MÄRKTE EUROPA/Börsen kommen von Hochs zurück - Edelmetalle stabilisiert

03.02.26 13:49 Uhr

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Aktien

63,25 EUR 0,45 EUR 0,72%

6,54 EUR 0,61 EUR 10,37%

124,10 EUR -1,95 EUR -1,55%

80,74 EUR -7,06 EUR -8,04%

22,46 EUR -0,80 EUR -3,44%

182,00 EUR -4,00 EUR -2,15%

51,50 EUR -0,45 EUR -0,87%

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DOW JONES--Europas Börsen kommen bis Dienstagmittag von den Tageshochs zurück, notieren aber weiter mit Aufschlägen. Angeführt wird die Gewinnerliste von Rohstoffaktien, für die es im Schnitt um 2,3 Prozent nach oben geht. Der Abverkauf bei den Edelmetallen hat zunächst ein Ende gefunden. Nachdem der Verkaufsdruck am Vortag bereits deutlich abnahm, setzt eine kräftige Gegenbewegung ein. So zieht Gold um 5,4 Prozent auf 4.911 Dollar je Feinunze an, der Silberpreis steigt sogar um knapp 10 Prozent. Die hohe Volatilität in Edelmetallen mahnt indessen weiterhin zur Vorsicht. Aber auch der Kupferpreis erholt sich kräftig. Die überraschende Nominierung zum Nachfolger von Jerome Powell an der Fed-Spitze hatte einen Abverkauf im Rohstoffsektor ausgelöst. Warsh gilt als der falkenhafteste der genannten Kandidaten.

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Der DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 24.902 Punkte. Der Euro-Stoxx-50 legt um 0,4 Prozent auf 6.032 Punkte zu, bei 6.073 Punkten wurde ein neues Allzeithoch markiert. An den Anleihemärkten geben die Kurse nach, die Renditen fallen also. Am Devisenmarkt zeigt sich der Euro wenig verändert bei 1,1795 Dollar.

Klar positiv für den freien Welthandel wird das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien gewertet, nachdem jüngst auch Europa einen Handelsdeal mit dem bevölkerungsreichsten Land der Welt geschlossen hat. US-Präsident Trump gab über die sozialen Medien eine Senkung der "reziproken" Zölle auf indische Warenimporte von zuvor 25 auf 18 Prozent mit sofortiger Wirkung bekannt. Laut Medienberichten wird zudem der zusätzliche Strafzoll von 25 Prozent, der mit Indiens Käufen von russischem Öl zusammenhing, auf Null reduziert, nachdem Indien zugestimmt hat, diese Importe zurückzufahren. Dies werten die Marktstrategen von Goldman Sachs als klaren diplomatischen Sieg für die US-Außenpolitik.

AkzoNobel liegen nach Zahlenvorlage 6,3 Prozent niedriger. Die Konsenserwartungen bei Umsatz und Gewinn wurden leicht verfehlt. Zum schwachen vierten Quartal hat sich auch ein zurückhaltender Ausblick gesellt. Dass ihn die Analysten der Citi lediglich als konservativ einordnen, kommt am Markt nicht gut an. Laut Unternehmen ist mit einem schwachen ersten Halbjahr zu rechnen. Goldman Sachs bestätigt nach den Zahlen die Kauf-Empfehlung, betont aber auch, wie wichtig ein besseres zweites Halbjahr sei.

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Die vorläufigen Zahlen für 2025 von Sartorius (+0,5%) zeigten Umsätze und das zugrunde liegende EBITDA weitgehend im Rahmen der Erwartungen, merkt MWB an. Der Umsatz sei gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent auf 3,54 Milliarden Euro gestiegen, mit Wachstum in allen Regionen. Allerdings deute die wachsende Diskrepanz zwischen dem zugrunde liegenden und dem ausgewiesenen EBITDA auf eine ausgewiesene Marge von 27,3 Prozent hin, etwa 1,6 Prozentpunkte unter den Erwartungen der Analysten. Dies zeige, dass die Markterholung noch nicht fest etabliert sei.

Vor den Ergebnissen von Merck KGaA für das vierte Quartal und der Prognose für 2026 hat die Deutsche Bank ihre bereinigte Gewinnschätzung für 2026 um rund 5 Prozent gesenkt. Das Votum senkten die Analysten auf "Hold", in der Folge geht es für die Aktie um 2,1 Prozent nach unten. Evotec legen dagegen um 10,5 Prozent zu, nachdem die Analysten von Berenberg die Beobachtung der Aktie mit "Buy" und einem Kursziel von 10 Euro gestartet haben.

Zalando (-11,8%) steht vor Herausforderungen durch den Aufstieg des Social-Media-Handels, wie etwa dem TikTok-Shop, schreiben Analysten von Morgan Stanley. Die Expansion von TikTok in Länder wie Deutschland und Frankreich sollte reibungsloser verlaufen, da das Unternehmen aus den Fehlern in Großbritannien und den Erfolgen in den USA gelernt habe. Deutschland werde als starker Absatzmarkt gesehen. Die Video-Plattform verfügt über eine E-Commerce-Funktion innerhalb ihrer App, die es Nutzern ermöglicht, direkt aus Videos heraus einzukaufen. Für das Puma-Papier geht es um 4 Prozent nach unten.

