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23.05.2019 20:28
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Deshalb geben die Ölpreise weiter nach

Sorgen um Rohölnachfrage: Deshalb geben die Ölpreise weiter nach | Nachricht | finanzen.net
Sorgen um Rohölnachfrage
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Die Ölpreise haben am Donnerstag an die deutlichen Verluste vom Vortag angeknüpft und ihre Talfahrt beschleunigt.
Nachdem sie im frühen Handel nur vergleichsweise leicht nachgegeben hatten, erfolgte am Nachmittag ein regelrechter Einbruch der Ölpreise. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am frühen Abend 67,17 US-Dollar. Das waren 3,82 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 3,74 Dollar auf 57,68 Dollar.
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Im Verlauf des Donnerstags rutschte der WTI-Preis unter die Marke von 60 Dollar und der Brent-Preis unter die Marke von 70 Dollar. Der aktuelle Dämpfer ist der stärkste Rückschlag innerhalb eines Tages seit Beginn des Jahres. Im Verlauf der Woche sind die Preise für US-Öl und für Nordsee-Öl bereits um jeweils etwa fünf Dollar eingebrochen.

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern waren an den Finanzmärkten am Nachmittag sichere Anlagehäfen wie amerikanische oder deutsche Staatsanleihen, sowie der japanische Yen und Schweizer Franken gefragt. Dagegen machten Anleger einen Bogen um riskantere Investments, was auch die Ölpreise stark unter Druck setzte.

Als Ursache für die starke Nachfrage nach sicheren Anlagen gilt der nach wie vor ungelöste Handelskonflikt zwischen den USA und China. Anleger fürchten eine Belastung des internationalen Handels und damit eine Abschwächung der Weltwirtschaft und damit verbunden eine geringere Nachfrage nach Rohöl.

Die Ölpreise wurden aber auch durch die jüngste Entwicklung der Ölreserven in den USA belastet. Am Vortag hatte das amerikanische Energieministerium gemeldet, dass die Erdölreserven der USA in der vergangenen Woche auf den höchsten Stand seit Mitte 2017 gestiegen waren.

Der Markt wurde vom Anstieg der amerikanischen Lagerbestände überrascht. Steigende Ölreserven können ein Hinweis auf eine geringe Nachfrage oder ein zu hohes Angebot sein und belasten in der Regel die Ölpreise.

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX)

Bildquellen: B Studio / Shutterstock.com, PhotoStock10 / Shutterstock.com

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