aktualisiert: 30.11.2022 22:07

Nach Powell-Rede: Wall Street springt bis Handelsende hoch -- DAX schließt fester -- Uniper fordert Schadensersatz von GAPROM -- Porsche AG wohl bald im DAX -- Horizon Therapeutics, Nestlé im Fokus

Folgen
H&M mit Millionenbelastung im Schlussquartal. Eni prüft offenbar milliardenschweren Zukauf. CrowdStrike enttäuscht mit Ausblick. UBS zuversichtlich für United Internet. Airbus und Renault kooperieren bei Elektroforschung. SAS erleidet noch größeren Verlust. K+S schließt Anleiherückkauf wie geplant ab. US-Kongress angeblich mit Vorschlag zur Rettung der Boeing 737 Max 10.
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Der deutsche Aktienmarkt schloss den Mittwochshandel mit leichten Gewinnen ab.

Der DAX stieg zur Eröffnung an und bewegte sich während des weiteren Handelsverlaufes auf positivem Terrain. Letztlich belief sich das Plus auf 0,29 Prozent (Schlussstand: 14.397,04 Einheiten). Der TecDAX startete ebenfalls höher und konnte die Anfangsgewinne im Laufe der Sitzung weiter ausbauen. Bei Ertönen der Handelsglocke notierte der TecDAX bei 3.069,96 Zählern, was einen Anstieg von 1,46 Prozent bedeutete.

Am Mittwoch standen zahleiche Wirtschaftsdaten auf der Agenda. In Europa wurden die Inflationsdaten für die Eurozone im November veröffentlicht. Sie zeigten einen leichten Rückgang der Inflation auf 10,0 Prozent, nachdem die Teuerung im Vormonat noch einen Rekordstand erreicht hatte. Insgesamt schloss das deutsche Börsenbarometer den November mit Gewinnen ab, womit der DAX an den positiven Trend aus dem Oktober anknüpfen konnte.

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Europas Märkte zeigten sich zur Wochenmitte höher.

Der EURO STOXX 50 legte zum Handelsbeginn leicht zu und baute seine Gewinne bis Handelsende auf 0,77 Prozent aus (Schlusskurs: 3.964,72 Punkte).

Am Mittwoch standen in Europa vor allem Daten zur Verbraucherpreisentwicklung in der Eurozone im Blick, die wie erwartet einen leichten Rückgang der Inflationsrate gezeigt haben. Auch in Deutschland hatten entsprechende Daten bereits am Vortag einen Abschwächung der Teuerung im November gezeigt. Die Inflationsdaten sind mit entscheidend für den weiteren Zinskurs der EZB.

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An den US-Börsen übernahmen nach der Rede von Fed-Chef Powell die Bullen das Ruder.

Der Dow Jones startete etwas tiefer, nach den Äußerungen von Powell stieg der Traditionsindex aber kontinuierlich an. Letztlich beliefen sich die Gewinne auf 2,18 Prozent (Schlussstand: 34.589,77 Einheiten). Beim technologielastigen NASDAQ Composite ging es zum Handelsbeginn leicht bergauf. Auch hier verlieh die Rede von Powell Flügel: Der Index stieg bis Sitzungsende um satte 4,41 Prozent auf 11.468,00 Zähler.

Die US-Aktienmärkte feierten in den letzten Handelsstunden ein veritables Kursfeuerwerk ab. Für große Erleichterung sorgten die Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell, der eine weniger rigide Zinspolitik in Aussicht stellte. Fed-Chef Jerome Powell deutete an, dass die US-Notenbank bei ihrer nächsten Sitzung im Dezember die Zinsen um 50 Basispunkte erhöhen wird - damit findet die Serie von zuletzt vier Zinserhöhungen um 75 Basispunkte ihr Ende. Allerdings müsse sich der überhitzte Arbeitsmarkt noch weiter abkühlen, bevor die Fed zuversichtlich sei, dass sich die Inflation langfristig in Richtung ihres Ziels von 2 Prozent reduzieren wird.

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Die asiatischen Börsen bewegten sich zur Wochenmitte in unterschiedliche Richtungen.

In Tokio gab der Nikkei bis zum Handelsschluss um 0,21 Prozent auf 27.968,99 Punkte nach.

Auf dem chinesischen Festland schloss der Shanghai Composite nach einem volatilen Handel letztlich kaum bewegt bei 3.151,34 Zählern (+0,05 Prozent). In Hongkong ging der Hang Seng mit einem kräftigen Plus von 2,16 Prozent bei 18.597,23 Einheiten aus dem Handel.

Die Anleger warteten gespannt auf eine Rede von US-Notenbankpräsident Jerome Powell, die am Mittwoch jedoch erst nach Handelsschluss in Asien ansteht. Wie immer erwarten Experten Hinweise darauf, ob die Fed ihr Tempo bei den Zinserhöhungen drosseln wird.

Die chinesische Regierung kündigte angesichts der heftigen Protestwelle unterdessen an, bei weiteren Protesten hart durchgreifen zu wollen. Zu einer Abkehr von der Null-COVID-Strategie gab es hingegen keine Aussagen. Allerdings zeigten aktuelle Daten, dass die chinesische Wirtschaft deutlich unter dieser leidet.

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