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Dass Publicis Groupe keine Aktienrückkäufe für 2026 erwähnt hat, enttäuscht die Anleger. Die Ergebnisse des vierten Quartals hätten die Erwartungen derweil übertroffen und der Ausblick für 2026 sehe solide aus, dies sei aber weitgehend erwartet worden, so UBS. Publicis sei bei seinem Ausblick zu diesem Zeitpunkt des Jahres erwartungsgemäß konservativ, meinen die Analysten. Die Aktie fällt um 7,4 Prozent.

Kräftig nach oben geht es mit den Aktien des Vermögensverwalters Amundi (+3,8%). Der größte Vermögensverwalter in Europa hat deutlich bessere Jahreszahlen vorgelegt als erwartet. Als Sahnehäubchen gibt es einen kleinen Aktienrückkauf über eine halbe Milliarde Euro. Auch die deutsche DWS-Aktie profitiert davon und klettert um 2,1 Prozent.

Die vorläufigen Zahlen von Siltronic für das vierte Quartal sind laut Jefferies-Analysten besser als erwartet ausgefallen und übertrafen den Konsens beim Umsatz um 10 Prozent sowie beim EBITDA um 16 Prozent. Es wurde aber keine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 abgegeben, wenngleich das Management - wie erwartet - ein weiteres herausforderndes Jahr prognostiziert. Die aktuellen Konsensschätzungen für 2026 stufen die Jefferies-Analysten als zu hoch ein. Siltronic fallen um 3,9 Prozent.

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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD

Euro-Stoxx-50 6.031,66 +0,4% 24,15 +3,7%

Stoxx-50 5.150,19 +0,2% 9,06 +4,5%

DAX 24.902,15 +0,4% 104,63 +1,3%

MDAX 31.655,61 +0,5% 143,52 +2,9%

TecDAX 3.627,68 -0,4% -13,83 +0,5%

SDAX 18.098,88 -0,2% -29,29 +5,6%

CAC 8.177,41 -0,0% -3,76 +0,4%

SMI 13.382,96 -0,2% -26,15 +1,1%

ATX 5.693,62 +0,6% 35,37 +6,2%

DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Mo, 18:39 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1795 +0,0% 1,1791 1,1797 +0,2%

EUR/JPY 183,92 +0,3% 183,42 183,51 -0,4%

EUR/CHF 0,9172 -0,3% 0,9196 0,9205 -1,2%

EUR/GBP 0,8628 0% 0,8627 0,8641 -1,1%

USD/JPY 155,93 +0,2% 155,56 155,55 -0,7%

GBP/USD 1,3671 +0,0% 1,3666 1,3653 +1,3%

USD/CNY 6,9591 -0,1% 6,9662 6,9636 -0,8%

USD/CNH 6,9332 -0,1% 6,9435 6,9392 -0,5%

AUS/USD 0,7005 +0,8% 0,6948 0,6956 +4,0%

Bitcoin/USD 78.261,00 -0,6% 78.697,70 78.903,20 -11,1%

ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 62,37 62,14 +0,4% 0,23 +8,0%

Brent/ICE 66,46 66,30 +0,2% 0,16 +8,8%

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 4.911,18 4.660,78 +5,4% 250,40 +7,9%

Silber 86,72 79,09 +9,7% 7,63 +12,3%

Platin 1.898,55 1.799,68 +5,5% 98,87 +2,8%

Kupfer 6,05 5,83 +3,8% 0,22 +1,8%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

(Angaben ohne Gewähr)

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

February 03, 2026 07:50 ET (12:50 GMT)

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DatumRatingAnalyst
26.01.2026Zalando BuyUBS AG
26.01.2026Zalando OutperformRBC Capital Markets
26.01.2026Zalando NeutralJP Morgan Chase & Co.
20.01.2026Zalando BuyJefferies & Company Inc.
19.01.2026Zalando OutperformRBC Capital Markets
DatumRatingAnalyst
26.01.2026Zalando BuyUBS AG
26.01.2026Zalando OutperformRBC Capital Markets
20.01.2026Zalando BuyJefferies & Company Inc.
19.01.2026Zalando OutperformRBC Capital Markets
16.01.2026Zalando OverweightBarclays Capital
DatumRatingAnalyst
26.01.2026Zalando NeutralJP Morgan Chase & Co.
12.01.2026Zalando NeutralJP Morgan Chase & Co.
07.11.2025Zalando Equal WeightBarclays Capital
07.11.2025Zalando NeutralJP Morgan Chase & Co.
06.11.2025Zalando NeutralJP Morgan Chase & Co.
DatumRatingAnalyst
12.01.2026Zalando UnderperformBernstein Research
06.01.2026Zalando UnderperformBernstein Research
12.12.2025Zalando UnderperformBernstein Research
19.06.2025Zalando UnderperformBernstein Research
03.02.2025Zalando UnderperformBernstein Research

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