27.01.2021 15:48

RWE-Aktie deutlich tiefer: RWE könnte laut Kartellamt perspektivisch marktbeherrschend werden

Monitoringbericht: RWE-Aktie deutlich tiefer: RWE könnte laut Kartellamt perspektivisch marktbeherrschend werden | Nachricht | finanzen.net
Monitoringbericht
Folgen
Das Bundeskartellamt beobachtet die stark gestiegene Marktmacht des Energieversorgers RWE nach wie vor intensiv.
Werbung
Das geht aus dem Monitoringbericht zu den Strom- und Gasmärkten hervor, den die Behörde gemeinsam mit der Bundesnetzagentur veröffentlicht hat. "Durch den fortschreitenden Rückgang an Erzeugungskapazitäten und die damit einhergehende Marktverknappung könnte RWE perspektivisch die Schwelle zur Marktbeherrschung überschreiten", erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt.

Bereits in dem Fusionskontrollverfahren zum Deal der DAX-Konzerne RWE und E.ON habe sich gezeigt, "dass RWE in einer nicht unerheblichen Anzahl von Stunden im Jahr unverzichtbar für die Deckung der Stromnachfrage war", so Mundt. Ende 2020 hatte seine Behörde das im Marktmachtbericht erneut bestätigt. "Die weitere Entwicklung auf dem Stromerzeugungsmarkt ist entscheidend von der Energiewende geprägt", betonte der Kartellwächter.

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) drängte darauf, Ausbaupfad und -tempo für das Erreichen der Klimaziele deutlich zu erhöhen. "Große Sorgen macht uns die aus dem Monitoringbericht ableitbare Entwicklung der gesicherten Kraftwerkskapazitäten in den kommenden Jahren", erklärte VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing. Kohle- und Kernenergieausstieg führten dazu, dass bis 2023 voraussichtlich fast 16 Gigawatt gesicherter Leistung vom Netz gingen. "Zwar kann die Versorgungssicherheit bis Mitte der zwanziger Jahre erhalten bleiben", so Liebing. Die Situation werde sich allerdings bis zum Ende der Dekade erheblich zuspitzen, wenn nicht zügig Investitionen in neue Gaskraftwerke ausgelöst würden.

Normalerweise wird der Monitoringbericht der beiden Behörden jährlich im Herbst vorgelegt. Diesmal war der Termin wegen der Corona-Pandemie auf Januar verschoben worden.

Via XETRA fällt die RWE-Aktie derzeit um 4,68 Prozent auf 34,59 Euro.

BERLIN (Dow Jones)

Bildquellen: Patrik Stollarz/Getty Images

Nachrichten zu RWE AG St.

  • Relevant
  • Alle
    2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu RWE AG St.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
05.03.2021RWE OutperformBernstein Research
05.03.2021RWE overweightBarclays Capital
05.03.2021RWE buyDeutsche Bank AG
22.02.2021RWE HaltenIndependent Research GmbH
19.02.2021RWE HoldKepler Cheuvreux
05.03.2021RWE OutperformBernstein Research
05.03.2021RWE overweightBarclays Capital
05.03.2021RWE buyDeutsche Bank AG
19.02.2021RWE buyJefferies & Company Inc.
19.02.2021RWE kaufenDZ BANK
22.02.2021RWE HaltenIndependent Research GmbH
19.02.2021RWE HoldKepler Cheuvreux
08.02.2021RWE HaltenIndependent Research GmbH
08.02.2021RWE HoldKepler Cheuvreux
08.02.2021RWE NeutralUBS AG
12.11.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
13.08.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
15.05.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
21.04.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux
16.01.2020RWE ReduceKepler Cheuvreux

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für RWE AG St. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX geht verlustreich ins Wochenende -- US-Börsen schließen markant im Plus -- VW beschleunigt Wandel zur E-Mobilität -- Allianz mit weniger Gewinn -- Nordex, Slack, AstraZeneca im Fokus

Daimler baut Stammwerk in Stuttgart zu Elektro-Campus um. Uber und Co. bekommen mehr Freiheit - Bundestag beschließt Gesetz. Apple weiter klare Nummer eins bei Computer-Uhren. YouTube hält Tür für gesperrten Trump offen. US-Jobwachstum übertrifft im Februar die Erwartungen. Vielflieger-Daten gehackt - Lufthansa und Partner betroffen. Streit um Sparkurs bei TUIfly wohl vor möglicher Lösung.

Umfrage

Welche Bedeutung messen Sie ethischen und ökologischen Aspekten bei Ihrer Geldanlage bei?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln