerdepunkte in einem so genannten Statement of Objections dargelegt. Bis Mitte Dezember hätten beide Seiten nun Zeit, darauf mit Konzessionen zu reagieren.

Siemens wollte sich zu dem Bericht auf Anfrage nicht äußern.

FRANKFURT (Dow Jones)

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