finanzen.net
08.05.2019 13:29
Bewerten
(0)

Ölpreise fallen trotz teilweisem Rückzug Irans aus Atomabkommen

Nachfragesorgen: Ölpreise fallen trotz teilweisem Rückzug Irans aus Atomabkommen | Nachricht | finanzen.net
Nachfragesorgen
DRUCKEN
Die Ölpreise sind am Mittwoch trotz hoher geopolitischer Spannungen gefallen.
Händler erklärten das vor allem mit Nachfragesorgen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete im Mittagshandel 69,59 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 14 Cent auf 61,26 Dollar.
Anzeige
Öl, Gold, alle Rohstoffe mit Hebel (bis 30) handeln
Handeln Sie Rohstoffe mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Sie können mit nur 100,00 € mit dem Handeln beginnen, um von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital zu profitieren!
80,6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Am Mittwochmorgen gab der iranische Präsident Hassan Ruhani einen Teilausstieg aus dem Abkommen über das Atomprogramm seines Landes bekannt. Der Schritt folgt auf erheblichen politischen und wirtschaftlichen Druck seitens der USA. Die Vereinigten Staaten waren vor einem Jahr aus dem Atomabkommen ausgestiegen. Iran ist einer der größeren Produzenten im Rohölkartell Opec.

Am Ölmarkt zeigte der Teilrückzug keine nennenswerten Auswirkungen. Händler begründeten das zum einen mit den ohnehin bestehenden Wirtschaftssanktionen der USA gegenüber Iran. Zum anderen wurde auf die Angst vor einer Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China verwiesen. Riskante Anlageklassen wie Rohöl litten darunter.

Zudem stellt der Wirtschaftskonflikt zwischen den USA und China eine Gefahr für die Erdölnachfrage dar. Die USA und China sind die größten Ölverbraucher der Welt. Im Falle einer stärkeren konjunkturellen Eintrübung dürfte auch die Rohölnachfrage deutlich in Mitleidenschaft gezogen werden.

Die Rohstoffexperten der Commerzbank nannten auch die hohe Ölförderung in den USA als Grund für die geringen Auswirkungen des iranischen Teilrückzugs auf den Ölmarkt. Die amerikanische Energiebehörde erwartet in diesem und kommendem Jahr einen weiteren Anstieg der US-Förderung. Schon produzieren die USA so viel Erdöl wie nie zuvor. Grund ist der anhaltende Schieferölboom.

/bgf/jsl/fba

NEW YORK/LONDON/ (dpa-AFX)

Bildquellen: panbazil / Shutterstock.com, iurii / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

  • Relevant
  • Alle
    2
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Nachhaltig investieren

Mit nachhaltigen Produkten investieren Sie in eine bessere Welt - ohne Abstriche bei der Rendite. Wie das gelingt, erklärt Heiko Geiger von der Bank Vontobel im Webinar um 18 Uhr.
Jetzt kostenlos anmelden!

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.286,75-6,10
-0,47%
Kupferpreis5.932,00-60,50
-1,02%
Ölpreis (WTI)58,41-0,61
-1,03%
Silberpreis14,620,05
0,37%
Super Benzin1,520,00
0,13%
Weizenpreis177,752,50
1,43%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber

Heute im Fokus

DAX vorbörslich fester -- Asiens Börsen uneinig -- Offenbar Millionenklage gegen VW in Saudi Arabien -- Novartis: USA lassen Millionen Dollar teures Medikament zu -- Uniper im Fokus

Nach durchwachsener Europawahl: Brüsseler Personalpoker beginnt. Bitcoin-Rally geht weiter - Kurs nähert sich 9.000 Dollar. Brexit-Partei stärkste Kraft bei Europawahl in Großbritannien. Deutsche Bank muss Trump-Unterlagen nicht sofort aushändigen. Renault und Fiat Chrysler verhandeln wohl über enge Kooperation. QIAGEN: PIK3CA-Biomarker-Test erhält FDA-Zulassung.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Die rechtspopulistische FPÖ in Österreich hat für einen Skandal gesorgt. Wie glauben Sie wird sich das auf die Europawahlen auswirken?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
TeslaA1CX3T
Amazon906866
BMW AG519000
Huawei TechnologiesHWEI11
NEL ASAA0B733
BASFBASF11
Allianz840400
BayerBAY001
E.ON SEENAG99