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20.12.2018 11:34
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Trends 2019: 20 mal Rendite

Euro am Sonntag-Titel: Trends 2019: 20 mal Rendite | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Titel
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Für Börsianer ist vor allem die Zukunft in­teressant. Mit Blick auf 2019 analysiert €uro am Sonntag wichtige Unternehmenstrends - vom Rennen um die Krone unter den globalen Schwer­gewichten bis zu kleineren deutschen Firmen, denen Großes gelingen könnte. Die Top-Anlage-Ideen für das nächste Jahr.
€uro am Sonntag

Rennen um die Börsenspitze:
Dreikampf an der Wall Street

Anleger erinnern sich: Bis in den Spätsommer hinein trieb eine kräftige Kursrally die Marktkapitalisierung vor allem der Tech-Werte in ungeahnte Höhen. Der iPhone-Hersteller Apple war als erstes Unternehmen an der Wall Street mehr als eine Billion Dollar wert. Sorgen um schleppende iPhone-Verkäufe ließen die Apple-Aktie seit dem Hoch um rund 25 Prozent fallen. Mit einer Marktkapitalisierung von 811 Milliarden Dollar liegt Apple jetzt gleichauf mit dem Online-Riesen Amazon, der denselben Wert auf die Waage bringt.



Der Kampf um die weltweite Bör­senspitze ist spannend wie nie zuvor. Amazon, Apple oder der Softwareriese Microsoft, aktuell mit 846 Milliarden Dollar bewertet - diese drei Konzerne kletterten 2018 über die Schwelle von einer Billion Dollar. Kann eines der Unternehmen dies 2019 wieder schaffen? Und wer hat die besten Chancen? Keine Frage: Microsoft, Erfinder des PC-Betriebssystems Windows und des weltweit führenden Büro-Software­pakets Office, dürfte hier weit vorn mitspielen. Chef Satya Nadella setzt inzwischen darauf, Software zu vermieten statt zu verkaufen. Das führt zu wiederkehrenden, planbaren Erlösen. Zudem hat Nadella stark in den Zukunftsmarkt Cloud-Computing, also die Datenverarbeitung im Internet, investiert. Der Fokus auf Firmenkunden spielt Nadella in die Hände. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres per Ende September kletterten die Erlöse mit der Commercial- Cloud um fast die Hälfte auf 8,5 Milliarden Dollar - das war fast ein Drittel der Gesamterlöse.

Entscheidung in der Cloud

Experten rechnen damit, dass der Konzern 2019 im Cloud-Geschäft weiter zulegt. Zuletzt hoben Analysten ihre Prognosen an. Im laufenden Geschäftsjahr dürfte der Nettogewinn demnach auf knapp 35 Milliarden Dollar klettern - ein Plus von 14 Prozent. Das ist ein Vorteil im Rennen um die Spitze.

Amazon-Boss Jeff Bezos ist Satya Nadella dicht auf den Fersen. Nach einem erwarteten Gewinnsprung im laufenden Jahr von fünf auf 13,5 Milliarden Dollar dürfte Amazon 2019 unter dem Strich knapp 18 Milliarden Dollar verdienen. Dabei lautet Bezos’ Devise: Wachstum um jeden Preis. Der Konzern profitiert wie kein anderer vom boomenden Internethandel. 2018 werden Analysten zufolge weltweit über die Amazon-Plattform inklusive Drittanbieter Waren im Wert von 432 Milliarden Dollar verkauft. Bis 2025 dürfte das Gesamtvolumen auf knapp 1,2 Billionen Dollar wachsen. Und noch ein Trend zeichnet sich ab: Amazon wird zu einer Größe im Online-Werbemarkt und greift die Platzhirsche Alphabet und Facebook an. 2019 dürfte Amazons Vorstoß in den Werbemarkt voranschreiten und für Aufmerksamkeit sorgen.



Auch in anderen Bereichen stellt Bezos den Konzern immer breiter auf. Mit einem eigenen Lieferdienst steht Amazon längst in Konkurrenz mit Logistikdienstleistern. Zunächst belächelt, ist zudem die unternehmenseigene Amazon Air schon heute zur fünftgrößten Flugfrachtlinie der Welt aufgestiegen.

