thyssenkrupp-Aktie fester: HKM-Anteile an Salzgitter weitergereicht

thyssenkrupp Steel wird sich aus der Duisburger Stahlhersteller Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) GmbH zurückziehen.
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Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Salzgitter AG das Unternehmen ab Juni als alleinige Gesellschafterin fortzuführen. Die Brammenbelieferung an thyssenkrupp Steel laufe 2028 aus, statt wie bisher geplant Ende 2032. Finanzielle Details nannten die Unternehmen nicht. thyssenkrupp Steel betreibt HKM zusammen mit Salzgitter und Vallourec.
"Die Einigung ist ein wichtiger Meilenstein zur weiteren Umsetzung unseres industriellen Konzepts und damit zur zukunftsfesten Aufstellung von thyssenkrupp Steel", wird Marie Jaroni, CEO thyssenkrupp Steel, in der Mitteilung zitiert. Gunnar Groebler, CEO Salzgitter AG ergänzt: "Diese Vereinbarung ist ein wichtiges Etappenziel und bringt uns auf dem Weg ein gutes Stück weiter, für HKM eine gute industrielle Zukunft zu erarbeiten."
Die Umsetzung der Vereinbarung steht wie üblich unter dem Vorbehalt der Zustimmung diverser Gremien - und einer positiven Bewertung eines Fortführungsgutachtes. Zudem muss auch der dritte Eigentümer, die Vallourec SA, dem Verkauf seiner HKM-Anteile an Salzgitter zustimmen.
Via XETRA geht es für die Papiere von thyssenkrupp zeitweise um 4,88 Prozent nach oben auf 11,72 Euro. Für die Aktien von Salzgitter geht es derweil um 3,22 Prozent aufwärts auf 51,55 Euro.
DJG/kla/hab
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Bildquellen: thyssenkrupp AG
