Knorr-Bremse zahlt geringere Dividende - Aktie tiefer

Der Lkw- und Zugbremsen-Hersteller Knorr-Bremse will den Aktionären für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 eine geringere Dividende als ein Jahr zuvor zahlen.
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Die Ausschüttung soll bei 1,52 Euro je Anteilsschein liegen und damit deutlich unter den 1,80 Euro aus dem Vorjahr, wie der MDAX-Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Knorr-Bremse hatte 2020 die Folgen der Corona-Krise zu spüren bekommen, Umsatz und Gewinn waren deutlich abgesackt.
Unterdessen schlägt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung in diesem Mai vor, den bisherigen Chef Klaus Mangold erneut für zwei Jahre in das Kontrollgremium zu wählen. Nach dem überraschenden Tod des Großaktionärs, Aufsichtsratsmitglieds und früheren Konzernchefs Heinz Hermann Thiele solle damit weiter für Kontinuität gesorgt werden, hieß es.
Neben weiteren Personalentscheidungen wurde Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer laut Mitteilung mit sofortiger Wirkung zum Mitglied des Präsidiums und zum weiteren stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Dagegen werde die zunächst angedachte Wahl von BMW-Finanzchef Nicolas Peter in das Gremium vorerst zurückgestellt.
Die Aktie von Knorr-Bremse weist am Mittwoch auf XETRA zeitweise bei 105,98 Euro ein Minus von 0,21 Prozent aus.
/eas/jha/
MÜNCHEN (dpa-AFX)
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Bildquellen: Knorr-Bremse AG