Bei über das öffentliche Internet zugänglichen Cloud-Diensten - der Public Cloud, im Gegensatz zu internen Firmen-Clouds - hat Bezos Amazon bereits zur Nummer 1 gemacht. Amazon Web Services, kurz AWS, ist mit Erlösen von 25 Milliarden Dollar der führende Anbieter in dem Bereich. Bis 2022 steigt der Umsatz der Sparte auf 71 Milliarden Dollar, prognostiziert das Analysehaus Jefferies. Der Wert der Sparte würde sich den Analysten zufolge auf 350 Milliarden Dollar erhöhen. Das entspricht fast 45 Prozent der heutigen Marktkapitalisierung.

Daneben treibt Bezos das Geschäft mit Inhalten wie Filmen, Sportübertragungen und Musik voran - vor allem, um die Kundschaft stärker zu binden. Der umtriebige Firmenlenker schielt offenbar auch auf die 22 von Walt Disney übernommenen regionalen Fox-Sportsender, die der Micky-Maus-Konzern im Zuge der Übernahme von 21st Century Fox abstoßen muss (siehe S. 21). Bloomberg Intelligence beziffert den Wert auf 15 bis 20 Milliarden Dollar.

Eine Unsicherheit bleibt die Trump-Administration. Der US-Präsident schießt bei jeder Möglichkeit gegen Amazon. Wohl auch, weil Bezos die Trump-kritische Zeitung "Washington Post" sein Eigen nennt. Darüber hinaus kündigte die staatliche US-Post eine Preiserhöhung für Pakete an, offiziell aus wirtschaftlichen Gründen. Das trifft Amazon besonders hart. Bezos’ Expansionspläne im Logistiksektor dürfte das aber nur beflügeln und den Konzern langfristig schlagkräftiger machen.

Apfel auf Abwegen

Der Erfolg des iPhone ist Apples Stärke - und zugleich die größte Schwäche. Mit der im Herbst erschienenen iPhone-Generation haben die Kalifornier weniger Erfolg als erhofft. Mit Preisen von bis zu 1.650 Euro für das Top-Modell scheint Chef Tim Cook die Schmerzgrenze vieler Kunden überschritten zu haben. Auch das günstigere iPhone XR verkauft sich offenbar vergleichsweise schlecht. In den USA bietet Apple das Gerät im Tausch gegen ein älteres iPhone mit bis zu 40 Prozent Rabatt an. Solche Aktionen kannte man bisher nur von der Konkurrenz.

Die Ergebniswarnungen vieler Apple-Zulieferer bestätigen solche Befürchtung. Die Analysten von Guggenheim rechnen für das laufende Geschäftsjahr mit einem Absatzminus von rund fünf Prozent. Für Apple ist das ein Problem. Knapp 63 Prozent seiner Erlöse erzielte der Konzern zuletzt mit dem iPhone. Obwohl der Markt für hochpreisige Smartphones wächst, schlägt sich das kaum in den Ergebnissen nieder.

Analysten rechnen in den kommenden Jahren nur mit leichten Zuwachsraten. Dass Apple im Herbst mit der nächsten iPhone-Generation zu alter Stärke findet, ist unwahrscheinlich. Die Lebenszyklen der Geräte werden immer länger, große Innovationen bleiben aus. Für Apple sprechen indes die treue Nutzerbasis und das starke Geschäft mit Dienstleistungen wie Apps innerhalb des Ökosystems. Kein anderer Smartphone-Hersteller kann Vergleichbares vorweisen.

Empfehlung: Die Microsoft-Aktie ist ein klarer Kauf (ISIN: US 594 918 104 5), ebenso Amazon (US 023 135 106 7), beide Titel bekommt man recht günstig. Apple dürfte sich seitwärts entwickeln, deshalb empfehlen wir hier einen Discounter der Deutschen Bank (DE 000 DS3 7ZC 6), der eine maximale Rendite von zwölf Prozent bringt.

Mobilfunkstandard 5G:
Die neue Dimension

Die nächste Phase der digitalen Revolution erreicht Deutschland: Im Frühjahr versteigert die Bundesnetzagentur die hiesigen Frequenzen für den Mobilfunkstandard 5G. Die neue Technologie wird Daten mit einer Geschwindigkeit transportieren, die 100 Mal schneller ist, als es die aktuellen Netze schaffen - und das bei einer deutlich kürzeren ­Reaktionszeit. Das wird die Wirtschaft, aber auch das Alltagsleben dramatisch verändern.

