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14.11.2019 22:04
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Bobby Lee: Bitcoin-Marktkapitalisierung wird Gold 2028 übertreffen - dank gewaltigem Kurssprung

"Super wertvoll": Bobby Lee: Bitcoin-Marktkapitalisierung wird Gold 2028 übertreffen - dank gewaltigem Kurssprung | Nachricht | finanzen.net
"Super wertvoll"
Die Bitcoin-Bullen übertreffen sich regelmäßig mit ihren Prognosen für den Kurs der Cyberwährung. Nun hat auch Bobby Lee ein ambitioniertes Kursziel für den Bitcoin ausgegeben. Denn der Kryptocoin werde bald "knapper als Gold" sein.
• Bobby Lee sieht Bitcoinkurs dank Halving-Events bis 2028 auf 500.000 US-Dollar steigen
• Marktkapitalisierung von Bitcoin würde dann Marktkapitalisierung von Gold übertreffen
• Lee sieht auch anschließend weiteres Kurspotenzial

Unter Kryptofans und Kryptogegnern wird immer wieder darüber diskutiert, ob der Bitcoin besser ist als Gold. Doch während man vorzüglich darüber streiten kann, ob die Cyberdevise als sicherer Hafen oder Wertspeicher taugt, lässt sich zumindest eine Sache nicht wegdiskutieren: Momentan ist Gold deutlich wertvoller als Bitcoin - zumindest, wenn man einen Blick auf die Marktkapitalisierung wirft. Diese liegt für das gelbe Edelmetall aktuell bei rund acht Billionen US-Dollar - und damit etwa 50 Mal höher als die der Kryptowährung, die momentan rund 160 Milliarden US-Dollar beträgt. Um in diesem Bereich an Gold vorbeizuziehen, müsste der Bitcoinkurs also um rund das 50-fache steigen - und das wird er laut Bitcoin-Experte Bobby Lee in den nächsten Jahren auch. Er ist der festen Überzeugung, dass sich das Blatt bei der Marktkapitalisierung bald zu Gunsten der virtuellen Währung wenden und Bitcoin wertvoller als Gold sein wird.

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Bitcoin-Halvings sollen Kurs der Kryptowährung befeuern

Bobby Lee, Mitgründer von Chinas erster Kryptobörse BTCC, prognostizierte vor wenigen Tagen auf Twitter, dass Bitcoin Gold bis 2028 bei der Marktkapitalisierung überholen werde - und der Bitcoinkurs dabei über die Marke von 500.000 US-Dollar hinausschießen werde. Aktuell kostet ein Bitcoin etwa 8.750 US-Dollar.

Seine sehr optimistische Vorhersage begründete der Bitcoin-Bulle hauptsächlich mit der Art, wie die Kryptowährung designt wurde: "Bitcoin wurde entworfen, um mit der Zeit super wertvoll zu werden", so der euphorische Lee. Tatsächlich besitzt die Währung einen deflationären Charakter, da die Zahl der Bitcoins auf insgesamt 21 Millionen Stück begrenzt ist und diese erst durch aufwändige Rechenprozesse am Computer - das Bitcoin-Mining - erzeugt werden müssen. Damit nicht alle Bitcoins innerhalb kürzester Zeit generiert werden können, werden diese Prozesse immer komplizierter und es gibt zudem das sogenannte Bitcoin-Halving. Dabei wird alle vier Jahre die Anzahl der Bitcoins halbiert, die die Miner pro erzeugtem Block erhalten.

Genau diese "Halving-Events" sind laut Bobby Lee auch die Ursache dafür, dass der Bitcoin-Kurs in den nächsten neun Jahren in astronomische Höhen vordringen wird. Denn bis 2028 stehen ganze drei Halbierungen an: 2020, 2024 und 2028. In den letzten zehn Jahren gab es hingegen nur zwei Bitcoin-Halvings, nämlich 2012 und 2016. Laut "Yahoo Finance" führten diese beiden Ereignisse in der Vergangenheit zu einem steigenden Bitcoin-Kurs, da die Miner versuchen würden, ihre Verluste durch einen höheren Verkaufspreis für die erzeugten Cybercoins auszugleichen.

Auch Bobby Lee scheint auf einen Kurssprung in Verbindung mit den Bitcoin-Halvings zu hoffen. So zeigt er sich begeistert, dass es in den kommenden zehn Jahren "50 Prozent mehr" Halbierungen geben wird als zuvor und 2028 dann nur noch 255 Bitcoin pro Tag erzeugt werden würden. Damit sei Bitcoin "knapper als Gold".

Lee: Bitcoinkurs von 1 Million US-Dollar ist wahrscheinlich

Tatsächlich stieg der Bitcoin-Kurs seit der Schöpfung der Cyberdevise im Jahr 2008 von wenigen US-Dollar auf mehrere tausend US-Dollar an, allerdings dürfte dies auch mit der steigenden Bekanntheit sowie Akzeptanz der Währung und nicht nur mit den Halving-Events zu tun haben. Zudem haben sich einige Kursanstiege als nicht nachhaltig erwiesen. Bis Ende 2017 stieg der Bitcoin-Kurs zwar - möglicherweise auch gestützt vom Bitcoin-Halving in 2016 - auf mehr als 20.000 US-Dollar an, brach dann in den nächsten zwölf Monaten jedoch wieder bis auf rund 3.200 US-Dollar ein. Welcher Anteil an diesen Kursbewegungen den Bitcoin-Halvings zugeschrieben werden kann, ist daher nicht eindeutig - gerade weil die letzte Halbierung zu einem Zeitpunkt stattfand, als Bitcoin noch eher ein Nischenphänomen und nicht in der Mitte der Gesellschaft angekommen war.

Nichtsdestotrotz ist sich Bobby Lee offenbar sicher, dass die kommenden Halvings beim Bitcoinkurs den Turbo zünden und ihn über die Schwelle von 500.000 US-Dollar befördern werden. Doch damit sieht der Experte noch nicht einmal das Ende der Möglichkeiten erreicht. "Mit der ganzen Gelddruckerei, die momentan global vonstattengeht, wird der Bitcoinkurs tatsächlich sehr wahrscheinlich über eine Million Dollar steigen", so Lee in seinem Tweet. Doch wann der Cybercoin, getragen durch die erwartete Inflation bei den konventionellen Währungen, seiner Meinung nach sogar so hoch tendieren wird, verriet der Experte nicht.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: mk1one / Shutterstock.com, VallaV / Shutterstock.com

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