aktualisiert: 03.03.2022 22:03

Ukraine-Krieg im Ticker: Wall Street letztlich leichter -- DAX schließt tiefrot -- KKR verkauft Großteil an HENSOLDT-Aktien -- Merck mit Umsatz- und Gewinnsprung -- KION, Lufthansa, VTB, BMW im Fokus

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Bitpanda setzt Zahlungsverkehr mit russischen Banken aus. Genehmigungsverfahren für Tesla-Fabrik in Grünheide offenbar abgeschlossen. Spotifys Russland-Büro geschlossen - Angebot weiter verfügbar. Mercedes-Benz stellt Export von Pkw nach Russland ein - Auch Daimler Truck hat Maßnahmen ergriffen. Brenntag übernimmt Y.S. Ashkenazi Agencies. LEONI will Ausfälle nach Schließung von zwei ukrainischen Werken ausgleichen.
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Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag deutlich tiefer.

Der DAX eröffnete die Sitzung kaum verändert. Anschließend bewegte er sich jedoch deutlicher in der Verlustzone. Zum Handelsschluss ging es schließlich noch um 2,16 Prozent abwärts auf 13.698,40 Punkte. Der TecDAX präsentierte sich ebenfalls deutlich schwächer, nachdem er knapp im Minus gestartet war. Er ging 1,84 Prozent tiefer bei 3.147,90 Punkten in den Feierabend.

Der Ukraine-Krieg bestimmte weiterhin das Geschehen an den Aktienmärkten. US-Außenminister Blinken betrachtet diplomatische Verhandlungen im Ukraine-Krieg im Fall einer Deeskalation der russischen Seite als möglich. "Wir halten die Tür für einen diplomatischen Weg offen", zitierte dpa Blinken. Ohne militärische Deeskalation werde es seiner Meinung nach aber sehr schwer sein.

Die europäischen Märkte hätten mittlerweile "ein hohes Maß an Unsicherheit eingepreist", gab dpa Analyst Paul O'Connor von der Investmentfirma Janus Henderson wieder. Die Aktienkurse deuteten auf einen "extremen Pessimismus gegenüber Anlagen der Eurozone hin".

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Die europäischen Märkte zeigten sich am Donnerstag mit negativer Tendenz.

Der EuroSTOXX 50 bewegte sich am Donnerstag auf rotem Terrain. Zuvor ging er auf dem Niveau seines Vortagesschlusses in den Handel. Am Abend stand noch ein Minus von 2,06 Prozent auf 3.741,78 Zähler an der Kurstafel.

Der Ukraine-Krieg blieb weiter im Fokus der Anleger. Für etwas Hoffnung an den Aktienmärkten sorgte eine zweite Gesprächsrunde zwischen russischen und ukrainischen Delegierten, die am Nachmittag begann.

Nachdem in den USA am Vorabend eine kräftige Erholungsrally eingesetzt hatte, seien nun Chancen auf eine Kurserholung vorhanden, hieß es. Stützend wirkten Aussagen von Fed-Präsident Jerome Powell, der sich in Richtung einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte positionierte.

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Am Donnerstag nahmen Anleger an der Wall Street Reißaus.

Der Dow Jones bewegte sich zum Handelsbeginnnoch leicht im Plus und wechselte anschließend mehrmals das Vorzeichen. Zum Handelsschloss überwogen die Abgaben, sodass er mit -0,28 Prozent bei 33.795,22 Punkten aus dem Handel ging. Der Techwerteindex NASDAQ Composite begann die Sitzung ebenfalls höher. Er wechselte anschließend auf rotes Terrain, wo er den Börsentag auch verließ. Sein Schlussstand: 1,56 Indexpunkte (-13.537,94 Prozent).

Treibende Themen am Markt blieben der Krieg in der Ukraine sowie Inflationssorgen. Die Nachricht von weiteren Verhandlungen zwischen Ukraine und Russland am Donnerstag gab Anlegern jedoch zumindest zeitweise Hoffnung. Auch die Ankündigung von US-Notenbankchef Jerome Powell, dass bei der kommenden Fed-Sitzung in diesem Monat eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte angemessen sei, entspannte die Lage am Markt ein wenig. Zuvor befürchteten Marktteilnehmer eine Anhebung um 50 Punkte.

Bereits vor Handelsbeginn wurden Daten zur Produktivität außerhalb der Landwirtschaft aus dem vierten Quartal und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der vergangenen Woche veröffentlicht.

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Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich am Donnerstag uneinheitlich.

In Tokio legte der japanische Leitindex Nikkei bis zum Handelsende um 0,70 Prozent auf 26.577,27 Punkte zu.

Auf dem chinesischen Festland gab der Shanghai Composite derweil um marginale 0,09 Prozent auf 3.481,11 Einheiten nach. Der Hang Seng notierte letztlich mit plus 0,55 Prozent bei 22,467,34 Zählern.

Für Hoffnung bei den Anlegern sorgte eine angekündigte zweite Gesprächsrunde zwischen russischen und ukrainischen Delegierten. Die russischen Truppen setzten ihre Angriffe allerdings fort. Dabei wurden auch zivile Einrichtungen getroffen.

Derweil kam von der US-Notenbank Rückenwind für den Aktienmarkt. Fed-Chef Powell avisierte für die Sitzung in zwei Wochen zwar eine Zinserhöhung, sprach sich jedoch für eine Erhöhung um lediglich 25 Basispunkte aus.

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