Die aktuellen Netze stoßen längst an ihre Kapazitätsgrenzen. Konsumenten saugen immer mehr Daten. Allein das in den deutschen Mobilfunknetzen übertragene Volumen hat sich innerhalb von fünf Jahren fast verneunfacht, so das Datenportal Statista. Selbst einfache Alltagsgegenstände wie Fernseher und Kühlschränke werden an Netzwerke ­angeschlossen. In der Industrie werden immer mehr Prozesse von komplexen Computersystemen gesteuert, um schneller und präziser zu produzieren, die Lieferketten besser zu dirigieren. Im Jahr 2020 werden weltweit 50 Milliarden Geräte vernetzt sein, kalkuliert der Netzwerkausrüster Ericsson.

Besonders komplex wird es beim Automobil. Zum autonomen Fahren muss das System über seine Sensoren in kürzester Zeit jede Menge Daten aufnehmen, um sicher durch den Verkehr zu steuern. Rund 4.000 Gigabyte pro Tag, schätzen Experten, seien für ein vollautomatisiertes Auto erforderlich. Die Daten müssen selbstverständlich jederzeit schnell und zuverlässig verfügbar sein. 5G eröffnet faszinierende Möglich­keiten, ist aber auch teuer: Auf bis zu 80 Milliarden Euro werden die Kosten für den Aufbau eines flächendeckenden 5G-Funknetzes in der Bundesrepublik geschätzt.

An der vordersten Linie der digitalen Revolution in Deutschland stehen die drei großen Telekomkonzerne - Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica. Die Auktion der Lizenzen wird für sie zu einer Nervenprobe. In schlechter Erinnerung ist die Versteigerung der UMTS-Lizenzen zur Jahrtausendwende, als die Bewerber die Preise extrem nach oben trieben.

Heikel wird es bei den 5G-Auktionen insbesondere dann, wenn kurzfristig ein vierter Bewerber hinzustoßen sollte. Ein Kandidat ist United Internet. Firmenchef Ralph Dommermuth lässt derzeit die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen prüfen. Noch hat United Internet etwas Zeit: Bis zum 25. Januar, 15 Uhr, müssen die Zulassungsanträge bei der Bundesnetzagentur eingehen.

Doppelte Spannung

Als Marktführer wird die Deutsche Telekom eine Vorreiterrolle übernehmen. Der DAX-Konzern will bis zum Jahr 2021 insgesamt 20 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Für die Telekom wird das neue Jahr doppelt spannend: Die Rheinländer schauen auch auf die USA. Dort werden die Kartell­behörden in der ersten Jahreshälfte über die geplante Fusion der amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint entscheiden. Auch mit diesem Projekt wird sich der Konzern zunächst Kosten aufladen, die sich mittelfristig aber rentieren sollten. Ein wichtiges Argument für den Zusammenschluss: die hohen Investitionen in die 5G-Technologie für den amerikanischen Markt.

Ausrüster vor der Wende

Weltweit bereiten sich Unternehmen auf die technologische Revolution vor. Das verspricht für die Ausrüster gute Perspektiven. Deren Geschäfte laufen derzeit aber nicht besonders gut. Ein Problem: Viele Kunden haben sich im Vorfeld der 5G-Revolution mit Investitionen zurückgehalten. Zudem wird sich die neue Technologie nicht über Nacht ausbreiten.

Nokia hat im Herbst ein Sparprogramm gestartet, Vorstandschef Rajeev Suri bittet Börsianer um Geduld: Die Aussichten würden sich verbessern, wenn die Kunden, insbesondere jene in den USA, mehr Geld in die neue Mobilfunkgeneration stecken. Nach einem bislang enttäuschenden Jahresverlauf setzen die Finnen auf eine kräftige Geschäftsbelebung im vierten Quartal.

