TKMS-Aktie: Erstes Börsenquartal mit gemischten Signalen - So reagieren Rheinmetall, RENK und HENSOLDT

Der Börsenneuling TKMS hat sein erstes Quartal als börsennotiertes Unternehmen hinter sich gebracht. Die Zahlen werden von Experten durchaus uneinheitlich bewertet.
Werte in diesem Artikel
• TKMS mit Q1-Umsatz bei 545 Millonen Euro
• EBIT stabil
• Analysten bewerten uneinheitlich
Seit Oktober ist die thyssenkrupp-Tochter TKMS nun als Börsenmitglied gelistet. Entsprechend gespannt warteten Anleger daher auf die erste Bilanzvorlage des Unternehmens nach dem Börsengang.
Erlöse gesunken - Prognose angehoben
Im ersten Geschäftsquartal (bis Ende Dezember) ging der Umsatz von TKMS im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Prozent auf 545 Millionen Euro zurück. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stagnierte bei 26 Millionen Euro, die entsprechende Marge stieg von zuvor 4,7 auf 4,8 Prozent. Unter dem Strich schmolz der Gewinn um 85 Prozent auf 4 Millionen Euro, maßgeblich waren hier höhere Steuern sowie ein niedrigeres Finanzergebnis.
Für das Geschäftsjahr 2025/2026 traut sich das Unternehmen nun zumindest auf Umsatzseite aber mehr zu: Die Erlöse sollen bis Ende September um zwei bis fünf Prozent zulegen - zuvor waren minus 1 bis plus 2 Prozent anvisiert worden.Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll weiterhin bei 100 bis 150 Millionen Euro liegen, und die entsprechende Marge wird bei mehr als 6 Prozent erwartet.
Analysten reagieren uneinheitlich
Nicht bei allen Analysten kamen die Zahlen des Börsenneulings gut an. Dass der Aktienmarkt mit Abschlägen auf die jüngsten TKMS-Zahlen reagierte, stößt bei MWB Research auf Unverständnis. Analyst Jens-Peter Rieck bezeichnete das Auftaktquartal als solide und sieht mangels negativer Überraschungen im Bericht eine günstige Kaufgelegenheit beim derzeitigen Kurs.
Ein konträres Bild zeichnet hingegen Bernstein: Analyst Adrien Rabier mahnt trotz des soliden Gesamtergebnisses zur Vorsicht. Insbesondere die Rentabilität im U-Boot-Segment bereite ihm Sorgen und lasse die aktuelle Bewertung der Aktie zu hoch erscheinen, auch wenn er für das Folgequartal bereits Besserungssignale erkennt.
Marktteilnehmer zeigten sich eher wenig ambivalent: Nachdem die TKMS-Aktie am Tag der Bilanzvorlage noch Federn lassen musste, ging es am Donnerstag erneut abwärts: Letztlich verzeichnete der Anteilsschein auf XETRA ein Minus von 2,49 Prozent auf 90 Euro.
Die anderen Rüstungstitel mussten ebenso Verluste hinnehmen. Rheinmetall-Aktien gaben schließlich 0,79 Prozent auf 1.579,50 Euro nach, für RENK ging es daneben um 0,85 Prozent auf 56,91 Euro nach unten, während HENSOLDT 0,38 Prozent auf 79,05 Euro verloren.
Redaktion finanzen.net
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