Novartis spürt im Schlussquartal Umsatzerosion durch Nachahmermedikamente

04.02.26 07:18 Uhr

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BASEL (dpa-AFX) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis ist im Schlussquartal 2025 nahezu auf der Stelle getreten. Dies lag an der Umsatzerosion durch Nachahmer. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 gab das Management einen gemischten Ausblick.

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Wie Novartis am Mittwoch mitteilte, kletterten die Umsätze im vierten Quartal auf 13,3 Milliarden US-Dollar. Das ist ein Plus von einem Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen war dies ein Minus von einem Prozent. Damit hat sich das Wachstumstempo gegenüber dem Vorquartal (+8 Prozent) deutlich verlangsamt, nachdem es in den ersten beiden Quartalen jeweils zweistellig war.

Beim operativen Gewinn verbuchten die Basler einen Anstieg um 2 Prozent auf 3,6 Milliarden. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 2,4 Milliarden nach 2,8 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang sei vor allem höheren Ertragssteuern geschuldet, hieß es weiter.

Für Analysten ist aber vor allem der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn entscheidend. Mit 4,9 Milliarden legte dieser um 1 Prozent zu und traf damit den Konsens der Schweizer Finanz-Nachrichtenagentur AWP von 4,9 Milliarden.

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Im gesamten Geschäftsjahr 2025 setzte Novartis 54,5 Milliarden Franken um (+8 Prozent). Zu konstanten Wechselkursen resultierte ein Plus von ebenfalls 8 Prozent. Damit erreichte das Unternehmen das vom Management in Aussicht gestellte Nettowachstum im hohen einstelligen Prozentbereich. Unter dem Strich verblieb ein Jahresgewinn von 14 Milliarden nach knapp 12 Milliarden im Vorjahr.

Die Aktionäre erhalten eine von 3,50 auf 3,70 Franken erhöhte Dividende.

Im laufenden Jahr strebt die Novartis-Führung zu konstanten Wechselkursen ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich an. Für den operativen Kerngewinn wird ein Rückgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet./hr/gab/AWP/men

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