Erste Erfolgsmeldungen gibt es schon. So erteilte T-Mobile US im Sommer Aufträge in Höhe von jeweils 3,5 Milliarden Dollar an Nokia und dessen schwedischen Rivalen Ericsson. Dieser sieht 2019 als das Startjahr für die neue Technologie, 2020 werde 5G dann den Massenmarkt erreichen. Entsprechend gibt sich der Vorstand inzwischen mutiger: In Erwartung steigender Ausgaben der Kunden hat Konzernchef Börje Ekholm das Umsatzziel für das Jahr 2020 unlängst nach oben geschraubt. Nach massiven Verlusten im vergangenen Jahr hat Ericsson in diesem Jahr den Weg zurück in die Gewinnzone gefunden. Drei Quartale in Serie hat das Unternehmen inzwischen die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Eine wichtige Rolle wird auch In­fineon spielen. Der Techkonzern aus München liefert unter anderem Chips für Transmitter, die das 5G-Signal verteilen. Beispielsweise können Sensoren von Infineon einen Parkplatz überwachen und Autos in der Umgebung anzeigen, wie viele Plätze noch frei sind. Der Konzern ist noch an vielen anderen Stellen an der Entwicklung wichtiger Innovationen wie dem selbstfahrenden Autos beteiligt - und damit auch indirekt ein Profiteur der 5G-Revolution.

Empfehlung: Die Dividende der Deutschen Telekom (ISIN: DE 000 555 750 8) steht trotz hoher Investitionen auf solidem Fundament. Ericsson (SE 000 010 865 6) liefert die Ausrüstung für die 5G-Revolution und hat eine höhere Gewinndynamik als Nokia. Infineon (DE 000 623 100 4) ist als Chipspezialist gleich an mehreren digitalen Megatrends beteiligt und darum weiter ein aussichtsreiches Investment.

DAX-Kandidaten:
Zimmer gesucht

Ende September stieg Wirecard in den DAX auf - an den ersten beiden Tagen schoss die Aktie der Techfirma um mehr als sieben Prozent nach oben. Dann allerdings ging es bergab: In der Spitze verlor der Spezialist für Bezahldienste seit der Beförderung in den Leitindex mehr als ein Drittel an Wert. Richtig viel Geld haben Anleger mit Wirecard vor dem Aufstieg verdient. Allein in den sechs Monaten vor der Indexentscheidung hatte sich Börsenwert nahezu verdoppelt.

Die Mitgliedschaft im DAX bewegt die Kurse. Wer in den Kreis der 30 wichtigsten deutschen Konzerne aufsteigt, wird von Investoren stärker beachtet. Eine frühzeitige Wette auf die Aufsteiger kann sich also lohnen. Aktuell der erste Anwärter ist Deutsche Wohnen. Der Immobilienkonzern mit Schwerpunkt im Großraum Berlin liegt nach Marktkapitalisierung in der Ende November erstellten Rangliste der Deutschen Börse auf Platz 25. Auch MTU Aero Engines gehört mit Platz 29 zu den 30 wertvollsten Unternehmen in Deutschland.

Die Regeln der Indexhüter sind allerdings komplex. Ausschlaggebend für die Vergabe der Plätze sind zwei Kriterien: Neben der Marktkapitalisierung der frei handelbaren Aktien zählt auch das Handelsvolumen der Aktie. Bei diesem zweiten Kriterien liegt MTU abgeschlagen auf Platz 41. Besser sieht es bei Deutsche Wohnen mit Rang 35 aus. Mit dieser Position wäre der Immobilienkonzern darauf angewiesen, dass zum nächsten regulären Überprüfungstermin Anfang September ein DAX-Mitglied bei mindestens einem Kriterium auf einen Platz schlechter als 40 rutscht. Einen solchen Schwächling gibt es aktuell nicht. Wirklich spannend wird es, wenn Deutsche Wohnen bei beiden Kriterien den Sprung unter die Top 30 schafft. Dann würde sich das Tor bereits öffnen, falls ein DAX-Mitglied zum Stichtag bei einem der beiden Kriterien schlechter als Platz 35 steht.

Sorgen muss sich unter den aktuellen DAX-Werten vor allem Thyssenkrupp machen. Der Industriekonzern lag ­zuletzt nach Marktkapitalisierung auf Rang 34. Beiersdorf und Heidelberg­Cement kamen bei jeweils einem Kriterium nur auf Platz 32.

Viel wird von der allgemeinen Richtung der Börsen abhängen: Deutsche Wohnen würde sich als eher defensives Investment in einem fallenden Markt besser behaupten als ein Zykliker wie Thyssenkrupp, im Fall einer Erholung des DAX aber wohl Boden verlieren.

