Hohe Beteiligung

Lufthansa-Aktie trotzdem rot: Gewerkschaften nach Streik bei Lufthansa-Tochter Discover zufrieden

29.01.24 14:07 Uhr

Lufthansa-Aktie trotzdem rot: Gewerkschaften nach Streik bei Lufthansa-Tochter Discover zufrieden | finanzen.net

Der eintägige Streik des fliegenden Personals der Lufthansa-Tochter Discover Airlines ist beendet.

Werte in diesem Artikel
Aktien

6,90 EUR -0,13 EUR -1,90%

Das teilten die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und die Kabinengewerkschaft Ufo am frühen Samstagmorgen mit. Die Beteiligung der Belegschaften in Cockpit und Kabine sei überwältigend gewesen; etliche Flüge seien entweder nicht planmäßig oder gar nicht durchgeführt worden, teilte Ufo mit. Die beiden Gewerkschaften hatten den Streik in der Nacht zum Freitag begonnen.

Die vergleichsweise kleine Ferienfluggesellschaft mit 24 Flugzeugen konnte zehn Verbindungen im Auftrag ihrer Konzernmutter Lufthansa in München nicht fliegen und musste in Frankfurt vier von 14 geplanten Starts absagen. Die übrigen Flüge wurden eigenen Angaben zufolge von der Discover selbst oder von Partner-Airlines angeboten. Die Verbindungen aus München wurden von der Lufthansa selbst geflogen.

In dem Tarifkonflikt geht um Erst-Tarifverträge in dem vor zweieinhalb Jahren gegründeten Ferienflieger, der kostengünstiger als die Lufthansa-Kernmarke unterwegs sein und Ferienfliegern wie der Condor Konkurrenz machen soll. Das Unternehmen kündigte an, "zeitnah" die Gehälter für die Piloten auf freiwilliger Basis anzuheben, wie es in der Kabine bereits rückwirkend zum September 2023 geschehen sei.

VC-Tarifvorstand Marcel Gröls sagte nach dem Streik, die Belegschaften seien absolut entschlossen. "Solange es kein aus unserer Sicht verhandlungsfähiges Angebot gibt, werden wir den Druck weiter erhöhen müssen." Ufo-Verhandlungsführer Harry Jaeger bezeichnete "diese erste Streikmaßnahme" als vollen Erfolg. "Die Kabine begreift, was sie wert ist und diese Erkenntnis wird langsam auch beim Management durchsickern."

Im XETRA-Geschäft geht es für die Titel von Lufthansa zeitweise um 1,12 Prozent nach unten auf 7,67 Euro.

/hme/DP/jha

FRANKFURT (dpa-AFX)

Ausgewählte Hebelprodukte auf Lufthansa

Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Lufthansa

NameHebelKOEmittent
NameHebelKOEmittent
Werbung

Bildquellen: Vytautas Kielaitis / Shutterstock.com, Sean Gallup/Getty Images

Nachrichten zu Lufthansa AG

Analysen zu Lufthansa AG

DatumRatingAnalyst
08.04.2024Lufthansa NeutralGoldman Sachs Group Inc.
04.04.2024Lufthansa UnderperformBernstein Research
28.03.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
27.03.2024Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
21.03.2024Lufthansa Sector PerformRBC Capital Markets
DatumRatingAnalyst
15.03.2024Lufthansa BuyUBS AG
08.03.2024Lufthansa KaufenDZ BANK
07.03.2024Lufthansa BuyDeutsche Bank AG
07.03.2024Lufthansa BuyUBS AG
23.02.2024Lufthansa OverweightBarclays Capital
DatumRatingAnalyst
08.04.2024Lufthansa NeutralGoldman Sachs Group Inc.
27.03.2024Lufthansa HoldDeutsche Bank AG
21.03.2024Lufthansa Sector PerformRBC Capital Markets
11.03.2024Lufthansa Equal WeightBarclays Capital
08.03.2024Lufthansa Sector PerformRBC Capital Markets
DatumRatingAnalyst
04.04.2024Lufthansa UnderperformBernstein Research
28.03.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
07.03.2024Lufthansa UnderperformBernstein Research
07.03.2024Lufthansa UnderweightJP Morgan Chase & Co.
06.03.2024Lufthansa UnderperformBernstein Research

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Lufthansa AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"