22.07.2021 13:28

LVMH und EssilorLuxottica müssen Strafe wegen unfairem Wettbewerb zahlen

Preise kontrolliert: LVMH und EssilorLuxottica müssen Strafe wegen unfairem Wettbewerb zahlen | Nachricht | finanzen.net
Preise kontrolliert
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Die LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton SE und Luxottica, jetzt Teil von EssilorLuxottica SA, sind von der französischen Kartellbehörde zu einer Geldstrafe verurteilt worden.
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Den Unternehmen wird vorgeworfen, Preise, die Optiker für ihre Brillenprodukte verlangen konnten, unfair kontrolliert und den Online-Verkauf verweigert zu haben. Die Wettbewerbsbehörde teilte mit, dass sie dem italienischen Brillenhersteller Luxottica, der 2018 mit dem französischen Unternehmen Essilor fusionierte, eine Geldstrafe von 125 Millionen Euro und dem Pariser Luxusgüterkonzern LVMH eine Strafe von 500.000 Euro auferlegt.

Die letztgenannte Strafe wurde reduziert, nachdem LVMH beschlossen hatte, die Vorwürfe nicht anzufechten. Die Vorwürfe gegen Luxottica beziehen sich auf alle von ihr hergestellten Marken, einschließlich der des französischen Modehauses Chanel SA. Chanel erhielt eine Geldstrafe von 130.000 Euro, weil es sich geweigert hatte, seine Produkte online zu verkaufen.

Der französische Brillenhersteller Groupe Logo, der Produkte der LVMH-Marke Tag Heuer herstellte, wurde ebenfalls verurteilt, weil er die Möglichkeiten der Einzelhändler, Preise festzulegen, eingeschränkt hatte, erhielt aber keine Geldstrafe, nachdem er beschlossen hatte, die Vorwürfe nicht anzufechten. Die Groupe Logo wurde 2016 liquidiert.

Die Vorwürfe beziehen sich auf einen Gesamtzeitraum, der von 1999 bis 2015 reicht, so die Behörde. "Diese Praktiken, die wettbewerbswidrige Ziele verfolgen, sind schwerwiegend. Sie beinhalteten insbesondere den Einsatz von Überwachungs- und Repressalienmechanismen. Darüber hinaus betrafen sie Verbraucher, von denen einige schutzbedürftig waren, da Brillen und in einigen Fällen auch Sonnenbrillen eine Notwendigkeit darstellen", fügte die Behörde hinzu. Weder LVMH, EssilorLuxottica noch Chanel reagierten sofort auf Bitten um eine Stellungnahme.

Von Joshua Kirby

PARIS (Dow Jones)

Bildquellen: Tupungato / Shutterstock.com

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