Empfehlung: Deutsche Wohnen (ISIN: DE 000 A0H N5C 6) ist am besten für den DAX-Aufstieg positioniert, bietet Anlegern aber auch unabhängig davon gute Perspektiven. Die Aktie von MTU Aero Engines (DE 000 A0D 9PT 0) sollte weiter vom guten Geschäftsumfeld profitieren, der Weg in den DAX aber ist sehr weit. Bei Wirecard (DE 000 747 206 0) zeichnet sich nach dem Kursrutsch eine Bodenbildung ab. Einstiegsgelegenheit für Mutige.

Autobranche:
Mehr Wert für alle

Das neue Jahr muss besser werden. Ein Brandbrief, den Elmar Degenhart, der Chef des Autozulieferers Continental, im September an 400 Führungskräfte schrieb, soll dazu beitragen. Finanzchef Wolfgang Schäfer erklärt den Grund: "Wir hatten den Eindruck, dass nicht ­jeder verstanden hatte, dass alle anpacken müssen, um die mittel- und langfristige Zukunftsfähigkeit von Continental zu sichern. Gleichzeitig haben wir gesehen, dass sich die Märkte schwächer entwickeln, als wir es erwartet hatten."

Für das vierte Quartal schließt Vorstand Schäfer eine Gewinnwarnung aus, es wäre bereits die dritte 2018. Um sich bei Elektromobilität und autonomem Fahren früh zu behaupten, soll die Conti-Tochter für Antriebstechnik, Powertrain, in der zweiten Hälfte 2019 an die Börse. Unter dem Dach von Po­wertrain werden die Technologien für Verbrennungs-, Hybrid- und Elektromotoren zusammengefasst, samt der Kompetenzen bei Batterien.

Besonders interessant für mögliche Zeichner der neuen Aktien: Gemeinsam mit Audi hat Conti eine spezielle Bremse entwickelt, die beim Tesla-Herausfor­derer Audi e-tron erstmals eingesetzt wird. Statt konventionell über Bremsscheiben verzögert der Stromer überwiegend über Elektromotoren und bei kurzfristig starkem Bremsen über eine elektrische Hochleistungspumpe. So bleiben die Bremsen auch bei langen Talfahrten kühl und voll einsatzbereit.

Abspaltungen lohnen sich

Um von den Zukunftsmärkten im Automobilsektor langfristig zu profitieren, will Continental bei Powertrain Groß­aktionär mit maßgeblichem Einfluss bleiben, ähnlich wie der Münchner Siemens-Konzern bei seiner Erlanger Gesundheitssparte Healthineers.

Neulinge auf dem Parkett wie Powertrain und Healthineers können als börsennotierte Firmen ihr Geschäft über den eigenen Zugang zum Kapitalmarkt leichter und besser finanzieren - zuerst mit dem Geld der zusätzlichen Aktionäre, später auch über eigene Anleihen. Zudem entlasten sie die Mutterkonzerne. Beim großen Wandel der Branche durch alternative Antriebe, auto­nomes Fahren oder digitale Mobilitätsdienste wollen Deutschlands Autobauer während der nächsten Jahre Milliarden investieren, um vorn zu bleiben.

Volkswagen und Daimler schicken deshalb ihre Nutzfahrzeugsparten mit Bussen und Lkw als eigenständige Firmen aufs Parkett. Börsianer finden das gut. Die Unternehmensbereiche bei Daimler und VW werden durch ihre Notierungen höher bewertet und sollten so auch ihre Mutterkonzerne aufwerten.

Abspaltungen zahlen sich auch für Anleger aus. Der Wert von Siemens Health­ineers etwa hat seit dem Debüt im März um 36 Prozent zugelegt.

Mit Truck und Bus aufs Parkett

VWs Münchner Tochter Traton mit den Marken MAN, Scania und VW Caminhões e Ônibus in Brasilien soll in der ersten Hälfte 2019 aufs Parkett. Bei schweren Lkw kommt Traton einschließlich seiner Beteiligungen an ­Navistar in den USA und Sinotruck in China weltweit auf Platz 7. Das Geld aus dem IPO soll helfen, den Abstand auf Primus Daimler zu verkürzen. Immerhin haben die Wolfsburger mit Tratons Börsengang voraussichtlich ein Jahr Vorsprung.

Das Geschäft von Daimlers Truck­sparte dürfte das einzige Glanzlicht in der 2018er-Bilanz sein. Die neue Konzernstruktur mit einer eigenständigen Nutzfahrzeugsparte segnen die Anteilseigner erst auf der Hauptversammlung am 22. Mai 2019 ab. Den Umbruch beim Premiumfahrzeugbauer wird dann Entwicklungschef Ola Källenius leiten, der die Unternehmensführung von Dieter Zetsche übernehmen wird.

