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08.11.2021 16:20

VW-Aktie in Rot: Negatives Analystenvotum belastet - VW investiert bis 2026 eine Milliarde Euro in Lateinamerika

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Der Volkswagen-Konzern will in den kommenden fünf Jahren rund 1 Milliarde Euro in Lateinamerika investieren, um seine Wettbewerbssituation auf diesem wichtigen Markt weiter zu stärken und sich nachhaltig profitabel aufzustellen.
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Neben weiteren lokalen Fahrzeugprojekten sollen insbesondere die Digitalisierung und Dekarbonisierung in Südamerika einen zusätzlichen Schub erhalten, wie Volkswagen mitteilte. Dazu zählt auch der weitere Betrieb eines Forschungszentrums für den Einsatz von Bio-Kraftstoffen als marktspezifische Brückentechnologie in Ergänzung zur globalen Elektrifizierungsoffensive von Volkswagen.

Im laufenden Jahr 2021 erwartet der Wolfsburger DAX-Konzern in Lateinamerika zum ersten Mal seit der Rezession im Jahr 2013 wieder ein positives Ergebnis. Zu der Rückkehr in die Gewinnzone trugen den Angaben zufolge konsequente Fixkosten-Reduzierungen wie auch Kapazitäts-Anpassungen in den sechs Werken der Region im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms bei. Zudem startet Volkswagen 2017 eine umfassende Modelloffensive: In den vergangenen vier Jahren liefen 20 neue, für den Bedarf auf dem südamerikanischen Markt ausgerichtete Modelle an, die Mehrzahl davon wird in den brasilianischen Volkswagen-Werken lokal gefertigt.

Ab 2023 soll eine neue Kompaktwagen-Familie für das Einstiegssegment eingeführt werden. Das erste Modell ist der Polo Track, der auf der MQB-Plattform basiert und im brasilianischen Werk in Taubaté produziert werden soll, wie Volkswagen weiter mitteilte.

Oberlandesgericht will Hinweise im VW-Musterprozess geben

Im milliardenschweren Musterprozess von Investoren zur Volkswagen-Dieselaffäre will das Oberlandesgericht Braunschweig Hinweise zum weiteren Verfahren geben. Wie eine Sprecherin am Montag mitteilte, wurden deshalb die Termine für November, Dezember und Januar erst einmal aufgehoben. Der Senat habe bereits einen entsprechenden Hinweis in der jüngsten Verhandlung gegeben. Die Richter gehen davon aus, dass die Verfahrensbeteiligten dazu Stellungnahmen abgeben wollen, wie die Sprecherin sagte. In dem Beschluss wolle der Senat entscheiden, welche weiteren Themen zu erörtern seien und wo noch Aufklärungsbedarf bestehe.

In dem Prozess nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) wird seit drei Jahren verhandelt. Im Zentrum steht die Frage, ob VW die Märkte rechtzeitig über den Skandal um Millionen von manipulierten Dieselmotoren informierte. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Volkswagen unter Druck - Jefferies-Experte erster Pessimist

Ein erstes negatives Analystenvotum seit vielen Monaten hat am Montag im frühen Handel die Volkswagen-Vorzugsaktien unter Druck gesetzt. Die Papiere des Autobauers fallen am Montag via XETRA zeitweise um 2,17 Prozent auf 188,70 Euro und damit knapp unter die 190-Euro-Marke, sie verblieben damit aber innerhalb ihrer Kursspanne der vergangenen Tage.

Der Jefferies-Experte Philippe Houchois hatte seine Empfehlung mit nun "Underperform" auf den Kopf gestellt wegen der Bedrohungen, die vom Elektroautobauer Tesla ausgehen. Im dpa-AFX-Analyser und bei der Nachrichtenagentur Bloomberg ist er nun der seit langem erste und aktuell einzige Experte, der den VW-Aktien ein negatives Votum gibt.

Tesla sei zwar keine existenzielle Bedrohung, die VW-Aktien zu besitzen sei vor dem Hintergrund der starken Konkurrenz aber nicht attraktiv, schrieb der Experte. Die Wolfsburger seien zu komplex aufgestellt und hätten mit Altlasten sowie dem Regierungseinfluss zu kämpfen.

Das Kursziel kappte der Experte auf nur noch 170 Euro, was ein Tief seit Februar 2020 bedeuten würde. Auf dem zuletzt gedrückten Kursniveau erwartet der Experte damit immer noch einen Abschlag von zehn Prozent. Für Tesla dagegen steigt er mit einem neuen Kursziel von 1400 Dollar im dpa-AFX-Analyser und Bloomberg zum größten Optimisten auf.

FRANKFURT (Dow Jones / dpa-AFX)

Bildquellen: Sean Gallup/Getty Images, Scott Olson/Getty Images

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