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11.04.2019 14:56
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QIX Deutschland: Darum wird die Qualitätsaktie der Woche mehr und mehr zum revolutionären High-Tech-Unternehmen

QIX aktuell: QIX Deutschland: Darum wird die Qualitätsaktie der Woche mehr und mehr zum revolutionären High-Tech-Unternehmen | Nachricht | finanzen.net
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Insbesondere die hohen Zuwachsraten auf den asiatischen Automärkten haben BMW bis zuletzt eine eindrucksvolle Geschäftsentwicklung beschert. Dabei hat sich der Gewinn seit 2012 bis zum vergangenen Jahr um immerhin 40% erhöht.
Das Qualitätsunternehmen überzeugt aber auch weiterhin mit durchweg robusten Kennzahlen. Dennoch wird die Aktie nur mit einem KGV von unter 8 gehandelt. Und für Kapitalanleger ergibt sich ungeachtet der für 2018 gekürzten Dividende immer noch eine ausgesprochen saftige Rendite von 4,7%.

Die Münchner BMW Group ist der weltweit einzige Hersteller von Automobilen und Motorrädern, der sich mit allen Marken ausschließlich auf das Premium-Segment konzentriert. Hierbei entwickelt, produziert und vermarktet das Unternehmen seine Produkte unter den Marken BMW, Rolls-Royce Motor Cars und MINI. Zusätzlich bietet BMW im Zusammenhang mit seinen Produkten umfassende Dienstleistungen an. Diese reichen von Finanzierungen über Leasing bis hin zum Flottengeschäft für Privat- und Geschäftskunden. Aktuell verfolgt der Autokonzern mit seiner Strategie NUMBER ONE > NEXT das Ziel, die Transformation der individuellen Mobilität aktiv zu gestalten und nachhaltig zu prägen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie ist der zügige Ausbau der Elektromobilität. Bis zum Jahr 2025 will BMW dabei insgesamt 25 voll- oder teilelektrische Modelle auf den Markt bringen.

IoT-Plattform-Pläne mit Microsoft sollen Industriestandards setzen

Der weltweite Trend zur immer stärkeren Automatisierung und damit zum unaufhaltsamen Wandel in der Autoindustrie macht auch vor BMW nicht Halt. Um dafür besser gerüstet zu sein, haben die Münchner jetzt auf der Hannover Messe eine strategische Partnerschaft mit dem US-Softwarekonzern Microsoft angekündigt, durch die eine offene Technologie-Plattform entstehen soll. Mit der dabei geplanten Open Manufacturing Platform (OMP) wird von beiden Seiten eine offene und branchenübergreifende Lösung angestrebt, um die Entwicklung vor allem von Industrie 4.0-Anwendungen zu beschleunigen. Konzipiert werde die Plattform als Community für die Automobil- und Fertigungsindustrie, so der BMW-Konzern und Microsoft in einer gemeinsamen Mitteilung. Ziel sei es, industrielle IoT-Anwendungen kostengünstig und schnell auf den Markt zu bringen, um das "Time to Market" zu verkürzen. Letztlich sollen hierdurch Industriestandards und Referenzprozesse entwickelt werden, damit Mitglieder eigene Dienste und Lösungen schneller bereitstellen und mit der Community teilen können.

Microsoft und die BMW Group bündeln ihre Kräfte, um die Effizienz der digitalen Produktion in der gesamten Branche zu verbessern, ergänzte der Vorstand von Microsoft Cloud die Ankündigung. Unser Engagement für den Aufbau einer offenen Community wird neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Fertigungsbereich eröffnen. Aktuell hat BMW über 3.000 Anlagen, Roboter und autonome Transportsysteme an der IoT-Plattform angeschlossen, die auf Cloud-, IoT- und KI-Dienste von Microsoft Azure basiert. Um die komplexe Aufgabe der Produktion von individualisierten Premiumprodukten zu meistern, bedarf es innovativer IT- und Softwarelösungen, betonte auch der Produktionsvorstand von BMW. Die Vernetzung von Produktionsstandorten und -systemen sowie die sichere Anbindung von Partnern und Zulieferern spielt hierbei eine besonders wichtige Rolle.

Starker Gewinnverlauf und fast 5% Rendite

Insbesondere die hohen Zuwachsraten auf den asiatischen Automärkten haben BMW bis zuletzt eine eindrucksvolle Geschäftsentwicklung beschert. Dabei hat sich der Gewinn seit 2012 von 5,1 Mrd. auf 7,1 Mrd. Euro im letzten Geschäftsjahr um immerhin 40% erhöht. Gleichzeitig legten die Erlöse des im Schnitt um 5,0% zu. Das Münchner Qualitätsunternehmen überzeugt aber auch weiterhin mit durchweg robusten Kennzahlen. Neben der Eigenkapitalrendite im operativen Geschäft von 12% ist die zuletzt erzielte EBIT-Marge von 9% mehr als zufriedenstellend. Nach dem jüngsten Kursrückgang wird die BMW-Aktie nur noch mit einem KGV von unter 8 gehandelt, das Kurs-Umsatz-Verhältnis ist mit 0,5 ebenfalls ungewöhnlich günstig. Und für Kapitalanleger ergibt sich ungeachtet der für 2018 vom Management auf 3,50 Euro gekürzten Dividende immer noch eine ausgesprochen saftige Rendite von 4,7%.

Die BMW-Aktie befindet sich im Qualitäts-Auswahlindex QIX Deutschland. Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt. Die im Index enthaltenen Unternehmen zeichnen sich durch hohe Gewinnspannen und Kapitalrenditen sowie stabile Wachstumsraten und solide Bilanzen aus. Auch Value-Kriterien wie Dividendenrendite, niedrige Kurs-Gewinn- und Kurs-Umsatz-Verhältnisse werden mit einbezogen.

Wenn Sie den QIX nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Deutschland von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Deutschland. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

Bildquellen: Traderfox
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