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28.10.2017 10:00

DAX-Bilanz: Volkswagen - das Highlight der Woche

Deutsche Blue Chips im Blick: DAX-Bilanz: Volkswagen - das Highlight der Woche | Nachricht | finanzen.net
Deutsche Blue Chips im Blick
Mario Draghi verhalf dem Leitindex DAX deutlich über die Marke von 13.000 Zählern. Am Freitag verbuchte der DAX mit 13.217,54 Punkten ein Wochenplus von 1,7 Prozent.
von Jörg Bernhard

Kauflaune kam erst am Donnerstag nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank auf. Die künftige Geldpolitik fiel weniger restriktiv als befürchtet aus. Trotz der ab Januar auf 30 Milliarden Euro pro Monat halbierten Anleihekäufe waren die Börsianer begeistert. Dies lag vor allem daran, dass die Geldspritzen mindestens bis September in Aussicht gestellt wurden. Und der Hinweis, bei schlechter Konjunkturentwicklung den Geldhahn wieder stärker aufzudrehen, wurde ebenfalls erfreut zur Kenntnis genommen. Weil der Dollar daraufhin kräftig nach oben tendierte, generierte dies zusätzlichen Rückenwind für deutsche Blue Chips.

In der abgelaufenen Börsenwoche schwankte der DAX zwischen Wochentief (Mittwoch) und Wochenhoch (Freitag) in einer Bandbreite von 318 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 22 zu 8 positiv aus. Am kräftigsten nach oben ging es auf Wochensicht mit den Aktien von Volkswagen (+7,4 Prozent), Lufthansa (+6,1 Prozent) und Linde (+5,6 Prozent). Die höchsten Wochenverluste mussten hingegen die Titel von Bayer (-5,3 Prozent), Deutsche Börse (-3,0 Prozent) und ProSiebenSat.1 (-2,5 Prozent) hinnehmen.

Bayer: Glyphosat und Q3 belasten

Aktionäre von Bayer hatten in der abgelaufenen Handelswoche - trotz Rekordfahrt des DAX - keine Freude mit Ihren Anteilsscheinen. Sowohl die Diskussion über die Zukunft des umstrittenen Monsanto-Unkrautvernichtungsmittels "Glyphosat" in Europa, als auch die vorgelegten Quartalszahlen sorgten für massiven Verkaufsdruck. Der Konzernumsatz ermäßigte sich im dritten Quartal 2017 um 2,8 Prozent auf 8,025 Milliarden (Vorjahr: 8,258 Milliarden) Euro. Beim Ergebnis je Aktie gab es aufgrund der Entkonsolidierung des Covestro-Geschäfts zwar einen Zuwachs von 1,43 auf 4,45 Euro zu vermelden, das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem Geschäft verringerte sich jedoch um 3,9 Prozent von 1,53 auf 1,47 Euro.



Bei VW wurden die am Freitag vorgelegten Neunmonatszahlen indes kräftig bejubelt. So kletterten zum Beispiel die Umsätze von Januar bis September um 6,8 Prozent auf 170,9 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen erfuhr gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar eine Steigerung um 17 Prozent von 11,3 Milliarden auf 13,2 Milliarden Euro. Besonders interessant: Die Prognose für das Gesamtjahr wurde nach oben revidiert. Demzufolge soll die operative Rendite des Konzerns vor Sondereinflüssen den bislang angestrebten Korridor von 6,0 bis 7,0 Prozent moderat übertreffen. Summa summarum spricht alles dafür, dass der Wolfsburger Autohersteller durch den Dieselskandal keinen Totalschaden erleiden wird.
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