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06.11.2019 19:08
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Finanzexperte: Eine neue Finanzkrise wie 2008 steht uns bevor - Boost für Kryptowährungen?

Crash pro Bitcoin & Co?: Finanzexperte: Eine neue Finanzkrise wie 2008 steht uns bevor - Boost für Kryptowährungen? | Nachricht | finanzen.net
Crash pro Bitcoin & Co?
Mervyn King, ehemaliger Gouverneur der Bank of England, warnt vor einem neuen Crash, mit fatalen Folgen für die Märkte. Dieser könnte sich allerdings positiv auf einen anderen Bereich auswirken.
• Eine Finanzkrise wie 2008 könnte sich wiederholen
• Bitcoin war eine Antwort auf den damaligen Crash
• Bevorstehende Krise könnte sich positiv auf Kryptos auswirken

Kryptowährungen, wie der Bitcoin, sind laut Experte Mervyn King, der zehn Jahre lang Gouverneur der Bank of England war, eine Art Antwort der Märkte auf Crashs, wie die große Finanzkrise 2008. Er befürchtet, dass sich eine solche Krise wiederholen könnte. Während wir "an der neuen Rechtgläubigkeit der Geldpolitik festhalten und uns vormachen, dass wir das Bankensystem sicher gemacht hätten, schlafwandeln wir auf diese Krise zu", verlautete King in seiner Rede beim jährlichen Treffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Oktober. Ein solcher Crash könnte sich auch auf Kryptos, wie den Bitcoin, auswirken.

Gouverneur der Bank of England fordert globale Digitalwährung

Während King vor einer neuen Krise warnt, mehren sich in der jüngsten Vergangenheit kritische Stimmen am Kryptomarkt. Vor allem Facebooks Libra-Projekt wird aktuell viel diskutiert. Immer wieder verteidigte das Unternehmen um CEO Mark Zuckerberg sein Vorhaben einen eigenen digitalen Coin auf den Markt zu bringen. "Ich denke das ist etwas, was geschaffen werden muss", erklärte der Facebook-Chef erst kürzlich wieder. Und auch Mark Carney, derzeitiger Gouverneur der Bank of England, forderte vor kurzem eine globale Digitalwährung, die die Wirtschaft vor einer erneuten Krise wie 2008 bewahren solle. Bei einem Symposium im August meinte er, wie Forbes berichtet, dass mit einer solchen Kryptowährung Erschütterungen in den USA weniger durch Wechselkurse überschwappen würden und der Handel zwischen den Ländern weniger synchronisiert würde.

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Neue Krise hätte fatale Folgen - Dagegen Boost für Kryptos?

"Eine weitere Wirtschafts- und Finanzkrise wäre verheerend für die Legitimität eines demokratischen Systems am Markt", zitiert Forbes Mervyn King. "Niemand kann anzweifeln, dass wir eine Zeit politischer Turbulenzen durchleben. Aber es gab kein vergleichbares Hinterfragen der grundlegenden Vorstellungen, die die Wirtschaftspolitik untermauern. Das muss sich ändern."

Doch womöglich würde sich ein solcher Crash positiv auf die Entwicklung am Kryptomarkt auswirken: Kryptowährungen, wie der Bitcoin gelten nach wie vor als sehr volatil und Vorhersagen für ihre Entwicklung gestalten sich schwierig. Anleger hofften darauf, dass sich der Bitcoin zu einer Art digitalem Gold entwickeln könnte, einem sicheren Hafen in unsicheren Zeiten. Im Sommer sah es zweitweise auch ganz danach aus, als der Bitcoin ein neues 52-Wochen-Hoch bei rund 13.829 US-Dollar erreichte, doch daraufhin verlor er wieder an Wert, während andere sichere Häfen, wie Gold und der japanische Yen zulegten. Doch der Bitcoin sei bisher immer von Fehlern der Banken, Rettungspaketen, Gläubigerbeteiligungen und politischen Unruhen angetrieben worden, erklärte Max Keiser im vergangene Jahr in einem Interview mit Bitcoinist. So vielleicht auch von einer neuen, bevorstehenden Finanzkrise?

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: interstid / Shutterstock.com, Lukasz Stefanski / Shutterstock.com

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