Bei VW erhöht Chef Herbert Diess das Tempo des Aufbruchs mit viel Geld für Elektromobilität und einem entsprechenden Umbau der Fabriken. Um sich diese finanziellen Belastungen leisten zu können, soll auch die operative Rendite der Marke VW bis 2023 von vier auf sechs Prozent steigen. Das kommt bei Börsianern gut an.

Empfehlung: Die Vorzugsaktie von Volkswagen (ISIN: DE 000 766 403 9) ist unser Favorit, der Konzern ist in China stark und von der Zollfehde weniger ­betroffen. Die Continental-Aktie dürfte ­seitwärts laufen, der Discounter der UBS (DE 000 UX7 DJM 1) bietet eine maximale jährliche Rendite über zehn Prozent. Auch Daimler fährt geradeaus, der Discounter der Commerzbank (DE 000 CJ7 HAS 8) bietet ähnliche Renditechancen.

Disney:
Attacke auf Netflix

Netflix macht weniger Umsatz als Disney, der Pionier beim Video­streaming verbrennt zudem Geld, während der US-Medien- und Unterhaltungsriese ordentlich Cash mit Blockbustern wie der "Star Wars"-Reihe oder den Animationsfilmen von Pixar generiert. Dennoch war Netflix bis vor Kurzem an der Börse höher bewertet - und übertrifft bei Bewertungskennziffern wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis den Erfinder der Micky Maus noch immer bei Weitem. Disney-Chef Bob Iger arbeitet jedoch hart an einer höheren Bewertung. Im Sommer kaufte Disney den US-Medienkonzern 21st Century Fox für über 70 Milliarden Dollar.

2019 wollen die Kalifornier zudem einen eigenen Streamingkanal für Filme und Serien starten: Disney+. Iger geht den Konkurrenten Netflix damit frontal an: Zum Kampfpreis von laut Branchenbeobachtern sechs Dollar pro Monat könnten Abonnenten Zugriff auf die umfangreiche Videothek des Unterhaltungsriesen erhalten, samt Evergreens wie "König der Löwen" oder Blockbustern wie den "Avengers" der Comic-Tochter Marvel. Disney ist zudem dabei, den freien Zugriff darauf via Netflix oder Amazon Prime zu beenden.

Netflix hat zwar einen Vorsprung mit global knapp 140 Millionen Abonnenten, und Experten schätzen, dass 40 Millionen Kunden nötig sind, damit sich Disney+ rechnet. Dennoch dürfte der Dienst ein Erfolg werden, schließlich kann der Konzern auch auf Kassenschlager von 21st Century wie "Avatar" zugreifen. Die Entscheidung Igers, in den Streamingmarkt einzusteigen, dürfte goldrichtig sein.

Empfehlung: Die Aktie des Medienriesen Disney (ISIN: US 254 687 106 0) ist attraktiv und vergleichsweise günstig.

General Electric / Siemens:
Das Rad drehen

Wer das langjährige Duell der Industriekonglomerate General Electric (GE) und Siemens mitverfolgt hat, kann es kaum fassen. GE, zu Beginn des Jahrtausends ein renditestarker Titan, ist ein Sanierungsfall. In der Finanzkrise hätte die Sparte GE Capital den Konzern um ein Haar in den Untergang gerissen. Dann wollte Ex-Chef Jeffrey Immelt mit dem Kauf der Kraftwerkssparte von Alstom einen Coup im Gasturbinengeschäft landen - zu teuer und zur Unzeit. Sie trieb GE tiefer in einen schrumpfenden Markt. Inzwischen ist der übernächste Chef am Werk. Lawrence Culp, ein hoch angesehener Manager, schrieb als erste Amtshandlung 22 Milliarden Dollar an Goodwill in der Energiesparte ab. Die Dividende ist fast bei null, Aktionären bleibt gerade mal ein Cent pro Quartal.

