HSBC-Aktie dennoch in Grün: Millionenstrafe in französischem Steuerbetrugsverfahren

Die britische Großbank HSBC akzeptiert wegen des Vorwurfs der Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Dividendenzahlungen in Frankreich eine Geldstrafe in Höhe von fast 268 Millionen Euro.
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Mit der Zahlung dieser Summe werde der Fall zu den Akten gelegt, erklärte der französische Finanzstaatsanwalt Pascal Prache am Donnerstag in einer Pressemitteilung. HSBC teilte mit, das Unternehmen sei "erfreut, diese Angelegenheit geklärt zu haben".
Die Ermittlungen bezogen sich auf Vorwürfe, dass die französische Niederlassung von HSBC zwischen 2014 und 2019 Handelsgeschäfte mit konzerninternen Dividendenarbitragetransaktionen getätigt habe, um von der Steuerbefreiung solcher Transaktionen zu profitieren. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft handelte es sich dabei um schweren Steuerbetrug.
Es ist nicht das erste Mal, dass HSBC mit den französischen Steuerbehörden in Konflikt gerät. Im Jahr 2017 zahlte die Schweizer Privatbankabteilung der Bank rund 300 Millionen Euro, um Vorwürfe auszuräumen, sie habe Kunden bei der Steuerhinterziehung in Frankreich unterstützt.
Die HSBC-Aktie notiert am Donnerstag in London zeitweise 0,30 Prozent höher bei 11,94 GBP.
DJG/DJN/rio/brb
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