Marc O. Schmidt-Kolumne

Alphabet erfreut die KI-Branche

05.02.26 10:41 Uhr

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Die Marktreaktionen auf die jüngsten Quartalsergebnisse bei der Google-Muttergesellschaft Alphabet (WKN: A14Y6H / ISIN: US02079K1079) fielen gemischt aus. Einen eindeutig positiven Effekt hatte das Zahlenwerk jedoch an einer Stelle für KI- und Halbleiterunternehmen parat.

Ausgabenwut bei Google

Die Aktien von Unternehmen wie NVIDIA oder Broadcom profitierten von den enormen Ausgaben, die Alphabet veranschlagt hat, um sich an die Spitze zu setzen, wenn es um das Thema Künstliche Intelligenz geht. Alphabet geht davon aus, dass die Investitionsausgaben im Jahr 2026 zwischen 175 und 185 Mrd. US-Dollar liegen werden.

Der obere Wert dieser Prognose würde mehr als das Doppelte der Investitionsausgaben für 2025 betragen. Zum Vergleich: Die Konsensschätzungen bewegten sich zuvor bei 119,5 Mrd. US-Dollar. Ähnlich wie im dritten Quartal konnte Alphabet jedoch zeigen, dass man sich diese Ausgaben leisten kann, da die Geschäfte insbesondere mit der Online-Werbung weiter brummen.

Wie gut, dass hier die KI hilft, noch höhere Erlöse zu erzielen. So sagte CEO Sundar Pichai, dass man sehen würde, dass die Investitionen in KI und Infrastruktur Umsatz und Wachstum in allen Bereichen vorantreiben würden. Außerdem müsse weiter kräftig investiert werden, um die Kundennachfrage zu befriedigen und die sich bietenden Chancen zu nutzen.

Alphabets KI-Strategie macht Fortschritte

Zwischen Oktober und Dezember 2025 lagen die konzernweiten Umsatzerlöse ohne Traffic Acquisition Costs (TAC) bei 97,23 Mrd. US-Dollar. Damit wurden die Konsensschätzungen von 95,16 Mrd. US-Dollar übertroffen. Besonders stark entwickelten sich die Bereiche Search und Cloud, während der Free Cashflow die Erwartungen regelrecht pulverisierte. Dieser lag bei 24,6 Mrd. US-Dollar, gegenüber Markterwartungen von 14,3 Mrd. US-Dollar.

Dies ist vor allem im Hinblick auf die hohen Investitionsausgaben eine sehr erfreuliche Entwicklung. Gleichzeitig konnte das Management viele positive, auf ein stärkeres Wachstum deutende Aussagen tätigen und auf entsprechende Entwicklungen verweisen. Die Cloud-Sparte, in der die meisten KI-Produkte und -Dienstleistungen des Unternehmens zusammengefasst sind, verzeichnete einen Anstieg des Auftragsbestands um 55 Prozent gegenüber dem Vorquartal und mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Vorjahr.

Zum Ende des vierten Quartals belief sich dieser auf 240 Mrd. US-Dollar. Zudem hat die KI-App Gemini nun 750 Millionen aktive Nutzer pro Monat, gegenüber 650 Millionen im vergangenen Quartal. Außerdem ging CEO Pichai auf die Vereinbarung des Unternehmens mit Apple ein, den virtuellen Assistenten Siri mithilfe der Gemini-KI-Modelle zu überarbeiten, und bekräftigte, dass der iPhone-Hersteller Google als bevorzugten Cloud-Anbieter ausgewählt habe.

Mein Fazit

Die Quartalsergebnisse von Alphabet unterstreichen eindrucksvoll, dass der Konzern seine ambitionierte KI-Strategie sowohl finanziell stemmen als auch operativ erfolgreich umsetzen kann. Trotz massiv steigender Investitionsausgaben überzeugen robuste Werbeerlöse, starkes Cloud-Wachstum und ein deutlich über den Erwartungen liegender Free Cashflow. Besonders die dynamische Entwicklung im KI- und Cloud-Geschäft sowie strategische Partnerschaften – etwa mit Apple – stärken die langfristigen Wachstumsaussichten. Gleichzeitig wirken Alphabets Investitionspläne als wichtiger Impulsgeber für die gesamte KI- und Halbleiterbranche.

Als Alternative zu einem Direktinvestment in Alphabet käme auch ein Indexzertifikat auf den Magnificent 7 Index (WKN: DA0AC0 / ISIN: DE000DA0AC05) infrage. Bei den Magnificent 7 handelt es sich um die sieben Technologiewerte Meta Platforms, Alphabet, Microsoft, Amazon, Apple, NVIDIA und Tesla.

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30.01.2026Apple BuyGoldman Sachs Group Inc.
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