Ob Culp die Wende gelingt? Die Probleme in der Energiesparte werden nicht kleiner. 2019 muss sich GE mit Hunderten defekter Turbinen herumplagen, die Instandsetzung verschlingt wohl viele Milliarden. Was läuft: die Sparten Medizintechnik und Flugzeugantriebe. Doch sie erzeugen womöglich langfristig zu wenig Cash, um die Energiesparte zu sanieren und die riesigen Schuldendienste zu stemmen. Kurzfristig bietet die Aktie aber Turnaroundpotenzial, sie notiert so tief wie in der Krise 2009. Siemens, früher immer im Hintertreffen, hat GE bei der Rendite überholt. Die Bilanz ist gesund, der Umsatz wächst. Und in der zukunftsträchtigen Industriedigitalisierung ist Siemens Weltspitze.

Empfehlung: Mutige riskieren per Knock-out-Call eine Tradingwette auf General Electric (ISIN: DE 000 MF8 08H 1); die Siemens-Aktie (DE 000 723 610 1) bietet knapp vier Prozent Dividendenrendite.

Tesla:
Ein Model für Europa

Autotester haben den derzeit revolutionärsten Mittelklassewagen der Welt eingehend unter die Lupe genommen. Ihr Fazit: Die Spaltmaße von Teslas Model 3 sind überraschend korrekt, das riesige Display, das zentral positioniert klassische Instrumente ersetzt, ist avantgardistisch. Ab Feb­ruar können die ersten Kunden in Europa ihren Model 3 abholen. In den USA rollt die Massenmarkt-Offensive der Kalifornier schon mehrere Monate. Im dritten Quartal war der Model 3 hier laut Tesla der nach Umsatz erfolgreichste Wagen. Zwar verschweigt der Konzern, dass auf dem US-Markt zwischen "Passenger Cars", klassischen Limousinen wie dem Model 3 und "Trucks" wie dem meistverkauften US-Auto, Fords Pick-up F 150, unterschieden wird. Nichtsdestotrotz liegt der Model 3 beim Umsatz vor Klassikern wie Toyotas Camry - und hat die C-Klasse von Mercedes abgehängt.

Das Auto ist wohl auch besser, als angesichts der immensen Probleme Teslas zu erwarten war. In der "Produktionshölle", wie Chef Elon Musk die kritische Phase des Produktionshochlaufs im ersten Halbjahr 2018 beschrieb, wäre das hoch verschuldete Unternehmen um ein Haar gescheitert. Der Model 3 sorgte jedoch für einen überraschend hohen Gewinn im dritten Quartal. Musk hat weiterhin schwarze Zahlen versprochen. Er ist zwar bekannt optimistisch, aber die Chancen der Kalifornier sind deutlich gestiegen. Und es wäre keine Überraschung, würde sich der Model 3 auch in Europa zum Renner entwickeln.

Empfehlung: Die Aktie von Tesla (ISIN: US 881 60R 101 4) ist nur für Spekulative.

Nebenwerte:
Gute Vorsätze für das neue Jahr

Bis die Mehrzahl der Firmen­prognosen für 2019 kommt, wird das neue Jahr schon einige Wochen alt sein. Jahresziele werden meist mit den Ergebnissen für das vierte Quartal und damit selten vor Mitte Februar genannt. Bei einigen in Deutschland gelisteten Nebenwerten ist jedoch bereits heute klar, dass 2019 besondere Kurstreiber warten.

Nicht immer ist es dabei ein starkes Umsatzwachstum, auf das Aktionäre spekulieren. So zeigen die Einnahmen des Spezialmaschinenbauers LPKF Laser bereits seit einiger Zeit in die richtige Richtung. Die Prognose für das aktuelle Jahr wurde zwei Mal angehoben, während die Auftragseingänge von Quartal zu Quartal steigen. Aber erst zum Halbjahr schob die gute Umsatzentwicklung auch das operative Ergebnis in die schwarzen Zahlen. Mit den Ergebnissen des dritten Quartals wächst nun die Hoffnung, dass es der Firma wieder dauerhaft gelingt, Gewinne zu erzielen.

Der Turnaround ist drin

Von Juli bis September gelang bei einem Umsatz von rund 30 Millionen Euro ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 2,7 Millionen Euro. Zugleich wurde jüngst eine Reihe von Produktneuheiten vorgestellt, die Eigenkapitalquote auf 60 Prozent erhöht. Unternehmenschef Götz Bendele sieht den Laserexperten daher auf einem guten Weg: "Wir sind dabei, LPKF wieder nachhaltig profitabel aufzustellen."

