06.03.2012 11:25

IIF malt düsteres Bild bei Zahlungsausfall Griechenlands

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Die privaten Investoren Griechenlands haben bis Donnerstag Zeit zu entscheiden, ob sie sich an einem freiwilligen Schuldenerlass beteiligen.
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Der Verband der internationalen Finanzwirtschaft (IIF), der stellvertretend den Haircut mit der griechischen Regierung ausgehandelt hat, zeichnet unterdessen ein düsteres Bild für den Fall, dass der Schuldenschnitt nicht zustande kommt. Der IIF rechnet dann damit, dass Griechenland sehr bald einen ungeordneten Zahlungsausfall erkläre würde.

   "Es ist schwierig, alle möglichen Belastungen einzukalkulieren, aber es ist schwer vorstellbar, dass sie unter 1 Billion Euro bleiben", hieß es in einem internen Memo des IIF für seine Mitglieder. Das Schreiben wurde bereits am 18. Februar versandt. Einige Investoren sagen, dass der Sinn des Memos darin bestehe, unentschlossene Gläubiger zu überzeugen, am Schuldenerlass teilzunehmen. Bisher haben zwölf namhafte Banken und Versicherer erklärt, sich an der Umschuldung zu beteiligen, darunter die großen Geldhäuser Deutsche Bank, Commerzbank und BNP Paribas sowie die Assekuranzen Allianz und AXA.

   Analysten erwarten hingegen, dass die Mehrzahl der Hedegfonds nicht einwilligen wird und darauf spekuliert, dass die alten Anleihen doch bedient werden. Selbst einen ungeordneten Zahlungsausfall könne die Branche verkraften, sagte ein Hedgefonds-Manager. "Ich denke, der Derivate-Markt kann das recht einfach handhaben. Ein ungeordneter Ausfall ist nicht im Ansatz mit der Pleite von Lehman zu vergleichen."

   Gary Jenkins, Gründer von Swordfish Research aus London, sieht den größten Schaden für den Fall eines ungeordneten Zahlungsausfalls nicht bei der Finanzbranche, sondern bei den Staaten der Eurozone. "Die Wahrheit ist, dass wir keine Ahnung haben, wie ein Default von den Märkten aufgenommen wird, aber Portugal würde sicherlich angesteckt und es würde auch massive Auswirkungen auf die EZB haben", sagte er.

   Der Lobbyverband der Finanzwirtschaft rechnet laut Memo mit Verlusten von 73 Milliarden Euro auf Griechenland-Anleihen und 177 Milliarden in Form der Ausleihungen der EZB an Griechenland. Außerdem gehen die IIF-Volkswirte davon aus, dass Portugal und Irland zusammen 380 Milliarden Euro zusätzlich brauchen würden.

NEW YORK (Dow Jones)

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