finanzen.net
10.07.2018 17:06
Bewerten
(0)

Darum gibt der Euro etwas nach

Konjunkturdaten belasten: Darum gibt der Euro etwas nach | Nachricht | finanzen.net
Konjunkturdaten belasten
DRUCKEN
Der Kurs des Euro ist am Dienstag nach Schwächesignalen aus der Wirtschaft gefallen.
Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1707 US-Dollar gehandelt. Sie notierte damit rund einen halben Cent niedriger als in der Nacht. Kurzzeitig war der Kurs im Tagesverlauf unter 1,17 Dollar gerutscht. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1713 (Montag: 1,1789) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8538 (0,8483) Euro.
Anzeige, Capital at risk
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 300 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 30.000 Euro Kapital profitieren! Jetzt Bonus sichern.
Jetzt informieren

Enttäuschende Konjunkturdaten aus dem Euroraum belasteten die Gemeinschaftswährung. Die Sorge vor einem Handelskrieg führender Industriestaaten hatte die Erwartungen von Finanzexperten laut dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Juli um 8,6 Punkte auf minus 24,7 Zähler gedrückt. Das ist der niedrigste Stand seit August 2012. Analysten hatten einen Rückgang erwartet, aber nur auf minus 18,9 Punkte.

Hinzu kamen enttäuschend ausgefallene Daten zur französischen und zur italienischen Industrieproduktion. In Frankreich war die Produktion im Mai den dritten Monat in Folge gefallen. In Italien war sie etwas schwächer gestiegen als erwartet.

Das britische Pfund hat sich unterdessen von seinen Vortagesverlusten erholt. Die britische Währung stieg wieder deutlich über die Marke von 1,13 Euro und wurde zuletzt bei 1,1331 Euro gehandelt. Am Morgen hatte das Pfund noch deutlich unter 1,13 Euro notiert. Nach dem Rücktritt des britischen Außenministers Boris Johnson am Montag war das Pfund deutlich unter Druck geraten. Anleger fürchteten ein Auseinanderbrechen der Regierung. Johnson hatte sich für einen harten Bruch mit der EU ausgesprochen und ist mit dem von Regierungschefin Theresa May anstrebten "weichen" Brexit nicht einverstanden.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88338 (0,88345) britische Pfund, 130,30 (130,21) japanische Yen und 1,1649 (1,1646) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1254,00 (1262,05) Dollar festgesetzt./tos/jsl/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: bluehand / Shutterstock.com, Ventura / Shutterstock.com, whitelook / Shutterstock.com, Nataliia Melnychuk / Shutterstock.com

Mit Megatrends Rendite erzielen

Megatrends verändern die Welt. Wer als Anleger solche Trends frühzeitig erkennt und in die führenden Unternehmen investiert, kann auf hohe Gewinne hoffen. Patrick Doser vom weltgrößten Vermögensverwalter BlackRock stellt Ihnen am Mittwoch die spannendsten Megatrends-Investments vor.
Jetzt kostenlos anmelden!

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,17860,0035
0,30
Japanischer Yen132,95800,4480
0,34
Pfundkurs0,89570,0000
-0,00
Schweizer Franken1,13730,0041
0,36
Russischer Rubel77,54710,0826
0,11
Bitcoin5451,8599-154,5601
-2,76
Chinesischer Yuan8,09800,0153
0,19

Heute im Fokus

DAX fester -- Dow im Plus -- BMW-Aktie bricht nach Gewinnwarnung ein -- Commerzbank-Fusion für Deutsche-Bank-Chef Sewing vorerst kein Thema -- Sky, Comcast, Tesla, Evonik im Fokus

Instagram-Gründer verlassen Facebook. EZB dämpft Spekulation auf straffere Linie nach Draghi-Aussagen. Comcast legt mit Sky-Übernahme los - Anteil von fast 30 Prozent gekauft. Beteiligungsgesellschaft Primepulse plant Börsengang in Frankfurt. T-Mobile US holt sich Sunit Patel als Fusionsexperten an Bord.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Der bisherige Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen wird Sonderberater im Bundesinnenministerium. Sind Sie mit dieser Lösung zufrieden?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
Facebook Inc.A1JWVX
Alphabet A (ex Google)A14Y6F
Netflix Inc.552484
TwitterA1W6XZ
Intel Corp.855681
GoProA1XE7G
Wirecard AG747206
Infineon AG623100
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Aurora Cannabis IncA12GS7
Amazon906866
EVOTEC AG566480