Eine neue Richtung schlägt auch die Medizintechnik-Holding Exceet ein. Ursache hierfür ist keine Restrukturierung, sondern der aktivistische Investor Active Ownership Capital (AOC). Unter seiner Ägide wird Exceet zu einem Beteiligungsunternehmen. Dazu wurden zwei Firmentöchter für 105 Millionen Euro verkauft. Der Börsenwert wird fast komplett von der Barschaft abgedeckt. Exceet will die Mittel zum Kauf west­europäischer Medizin-, Technologie- und Sofwarefirmen mit bis zu 100 Mil­lionen Euro Umsatz nutzen. Zusätzlich stecken noch zwei weitere Unternehmen im Portfolio. Zusammen liegt der Umsatz der Firmen im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, während die operativen Margen bis zu 25,8 Prozent reichen.

Einen neuen Großaktionär hat seit Kurzem auch der auf Oberflächenbeschichtungen spezialisierte Anlagenbauer Singulus. Bei den Unterfranken ist der chinesische Staats- und Baukonzern CNBM mit 13,4 Prozent eingestiegen. Das Engagement hat einen Grund: CNBM ist der größte Kunde der Deutschen und sichert mit seiner Nachfrage den Turnaround des Unternehmens. Die Chinesen wollen in den kommenden Jahren Anlagen für Dünnschicht-Solarzellen im Wert von einer bis 1,5 Milliarden Euro kaufen. Erste Maschinen wurden geliefert und Absichtserklärungen zum Kauf weiterer im Wert von 200 Millionen Euro unterzeichnet.

Die Abhängigkeit von China ist somit hoch. Wichtigste Aufgabe von Vorstand Stefan Rinck: neue Kunden gewinnen. Am meisten erhofft sich Rinck von ­einem Technologiesprung in der Zell­herstellung, der höhere Wirkungsgrade ermöglicht. Für diese Technik bietet Singulus angeblich Maschinen mit der höchsten Fertigungsgeschwindigkeit, während der Technikwandel 2019 weiter Fahrt aufnehmen soll.

Mit China reich werden

Auch PVA Tepla erfährt einen chinesischen Nachfrageschub. Der Staat will seine Halbleiterindustrie stärken und stellt das zur Chip-Produktion notwendige Silizium auf Kristallzuchtanlagen von PVA Tepla her. Mit 166 Millionen Euro liegt der Auftragsbestand nach den ersten neun Monaten um mehr als die Hälfte über dem für 2018 erwarteten Umsatz. Und es dürfte noch mehr werden. Im Oktober wurde mit einem weiteren chinesischen Kunden ein Rahmenvertrag über die Lieferung von Kristallzuchtanlagen für 28 Millionen Euro im Jahr 2020 abgeschlossen. Anschließend soll es zu weiteren Bestellungen in derselben Größenordnung kommen. Weil die Produktionszeiten bei PVA rund zwölf Monate betragen, sichern die Aufträge ein wachsendes Geschäft in den kommenden beiden Jahren.

Empfehlung: Bei LPKF Laser (ISIN: DE 000 645 000 0) macht das zweite positive Quartalsergebnis in Folge den Turn­around wahrscheinlicher. Die Aktie ist etwas für Spekulative. Wenn Exceet (LU 047 283 515 5) erste wertsteigernde Beteiligungen aufbaut, wird das (sehr markt­enge) Papier interessant. Der Bau­stoffkonzern CNBM sichert die Grundauslastung von Singulus (DE 000 A16 81X 5). Jeder zusätzliche Kunde skaliert das Geschäft. Die Aktie ist wegen der Solarabhängigkeit riskant. PVA Tepla (DE 000 746 100 6) verdient an Kristallzuchtanlagen besonders gut. Großaufträge führen zu Gewinnsprüngen. Spekulativ.


Bildquellen: oatawa / Shutterstock.com, microstock3D / Shutterstock.com

Nachrichten zu Wirecard AG

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Führungsebene im Visier
FT legt mit Betrugsvorwürfen gegen Wirecard nach: COO Jan Marsalek unter Beschuss - Aktie gibt nach
Der Zahlungsdienstleister Wirecard kommt nicht zur Ruhe. Am Donnerstag hat die "Financial Times" einen weiteren Artikel über den möglichen Bilanzbetrug veröffentlicht - und bringt dabei den Namen eines hochrangigen Wirecard-Managers ins Spiel.

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