MÄRKTE USA/Wall Street stabilisiert nach Vortagesabgaben
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DOW JONES--Die Wall Street stabilisiert sich zur Wochenmitte nach dem Rücksetzer des Vortages. Ein Ausverkauf im Softwaresektor hatte vor allem die technologielastigen Nasdaq-Indizes nach unten gezogen. Ursächlich waren Befürchtungen, dass eine neue Analyse-Software des KI-Unternehmens Anthropic zu einer ernsthaften Konkurrenz im Bereich Datenanalyse werden könnte. Im Handel wird weiter diskutiert, ob KI Fluch oder Segen für bestimmte Branchen ist. Doch am Mittwoch beruhigen sich die Gemüter wieder: Im frühen Handel steigt der Dow-Jones-Index um 0,5 Prozent auf 49.498, der S&P-500 gewinnt 0,1 Prozent und der Nasdaq-Composite verliert 0,1 Prozent.
Die zuletzt geführte Zinsdiskussion erhält indes neue Nahrung. Der ADP-Arbeitsmarktbericht für Januar ist deutlich hinter der Prognose zurückgeblieben. Der Bericht liefert Argumente für Zinssenkungen und dürfte auch deshalb stark beachtet werden, weil die für Freitag geplante Veröffentlichung des offiziellen Arbeitsmarktberichts aufgrund des - inzwischen beigelegten - Haushaltsstreits in den USA abgesagt wurde. Nach der Eröffnung stehen noch die Revision des Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor von S&P Global sowie des ISM auf der Agenda.
Am Anleihemarkt erholen sich die Renditen von den Vortagesverlusten, zehnjährige Staatsanleihen rentieren 2 Basispunkte höher bei 4,29 Prozent. Am kurzen Ende des Marktes sinken die Renditen mit den schwachen Daten allerdings. Der Dollar steigt leicht - der Dollar-Index legt um 0,1 Prozent zu. Dagegen setzen die Edelmetallpreise ihre Erholung fort. Nach der Vortagesrally klettert der Goldpreis nur noch leicht. Am Ölmarkt tut sich wenig. Händler berichten von Hoffen und Bangen rund um die Spannungen zwischen den USA und dem Iran.
Am Aktienmarkt verlieren Uber 3,7 Prozent. Sowohl die Ergebnisse für das vierte Quartal als auch der Ausblick für das laufende erste Quartal blieben unter den Markterwartungen. Abbvie rutschen um 7,7 Prozent ab, obwohl der Gewinn im vierten Quartal und der Ausblick für das Gesamtjahr über den Erwartungen gelegen haben. Bemängelt wird aber ein Erlösrückgang bei wichtigen Geschäftsfeldern.
Die Aktien von AMD brechen um 12,2 Prozent ein. Der Chipkonzern hat überraschend starke Geschäftszahlen für das vierte Quartal vorgelegt. Auch die Umsatzprognose für das laufende Jahr übertraf den Analystenkonsens. Beobachter vermuten Gewinnmitnahmen hinter den Abschlägen.
Texas Instruments kauft den US-Halbleiterhersteller Silicon Labs. Die Transaktion hat einen Wert von rund 7,5 Milliarden Dollar. Das Geschäft soll sich ab dem ersten vollständigen Jahr nach Abschluss der Übernahme positiv auf den Gewinn je Aktie auswirken. Der Kurs stagniert, dagegen haussieren Silicon Labs um 50,7 Prozent.
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INDEX zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
DJIA 49.498,33 +0,5% 257,34 +2,5%
S&P-500 6.926,75 +0,1% 8,94 +1,0%
NASDAQ Comp 23.232,51 -0,1% -22,67 -0,1%
NASDAQ 100 25.229,67 -0,4% -108,95 +0,3%
DEVISEN zuletzt +/- % 0:00 Di, 17:59 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1810 -0,1% 1,1819 1,1818 +0,6%
EUR/JPY 184,86 +0,4% 184,08 184,01 -0,1%
EUR/CHF 0,9167 +0,0% 0,9163 0,9158 -1,5%
EUR/GBP 0,8624 -0,1% 0,8630 0,8627 -1,0%
USD/JPY 156,53 +0,5% 155,76 155,70 -0,7%
GBP/USD 1,3693 -0,0% 1,3695 1,3700 +1,7%
USD/CNY 6,9572 -0,0% 6,9586 6,9575 -1,0%
USD/CNH 6,9380 +0,1% 6,9344 6,9335 -0,6%
AUS/USD 0,7019 +0,0% 0,7018 0,7019 +5,3%
Bitcoin/USD 75.154,45 -0,6% 75.589,85 76.511,45 -11,1%
ROHÖL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 63,21 63,21 0% 0,00 +10,3%
Brent/ICE 67,39 67,33 +0,1% 0,06 +10,9%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold 4.974,53 4.946,40 +0,6% 28,13 +14,5%
Silber 88,97 85,42 +4,2% 3,55 +19,4%
Platin 1.934,68 1.879,26 +2,9% 55,42 +7,5%
Kupfer 6,00 6,09 -1,4% -0,08 +5,5%
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags
(Angaben ohne Gewähr)
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Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
DJG/DJN/flf/hab
(END) Dow Jones Newswires
February 04, 2026 09:49 ET (14:49 GMT)
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