Siemens Energy-Aktie bleibt nach Kursrücksetzer im Anlegerfokus

Nach einer volatilen Vorwoche bleibt die Aktie von Siemens Energy auch zum Wochenstart unter Beobachtung. So schlägt sich der Anteilsschein.
Werte in diesem Artikel
• Siemens Energy-Aktie nach Rally mit Konsolidierung
• Rekord-Auftragsbestand von rund 146 Milliarden Euro
• Nachfrage nach Netztechnik und Gasturbinen treibt Wachstum
2,01 Prozent auf 146,85 Euro gewann die Aktie von Siemens Energy im XETRA-Handel nach anfänglichen Verlusten letztlich am Montag. Auf Monatsssicht haben Anleger damit ein Minus von mehr als neun Prozent in ihren Depots. Seit Jahresstart hat der Anteilsschein allerdings dank einer starken Rally zum Jahresstart rund 22 Prozent an Wert gewonnen.
KI-Boom befeuert Rekordaufträge im Kerngeschäft
Während bei der Siemens Energy-Aktie immer mal wieder technische Rücksetzer das Bild prägen, werden die fundamentalen Aussichten für den Energietechnikkonzern weiterhin positiv bewertet.
Maßgeblich für die starke Verfassung des Unternehmens ist die anhaltend hohe Nachfrage in den Sparten Gas Services und Grid Technologies. Der Konzern profitiert dabei massiv vom Ausbau globaler Rechenzentren, die für Anwendungen der künstlichen Intelligenz enorme Strommengen benötigen. Dies schlägt sich in einem Auftragsbestand nieder, der zuletzt auf den Rekordwert von 146 Milliarden Euro gestiegen ist. Besonders im Bereich der Gasturbinen verzeichnet Siemens Energy eine Auslastung, die teilweise bis zum Ende des Jahrzehnts reicht.
Fortschritte bei Siemens Gamesa und US-Expansion
Ein entscheidender Faktor für das Vertrauen der Marktteilnehmer ist zudem die Stabilisierung der Windkrafttochter Siemens Gamesa. Das Management hält an seinem Ziel fest, im Laufe des Geschäftsjahres 2026 die Gewinnschwelle zu erreichen, nachdem die operativen Verluste im ersten Quartal bereits drastisch gesenkt werden konnten. Flankiert wird diese Sanierung durch strategische Investitionen, wie der angekündigten Milliarde US-Dollar für den Ausbau von Fertigungskapazitäten in den Vereinigten Staaten, um die dortige Energiewende direkt vor Ort zu unterstützen.
Analysten bleiben optimistisch
Auch viele Experten zeigen sich optimistisch. So sieht etwa Analyst Phil Buller von der US-Bank JPMorgan durch den militärischen Konflikt im Nahen Osten kaum direkten Einfluss auf die europäische Investitionsgüterbranche. Auch Investitionen in Projekte in den Bereichen Stromerzeugung, Energienetze oder KI-Rechenzentren dürften deshalb kaum eingefroren werden, so der Experte in einer jüngst veröffentlichten Analyse. Vor diesem Hintergrund behält die Siemens Energy-Aktie für ihn das Overweight-Rating. Auch die Deutsche Bank hält die Siemens Energy-Aktie weiterhin für einen Kauf.
Claudia Stephan, Redaktion finanzen.net
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Bildquellen: Siemens Energy AG