30.11.2021 08:10

Goldpreis: Deutsche Inflationsrate über fünf Prozent

Goldpreis und Ölpreis: Goldpreis: Deutsche Inflationsrate über fünf Prozent | Nachricht | finanzen.net
Goldpreis und Ölpreis
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Wieder einmal meldete das Statistische Bundesamt für den Monat November eine höher als erwartete Inflationsrate für Deutschland.
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von Jörg Bernhard

Mit 5,2 Prozent p.a. übertraf die Teuerungsrate die Analystenschätzungen in Höhe von 5,0 Prozent und kletterte damit auf den höchsten Stand seit Juni 1992. Dennoch wird die EZB nicht müde, die beschleunigte Geldentwertung als temporäres Phänomen einzuordnen. Am Mittag erfahren die Investoren, wie sich die im November die Konsumentenpreise in der Eurozone entwickelt haben. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich diese von 4,1 auf 4,5 Prozent p.a. beschleunigt haben. Ab Mittwoch dürften sich die Marktakteure dann für die anstehende Datenflut vom US-Arbeitsmarkt stark interessieren, schließlich gilt er als besonders wichtige Entscheidungsgrundlage für die Verantwortlichen der US-Notenbank Fed hinsichtlich der künftigen Geldpolitik.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 9,50 auf 1.791,80 Dollar pro Feinunze.
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Rohöl: Erholung erweist sich als "Strohfeuer"

Weil Stephane Bancel, der Chef des Impfstoffherstellers Moderna, davon ausgeht, dass die aktuellen Vakzine gegen die neue Omikron-Variante weniger wirksam sein könnten, hat sich die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten erneut verschlechtert. Reisebeschränkungen dürften die Ölnachfrage spürbar bremsen, nachdem in den vergangenen Wochen vor allem über eine Verknappung des Ölangebots berichtet wurde. Bei ihren für Donnerstag anberaumten Beratungen könnten die OPECplus-Staaten dem Ölpreis neue Impulse verleihen - je nachdem, wie deren Förderpolitik für die kommenden Monate aussehen wird.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 2,46 auf 67,49 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 2,78 auf 70,44 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Invesco, Africa Studio / Shutterstock.com

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