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aktualisiert: 12.06.2018 22:02
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DAX schließt kaum verändert -- US-Börsen uneinheitlich -- Tesla streicht Stellen -- Kim und Trump einigen sich auf Schritte zur Abrüstung -- HeidelbergCement will Cashflow erhöhen -- Wirecard im Fokus

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Trump knöpft sich nach Korea-Gipfel wieder Daimler und BMW vor. Tesla-Aktie legt deutlich zu: Roadster mit Raketenantrieb von SpaceX. ZEW-Konjunkturerwartungen Deutschland sinken wie erwartet. Gute Nachrichten schieben Ethereum Classic um mehr als 20 Prozent an.

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Der heimische Aktienmarkt kam am Dienstag kaum voran.

Der DAX stieg zur Startglocke um 0,6 Prozent auf 12.924,03 Punkte. Im Handelsverlauf hat sich die Stimmung der Anleger jedoch etwas abgekühlt - der DAX schloss nahezu unverändert bei 12.842,30 Punkten. Der TecDAX lag im Tagesverlauf weiterhin in der Gewinnzone, nachdem er 0,4 Prozent höher bei 2.854,72 Zählern gestartet war. Zum Schluss wies das Börsenbarometer ein Plus von 0,78 Prozent bei 2.866,02 Punkten aus.

Schwache deutsche Konjunkturdaten belasteten die Stimmung. So fielen die ZEW-Konjunkturerwartungen schwächer aus als erwartet.

Der USA-Nordkorea-Gipfel sorgte kaum für Unterstützung. US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un haben in Singapur eine gemeinsame Vereinbarung unterschrieben, in der sie sich auf erste Schritte für eine atomare Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel verständigten. "Anleger haben das Treffen zur Kenntnis genommen und gehen wieder zur Tagesordnung über", sagte dazu ein Händler. "Bei Trump weiß man nie, was morgen ist."

Zudem werden der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwoch sowie jener der EZB am Donnerstag gespannt erwartet. Experten halten eine weitere Zinserhöhung für sicher.

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Die europäischen Märkte zeigten sich am Dienstag zurückhaltend.

Der EuroSTOXX 50 begann den Tag zwar 0,3 Prozent fester bei 3.490,76 Punkten, fiel jedoch bis zum Handelsschluss um 0,13 Prozent auf 3.475,58 Zähler ins Minus.

Die Anleger hielten sich vor dem Zinsentscheid der Fed am Mittwoch und dem der EZB am Donnerstag zurück. Während bei der US-Notenbank eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte als sicher gilt, wird es bei der EZB spannend. So ist es durchaus möglich, dass die Währungshüter rund um Mario Draghi den Ausstieg aus dem Wertpapierkaufprogramm beschließen könnten.

Das Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong Un zeigte hingegen kaum Wirkung. Nach einem vierstündigen Gipfel in Singapur setzten die beiden ihre Unterschriften unter ein Dokument. Der US-Präsident kündigte zwar an, die Abrüstung werde "sehr, sehr schnell beginnen", jedoch sind viele Details zunächst unklar geblieben.

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An der Wall Street prägte am Dienstag zunächst Zurückhaltung den Handel. Vor wichtigen Notenbanksitzungen im Laufe der Woche haben Technologiewerte ihren zuletzt guten Lauf allerdings mit Rekordhochs gekrönt.

Der Dow Jones eröffnete den Handelstag kaum bewegt bei 25.357,50 Punkten und trat auch im weiteren Verlauf auf der Stelle. Am Ende ging das Börsenbarometer nahezu unverändert mit einem marginalen Abschlag von 0,01 Prozent bei 25.320.,01 Punkten aus dem Handel. Der NASDAQ Composite startete ebenfalls auf Vortagesniveau, schaffte es im Verlauf aber, bei 7.708,25 Punkten ein neues Rekordhoch zu erzielen. Die Gewinne bröckelten nur wenig ab, mit einem Plus von 0,57 Prozent bei 7.703,79 Indexpunkten ging es für den Techwerteindex in den Feierabend.

Das historische Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un beeinflusste das Handelsgeschehen kaum. Das Treffen ging mit der Unterzeichnung eines Dokuments zu Ende, nach dem die "De-Nuklearisierung" Koreas nach den Worten Trumps "sehr schnell beginnen" soll.

Allerdings nutzte Trump die Pressekonferenz in Singapur, um erneut mit Importzöllen auf deutsche Automobile zu drohen. Dies deutet auf keine baldige Entspannung im drohenden Handelskrieg hin, was an der Wall Street mit Sorge betrachtet wird.

Stärker in den Blick rückt nun die kommende Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch, die Sitzung beginnt bereits am Dienstag. Eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte durch die Fed ist sehr wahrscheinlich und dürfte weitgehend eingepreist sein. Die US-Verbraucherpreise sind im Mai wie erwartet gestiegen. Auf Jahressicht liegt die Teuerung klar über dem 2-Prozentziel der Fed - auch in der Kernrate. Einer Zinserhöhung der US-Notenbank dürften die Daten nicht im Wege stehen, denn der Preisauftrieb hat sich im Mai verfestigt.

Die asiatischen Börsen legten am Dinestag mit Beginn des USA-Nordkorea-Gipfels zu.

In Tokio schloss der Nikkei 225 0,33 Prozent höher bei 22.878,35 Punkten. Hierbei half, dass der Yen zum US-Dollar deutlich nachgegeben hat.

Auch in China dominierten die Bullen. Bis Handelsschluss stiegen der Shanghai Composite um 0,89 Prozent auf 3.079,80 Indexpunkte und der Hang Seng in Hongkong um 0,13 Prozent auf 31.103,06 Zähler.

US-Präsident Donald Trump hat sich sich mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-Un getroffen und über eine atomare Abrüstung verständigt.

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