30.03.2020 08:13

Gold: Barren und Münzen teurer als Papiergold

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In der vergangenen Woche ebbte an den Terminmärkten bei Gold-Futures die Verkaufswelle ab und der Goldpreis tendierte daraufhin deutlich bergauf.
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von Jörg Bernhard

Trotz rückläufigem Open Interest gab es laut aktuellem Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC sowohl bei großen als auch bei kleinen Terminspekulanten erstmals seit fünf Wochen wieder einen gestiegenen Optimismus zu vermelden. Per Saldo hat sich nämlich die Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) der spekulativen Marktakteure auf Wochensicht von 301.700 auf 311.800 Kontrakte (+3,3 Prozent) erhöht. Eine massive Kaufwelle gab es in der vergangenen Woche beim physischen Goldhandel von Barren und Münzen und im ETF-Sektor zu beobachten. Allein beim weltweit größten Gold-ETF SPDR Gold Shares hat sich die gehaltene Goldmenge innerhalb einer Woche von 908,18 auf 964,66 Tonnen (plus 56,48 Tonnen) erhöht. Im frühen Montagshandel scheint die Lage an den Goldmärkten weiterhin angespannt zu sein, schließlich kostet eine Krügerrand-Unzenmünze fast 13 Prozent mehr als der für Papiergold ausgewiesene Preis. Außerdem scheint es weiterhin massive Angebotsengpässe zu geben. Laut dem Goldpreisportal gold.de bewegen sich die Preise für den Krügerrand in einer Bandbreite von über 40 Prozent.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 4,10 auf 1.620,90 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Negativer Wochenstart

Trotz der zahlreichen Rettungspakete diverser Regierungen und Notenbanken musste der fossile Energieträger zum fünften Mal in Folge ein Wochenminus hinnehmen. Die US-Sorte WTI hat ihr Jahreshoch mittlerweile um 68 Prozent unterschritten, während die Nordseemarke Brent um 62 Prozent zurückgefallen ist. Der am Freitagabend veröffentlichte Wochenbericht der im Ölsektor tätigen US-Dienstleistungsfirma Baker Hughes über die nordamerikanischen Bohraktivitäten wies ein markantes Minus aus. So hat sich in den USA die Zahl der Öl-Bohranlagen von 664 auf 624 reduziert.

Am Montagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,69 auf 20,82 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,01 auf 26,94 Dollar zurückfiel.


Bildquellen: Peeradach Rattanakoses / Shutterstock.com, TunedIn by Westend61 / Shutterstock.com

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